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Alle Artikel der letzten beiden Monate



16.10.2017

Elternumfrage an Bonner Förderschulen: Förderschulen erhalten! Inklusion deutlich ausbauen!

Eintrag aus der Kategorie: foerderschule/themen/Förderschulen in Bonn

Die Stadtschulpflegschaft Bonn veröffentlicht die Ergebnisse einer Elternumfrage an Bonner Förderschulen mit einer überraschend hohen Beteiligung. Die Eltern von über 200 Kindern nahmen an der Elternumfrage an Bonner Förderschulen teil. Bereits zwei Jahre zuvor hat die Stadtschulpflegschaft die Ergebnisse einer Umfrage zum Gemeinsamen Lernen von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf an Regelschulen veröffentlicht.

Die Zufriedenheit der Eltern mit den Förderschulen ist gut bis sehr gut und damit signifikant größer als die vergleichbaren Zahlen für das Gemeinsame Lernen an Regelschulen. Dies ist ein klares Votum der befragten Eltern für den Erhalt der Förderschulen: kleine Klassen, gut abgestimmte und individuelle sonderpädagogische Betreuung, Schutz vor sozialer Ausgrenzung und Mobbing, Therapiemöglichkeiten in der Schule.

Die Entscheidung der Eltern für die Förderschule ist jedoch keine Entscheidung gegen Inklusion. Vielmehr stehen sie dem Gemeinsamen Lernen an Regelschulen positiv gegenüber, beklagen jedoch die aktuelle Situation in der Inklusion: zu große Klassen, zu wenig Doppelbesetzung mit Lehrkräften und Sonderpädagogen, zu wenig Differenzierung für Kinder mit Förderbedarf. Wie bereits die Regelschulumfrage ist auch die Förderschulumfrage ein klares Votum für die Verbesserung der Inklusion.

Hintergrund:

Geschrieben von Bernd Klagge am 16.10.2017 um 03:30:54


09.10.2017

Anmeldeverfahren für weiterführende Schulen zum Schuljahr 2018/2019

Eintrag aus der Kategorie: grundschule/themen/Grundschulen in Bonn

Änderung der Schullandschaft in Bonn

In den letzten Jahren änderte sich die Bildungslandschaft in Bonn vor allem im Bereich der Sekundarstufe I und Gesamtschulen:

  • Marie-Kahle Gesamtschule (seit 1.9.2009)
  • Gesamtschule Bonns fünfte (seit 1.8.2011)
  • Carl-Schurz Realschule in Bad Godesberg läuft aus. Die Getrud-Bäumer Realschule ist seit letztem Schuljahr koedukativ. Es werden jetzt auch Jungen aufgenommen.


Übersicht Haupt-, Realschulen und Gesamtschulen:
Übersicht Haupt-, Realschulen und Gesamtschulen

Gymnasien und G8 oder G9
Die neue Landesregierung hat eine Leitentscheidung für G9 beschlossen. Die Leitentscheidung bedeutet, dass zum Schuljahr 2019/2020 alle Gymnasien zu G9 zurückkehren sollen, die sich nicht aktiv für eine Beibehaltung von G8 aussprechen.
Gymnasien sollen für das Schuljahr 2019/20 auf der Schulkonferenz mit einer 2/3 Mehrheit beschliessen können, bei G8 zu verbleiben.

Die Umstellung auf G 9 beginnt mit dem Schuljahr 2019/2020. Sie umfasst die Jahrgänge 5 und 6 des Gymnasiums, also auch die Kinder, die zum Schuljahr 2018/2019 im Gymnasium aufgenommen wurden.
Eine Erstreckung auf weitere Jahrgänge ist wegen der dann bereits fortgeschrittenen Schullaufbahn nicht beabsichtigt.

Die inhaltliche Ausgestalltung von G9 steht noch nicht fest:

Wieviele Stunden werden in der Sek I verpflichtend unterrichtet?
178, 180 oder 188 Stunden, wie in den anderen Schulformen.Diese Stunden werden dann auf die 6 Schuljahre verteilt.
z.B. 188/6 ergibt 31 Stunden pro Woche und zwei weitere zu verteilende Stunden.

