| 28.06.2011 |
CDU: Gymnasium bleibt Kernstück der Schulpolitik!Eintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik
Beschluss des CDU-Bundesvorstands zur “Bildungsrepublik Deutschland” Pressemeldung blidungsklick.de 28.06.2011 Wie erwartet hat der CDU-Bundesvorstand gestern ein neues Schulkonzept beschlossen. Das “Zwei-Wege-Modell” sieht neben dem Gymnasium die Schaffung einer neuen Oberschule vor, die Haupt- und Realschule vereinen soll. “Wir wollen das differenzierte, auf Leistung und Durchlässigkeit und Chancengerechtigkeit setzende Bildungssystem demografiefest und zukunftssicher machen”, so CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe. Gröhe hob hervor, dass man in den kommenden fünf Monaten eine intensive Debatte in der Partei führen wolle. Es hätten sich bereits in den vergangenen Monaten viele Landesverbände mit dem Thema Bildung beschäftigt und eigene Anträge auf Landesparteitagen verabschiedet. Nun wolle man diese Ideen im November auf dem 24. Parteitag in Leipzig zusammenführen. Der Beschluss des Bundesvorstands sei hierfür die Grundlage. Im Beschluss des CDU-Bundesvorstands habe man die Grundsätze der CDU-Bildungspolitik zusammengefasst, so Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Dazu gehöre es vor allem, dass man “vom Kind her” denke. ” Man könne Schulformen sinnvoll miteinander verknüpfen, erläuterte Sachsens Kultusminister Wöller. Zugleich bleibe aber das Gymnasium “Kernstück der Bildungspolitik der CDU.” Lesen Sie weiter ... Geschrieben von Administrator am 28.06.2011 um 09:57:57 |
| 28.06.2011 |
CDU fordert gesetzlichen Rahmen für inklusive SchuleEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Die CDU-Fraktion will in einem Antrag den Kommunen einen verlässlichen Rahmen für die schulische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geben! Der Landtag hat am 1. Dezember 2010 einstimmig beschlossen, die Zielsetzungen und Vorgaben der UN-Behindertenrechts-Konvention zur Inklusion in der Schule umsetzen zu wollen. Antrag der Fraktion der CDU: Den Kommunen einen verlässlichen Rahmen für die schulische Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention geben! Geschrieben von Administrator am 28.06.2011 um 09:05:56 |
| 28.06.2011 |
Rechtswidrige Schulpolitik unverzüglich beendenEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Die FDP-Fraktion will eine „rechtswidrige Schulpolitik unverzüglich beenden – Gründung von Gemeinschaftsschulen als Schulversuch sofort stoppen“ und beruft sich dabei auf eine Gerichtsentscheidung, nach der in Finnentrop keine Gemeinschaftsschule gegründet werden darf. Geschrieben von Administrator am 28.06.2011 um 08:59:34 |
| 28.06.2011 |
Islamischer Religionsunterricht wird gesetzlich verankertEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Für die über 320.000 Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens soll es nach Plänen von CDU, SPD und Grünen demnächst islamischen Religionsunterricht geben. Solange der Islam noch nicht in erforderlicher Weise organisiert sei und noch keine Autorität habe, um notwendige inhaltliche Grundsätze für den Unterricht zu formulieren, solle das Schulministerium dies übergangsweise übernehmen dürfen. Der islamische Religionsunterricht soll in deutscher Sprache, unter deutscher Schulaufsicht und mit in Deutschland ausgebildeten Lehrkräften erfolgen. Über den Gesetzentwurf der drei Fraktionen berät der Landtag am Mittwoch (29.06.11). Geschrieben von Administrator am 28.06.2011 um 08:54:56 |
| 27.06.2011 |
Miteinander statt übereinander reden!Eintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Schulkonsens in NRW muss möglich sein Pressemitteilung VBE NRW 27.06.2011 „Statt sich über Pressemitteilungen und/oder Interviews zu äußern, sollten sich endlich alle Fraktionen in NRW an einen Tisch setzen und miteinander über einen Schulkonsens reden“, fordert die VBE-Vorsitzende Udo Beckmann. „Die Grundsatzpositionen sind nun hinlänglich bekannt, die parteitaktischen Spielchen haben stattgefunden und sind nun ausgereizt. Es ist jetzt Zeit für einen Dialog miteinander.“ Der VBE fordert noch einmal alle im Landtag vertretenen Fraktionen auf, das Gespräch miteinander zu führen. Die Empfehlungen der Bildungskonferenz liegen vor und können als Grundlage dienen. „Wir stellen gerne ausgebildete Streitschlichter aus Schulen zur Verfügung, wenn es daran fehlen sollte“, so Beckmann. „Allerdings geben wir die Hoffnung noch nicht auf, dass es auch ohne diese Unterstützung möglich ist, zumindest einmal miteinander zu reden.“ Geschrieben von Administrator am 27.06.2011 um 09:51:50 |