Wird es Ergänzungsstunden geben, die zum Fördern, Fordern oder für die Schulischen Schwerpunkte verwendet werden können?
Diese Ergänzungsstunden sind Bestandteil des verpflichtenden Unterrichts und sind somit keine weiteren Stunden.

Wann beginnt die zweite Fremdsprache? Klasse 6 oder Klasse 7?

Gibt es zentrale Abschlußprüfungen in der Klasse 10, um z.B. den Fachoberschulabschluss zu erlangen?

Was bedeutet das für Sie und die Gymnasien?
Ihr Kind hat grundsätzlich die Möglichkeit, unter G9 zur Schule zu gehen.
Sie müssen bei den betreffenden Gymnasien nachfragen, ob sich dieses für G9 oder aktiv für G8 entscheiden wird.
Die Gymnasien müssen schon jetzt eine Entscheidung für G8 oder G9 treffen ohne zu wissen, wie G9 aussieht und ob sich G8 verändern wird.

Um diesem Dilemma zu entgehen, fordern die Stadt- und Kreischulpflegschaften NRW eine Sek I bis zu 10 Klasse und in der Oberstufe die Möglichkeit,
das Abitur in 2, 3 oder 4 Jahren abzulegen.


Anmeldeverfahren 2018

Auch im nächsten Schuljahr wird es wieder ein vorgezogene Anmeldeverfahren für Gesamtschulen geben.
Somit verläuft das Anmeldeverfahren in der gleichen Weise, wie es zum letzten Schuljahr praktiziert wurde.

Mit der Ausgabe des Halbjahreszeugnisses erhalten die Kinder der 4. Klasse von der Grundschule zusätzlich einen Anmeldeschein, mit dem das Kind verbindlich an einer weiterführenden Schule anmeldet wird. Die Entscheidungsfreiheit der Eltern, an welcher Schule sie Ihr Kind anmelden, bleibt dabei selbstverständlich bestehen. Lediglich Doppelanmeldungen sind nicht möglich.

Besonderheit in Bonn: Im Falle eines Anmeldeüberhangs werden gemeindeeigene Kinder gegenüber Kindern aus anderen Gemeinden bevorzugt.

Dazu die Erläuterungen der Stadt Bonn:

1. Gemeindekinder vor nichtortsansässige Kinder
Im Falle eines Bewerberüberhanges sind daher alle Schulen sämtlicher Schulformen, die sich in der Trägerschaft der Stadt Bonn befinden, verpflichtet, das folgende Prüfungsschema anzuwenden; den Schulleitungen steht kein Ermessenspielraum zu.

a) Handelt es sich bei dem angemeldeten Kind um ein gemeindefremdes Kind?
b) Existieren in der Heimatgemeinde zum Zeitpunkt der Aufnahmeentscheidung bereits eine oder mehrere Schulen dieser Schulform?
c) Falls nein: Die Kinder müssen im Aufnahmeverfahren diskriminierungsfrei berücksichtigt werden.
d) Falls ja: die gemeindeeigenen Kinder müssen zunächst bevorzugt berücksichtigt werden.
Es werden also 2 “Töpfe” gebildet und zuerst wird aus dem Topf “gemeindeeigene Kinder” und Kinder gemäß Buchstabe c (keine gemeindeeigene Schule der Schulform) ausgewählt.
Stehen dann noch Plätze zur Verfügung, kann eine Vergabe an gemeindefremde Kinder erfolgen.
Fazit: Schülerinnen und Schüler, die ihren Wohnsitz nicht in Bonn haben, können von ihren Eltern grundsätzlich an Bonner Schulen angemeldet werden.
Allerdings werden sie im Falle eines Anmeldeüberhanges (mehr Anmeldungen als Schulplätze) nachrangig zu Bonner Schülerinnen und Schülern berücksichtigt,
sofern die Schülerinnen und Schüler eine Schule der gewünschten Schulform in ihrer Heimatgemeinde vorfinden.
Die weiterführenden Schulen können nur im Rahmen ihrer Kapazitäten positive Aufnahmeentscheidungen treffen.

2. Härtefallregelungen
Wenn nach Berücksichtigung von Punkt 1 immer noch ein Anmeldeüberhang beseteht, werden Härtefälle und alle darunter fallende Kinder aufgenommen.
Was ein Härtefall ist, entscheidet die Schulleitung.
Die Stadt Bonn gibt zu den Härtefällen noch folgenden Hinweis:
Nicht als Härtefall eingeordnet werden von den Schulen wegen der hohen Vergleichszahlen üblicherweise alleinerziehende,
vollberufstätige Elternteile sowie Kinder mit den Erkrankungen ADHS, LRS und Dyskalkulie.

3. Aufnahmekriterien im Ermessen der Schule
Übersteigt die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der Schule, berücksichtigt die Schulleitung gemäß der
einschlägigen Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung
für die Sekundarstufe I
bei der Entscheidung über die Aufnahme Härtefälle und zieht im Übrigen eines oder mehrere der folgenden Kriterien heran:

  1. Geschwisterkinder
  2. ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen
  3. ausgewogenes Verhältnis von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Muttersprache
  4. in Gesamtschulen Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Leistungsfähigkeit (Leistungsheterogenität)
  5. Schulwege
  6. Besuch einer Schule in der Nähe der zuletzt besuchten Grundschule
  7. Losverfahren

Auf der Grundlage der Neufassung der entsprechenden Verwaltungsvorschriften des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen musste das Anmeldeverfahren und der zeitliche Ablauf gegenüber der Praxis der letzten Jahre geändert werden.

Zetilicher Ablauf des Anmeldeverfahrens
Das Anmeldeverfahren beginnt NICHT für alle Schulformen am selben Tag.


Bitte beachten Sie folgende Fristen:

xx.02.2018: Beginn des Anmeldeverfahrens an den Gesamtschulen und den privaten Schulen

xx.02.2018: Ende des Anmeldeverfahrens an den Gesamtschulen

          Verteilungskonferenz Gesamtschulen

xx.02.2018: Versand der Aufnahme- und Ablehnungsbescheide durch die 5 Gesamtschulen und die privaten Schulen.
Bei Absage erhalten die Eltern die Anmeldescheine im Original zurück.

xx.02.2018: Beginn des Anmeldeverfahrens an den städtischen Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien

          : Verteilungskonferenz Gymnasien, eventuell auch Realschulen

xx.03.2018: Ende des Anmeldeverfahrens an den Hauptschulen, Realschulen und den Gymnasien.

xx.03.2018: Versand der Aufnahme- und Ablehnungsbescheide durch die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien
(Hinweis: Die genauen Termine werden auf der Veranstaltung mitgeteilt)

Da die Schulen in privater Trägerschaft nicht an dem formalen Anmeldeverfahren gebunden sind, haben schon einige ihre Aufnahmeentscheidung den Eltern bereits vor bzw. kurz nach den Weihnachtsferien mitgeteilt! Es besteht demnach wenig Hoffnung, dass Kinder, die in den oben genannten Zeiten angemeldet werden, eine reelle Chance haben. Wenden Sie sich also mit Ihrer Anmeldung besser direkt an eines der städtischen Gymnasien.
Sollte ein Kind nicht aufgenommen werden, erhalten die Eltern von der Schule einen entsprechenden Bescheid. Die Schule wird in diesem Fall gleichzeitig den Originalanmeldeschein zurückgeben. Mit dem Anmeldeschein können die Eltern ihr Kind dann an einer anderen Schule anmelden.

Alle übrigen weiterführenden städtischen Schulen - Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien - nehmen frühestens ab dem 20. Februar 2017
den Anmeldeschein entgegen.
Ob Schulen schon vorher einen Anmeldeschein annehmen, müsste bei den entsprechenden Schulen nachgefragt werden.
Die Eltern können den Anmeldeschein bis zum xx. März 20187 an der von Ihnen gewünschten weiterführenden Schule abgeben.

Beachten Sie bitte, dass die Gymnasien eine Verteilungskonferenz durchführen. In der Verteilungskonferenz wird für jedes angemeldete und nicht aufgenommene Kind ein Platz an einem anderen Gymnasium vorgeschlagen. Insgesamt steht eine ausreichende Anzahl von Plätzen in den Gymnasien zur Verfügung. Es kann aber bei einigen Gymnasien zu Überhängen kommen. Diese Überhänge werden in der Verteilungskonferenz ausgeglichen. Dieser Platz ist für das Kind ein sicherer Platz.
Falls die Eltern/Kinder eine andere Wunschvorstellung haben, müssten sie sich mit der entsprechenden Wunsch-Schule in Verbindung setzten und nachfragen, ob nicht doch ein Platz zur Verfügung steht.

Erst nach dem Ende dieser einheitlichen Anmeldefrist entscheiden die Schulen über die Aufnahme. Wenn die Schule das Kind aufnehmen kann, behält diese den Originalanmeldeschein. Die Eltern bekommen von der Schule eine Ausfertigung mit der Bestätigung über die Aufnahme

Was müssen Sie zur Anmeldung an der Schule mitnehmen?

  • den Anmeldeschein im Original
  • das Halbjahreszeugnis der vierten Klasse
  • Ihr Kind

Allgemeine Informationen auf Homepage der Stadt Bonn

Internet der Stadt Bonn:  http://www.bonn.de -  Suchbegriff “Bildungsberater” eingeben

Sie finden eine Liste von Einträgen, unter anderem

     
  • Informationen zu den einzelnen Schulformen
  •  
  • Links zu den Bonner Schulen
  •  
  • Punkt “Die Bonner Schulen stellen sich vor” auswählen - Liste der Tage der offenen Türen
  •  
  • Ablauf des Anmeldevefahrens

Das Anmeldeverfahren von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf verläuft gleichzeitig mit dem Anmeldeverfahren für Kinder ohne sonderpädagogischem Förderbedarf.

 

Geschrieben von um am 09.10.2017 um 12:32:38


28.09.2017

Was kommt nach der Grundschule für mein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf?

Eintrag aus der Kategorie: grundschule/themen/Aktuelles

Am Ende der Grundschulzeit stellt sich für die Eltern mit Kindern von sonderpädagogischer Unterstützung die Frage, soll ihr Kind eine allgemeine Schule mit Gemeinsamen Lernen (GL) besuchen und falls ja, welche Schulform soll gewählt werden. Eine Alternative zum GL wäre der Besuch einer Förderschule.
In diesem Beitrag soll es nicht darum gehen, die Vor- und Nachteile Gemeinsames Lernen oder Pro- und Contra Förderschule zu erörtern. Es sollen vielmehr Informationen dargestellt werden, welche den Eltern bei ihrer Entscheidung helfen sollen.

Ziel aller Eltern von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ist es

  • die bestmögliche Schule für Ihre Kinder zu finden
  • einen Bildungsabschluss ab Hauptschulniveau zu ermöglichen
  • gute Chancen für die spätere Berufsausausbildung und auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen

Seit der letzten Änderung des Schulgesetzes (9. Schulrechtsänderung, 2013) wird das Gemeinsame Lernen (GL) in den Vordergrund gestellt. Kernpunkte der Änderung sind:

  • allgemeine Schule sind der Regelförderort für alle Schüler
  • Es gibt in der Regel ein Wahlrecht der Eltern zwischen allgemeiner Schule und Förderschule

Insbesondere für die Förderschwerpunkte Lernen, emotionale und soziale Entwicklung und Sprache (LES) gibt es weitere zusätzliche Bestimmungen.

Gemeinsames Lernen an Bonner Schulen

In Bonn ist in den letzten Jahren eine anwachsende Anzahl von Anmeldungen an allgemeinen Schulen im GL zu beobachten. Insbesondere die Gesamtschulen sind stark nachgefragt und somit ist leider dort auch mit einer hohen Anzahl von Ablehnungen zu rechnen.

Damit das Gemeinsame Lernen zu einem Erfolg wird, gibt es Gelingenheitsbedingungen:

  • Kleine Klassen
  • Wenige Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in einer Klasse
  • Weitestgehende Doppelbesetzung mit Lehrkräften
  • Reguläre Lehrer haben eine entsprechende sonderpädagogische Zusatzausbildung
  • Ausreichendes Lernmaterial für die verschiedenen Lernschwerpunkte

Auf Grund der vorgegebenen Richtgrößen der Klassen im GL (Hauptschule 25 Schüler und Schülerinnen ( SuS), Realschule und Gesamtschule 27 SuS) sind die Klassen recht groß und es werden in der Regel bis zu 6 Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf pro Klasse aufgenommen.  Im Gegensatz dazu sind an einer Förderschulen maximal 12 SuS in einer Klasse.

Die Stadt Bonn möchte die Anzahl der GL-Plätze auf rechnerisch 3 SuS mit sonderpädagogische Unterstützungsbedarf pro Parallelklasse begrenzen. Was heißt das?
Beispiel 6 Klassen pro Jahrgang an einer Gesamtschule.
3 SuS mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ergibt 6 x 3 SuS = 18 Schüler pro Jahrgang.
Diese 18 Schüler werden in der Regel auf 3 GL Klassen verteilt, die restlichen 3 Klassen sind mit regulären Schülern besetzt.
Die GL Klassen haben in der Regel etwas weniger Schüler, die regulären Klassen entsprechend mehr, so dass im Schnitt 27 bis 28 Schüler pro Klasse erreicht werden.
Es gibt an den verschiedenen Schulen aber auch das Modelle: verteilen der Kinder mit sonderpädagogischem Förderdarf gleichäßig
über alle Klassen einer Jahrgangsstufe. Sie müssen deswegen entsprechend nachfragen.       
Gibt es Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen an der Schule und falls ja, wie viele Stunden stehen
zur Verfügung?
Kann ich einmal im Unterricht zuschauen?
Wird in den Leistungsanforderungen differenziert?
Wie erfolgt die Leistungsbewertung?
Gibt es ein Förderkonzept in der Schule / im Schulprogramm?
Wie kommt das Kind in die Schule (Barrierefreiheit)?
Gibt es eine Assistenz?
Welche Fachdienste sind beteiligt?                                                                                                                                                                                                                               
Wie wird der Übergang zur weiterführenden Schule gestaltet?
Wie wird der/die Jugendliche auf den Übergang in die Berufsschule oder auf das Arbeitsleben vorbereitet?
                                   
Gymnasium und Inklusion
Drei Gymnasien in Bonn bieten Gemeinsames Lernen/Inklusion an. Es sind das Ernst-Moritz-Arndt-, Friedrich-Ebert- und Helmholtz-Gymnasium.
Für das nächste Schuljahr sind Veränderungen zu erwarten. Die neue Landesregierung will zum Schuljahr 2019/20 G9 an Gymnasien einführen.
Geplantes Vorgehen der Landesregierung.
Alle Gymnasien werden G9 Gymnasien, außer sie bestimmen in der Schulkonferenz, ob das Gymnasium bei G8 bleiben will.
Es sollen der Schülerjahrgen 2018/2019 (dann 6. Klasse) sowie der neue Jahrgang 2019/2020 auf G9 umgestellt werden.
Somit ist dieser zur Einschulung anstehende Jahrgang von der Regelung mit eingeschlossen.
Die inhaltliche Ausgestaltung von G9 steht noch nicht fest. Fragen wie Stundentafeln, Ergänzungsstunden zum Fördern und Fordern, Beginn der zweiten Fremdsprache sind noch nicht geklärt under werden erst im nächsten Jahr festgelegt.
Die Umstellung auf G9 wird dazu führen, dass die Sek I für alle Schulformen dann wieder 6 Schuljahre umfassen soll.
Das strukturelle Problem untert G8: Ende der Sek I nach Klasse 9 und was ist dann? ist damit beseitigt.
In der folgenden Grafik ist die aktuelle Struktur der Schulformen dargestellt.

                                                                                                                               


Wie verläuft das Anmeldeverfahren für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf?

Wchtig ist hier zu unterscheiden zwischen

  • - privaten Schulen
  • - städtischen Schulen

Die privaten Schulen haben ihr eigenes Aufnahme-Verfahren, welches zeitlich an die erste Phase der Anmeldung gekoppelt ist.
Der Anmeldeschein kann in der ersten Phase aber nur an einer Schule, privat Schule oder Gesamtschule, abgegeben werden.
Es muss somit eine Entscheidung zwischen privater Schule und Gesamtschule getroffen werden.
Aus diesem Grund ist ein Beratungsgespräch mit der in Betracht gezogenen privaten Schule unbedingt notwendig.

Geschrieben von um am 28.09.2017 um 02:29:39


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