| 21.06.2011 |
Zukunft der GemeinschaftsschuleEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Nachdem das Oberverwaltungsgericht Münster die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule in Finnentrop auf der Basis des laufenden Schulversuchs untersagt hat und die Landesregierung ganz aktuell die bereits erteilte Genehmigung zur Gemeinschaftsschule in Nettersheim/Blankenheim zurückgezogen hat, beschäftigt sich der Ausschuss für Schule und Weiterbildung (Vorsitz Wolfgang Große Brömer, SPD) in einer Sondersitzung am Mittwoch (22.06.11) mit der Frage, wie es nun weitergehen soll. Die CDU fordert von der rot-grünen Minderheitsregierung Konsequenzen aus dem Urteil. Um Gemeinschaftsschulen dauerhaft einzuführen und Rechtssicherheit zu schaffen, muss das Schulgesetz geändert werden. Einladung ... Geschrieben von Administrator am 21.06.2011 um 08:24:52 |
| 20.06.2011 |
Inklusive Schule: Gemeinsames Lernen erhöht die Bildungschancen aller KinderEintrag aus der Kategorie:
Themen/Wettbewerbe
Jakob Muth-Preis sucht gute Beispiele Pressemeldung Bertelsmann Stiftung 20.06.2011 Gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern findet in der deutschen Bevölkerung keine ungeteilte Zustimmung. Das zeigt eine aktuelle Meinungsumfrage der Bertelsmann Stiftung. Zwar sprechen sich 88 Prozent der Befragten für den gemeinsamen Unterricht von nicht behinderten und körperbehinderten Kindern aus. Die Inklusion von geistig behinderten Kindern findet mit 56 Prozent dagegen deutlich weniger Zuspruch. Für die Inklusion von verhaltensauffälligen Kindern votieren lediglich 53 Prozent der Befragten. Ausdrücklich zum gemeinsamen Lernen aller Kinder ermutigen will der Jakob Muth-Preis für inklusive Schule, der dieses Jahr zum dritten Mal vom Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, von der Bertelsmann Stiftung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgeschrieben wird. Schulen und Schulverbünde können sich bundesweit bis zum 15. September 2011 bewerben. Die Preise werden im Januar 2012 in Berlin verliehen. “Die seit März 2009 für Deutschland verbindliche UN-Behindertenrechtskonvention macht den Weg zum inklusiven Schulsystem unumkehrbar. Jetzt gilt es, diesen Weg zügig zurückzulegen. Kinder mit Behinderungen haben ein Recht auf den Besuch einer allgemeinen Schule”, so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Er unterstreicht: “Gute Beispiele inklusiver Schulen liefern die besten Argumente, denn sie zeigen: Gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen stärkt die Bildungschancen aller Kinder, ob mit oder ohne Behinderungen.” “Die Skepsis in manchen Teilen der Bevölkerung gegenüber Inklusion müssen wir überwinden. Mit der Verleihung des Jakob Muth-Preises können wir zeigen, dass inklusive Schulen auch gute Leistungen bringen und das gemeinsame Lernen allen Kindern nützt - nicht nur denen mit Förderbedarf”, unterstreicht Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. “In Deutschland hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt”, so Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, für die inklusive Bildung als Menschenrecht ein zentrales Anliegen ist. “Dennoch haben wir im internationalen Vergleich noch immer großen Nachholbedarf. Wir müssen in den nächsten Jahren entschlossen handeln, um Inklusion als Leitidee in der Bildungspolitik und -praxis zu verankern. Erst wenn unser Bildungssystem allen Kindern ermöglicht, in einem gemeinsamen Unterricht voll am schulischen Leben teilzuhaben, können wir von umfassender Bildungsgerechtigkeit sprechen.” Dieses Jahr wird der Jakob Muth-Preis auch zum ersten Mal von der Sinn-Stiftung mitgetragen, die die Preisträgerschulen nach der Preisverleihung in ihrer Arbeit weiter unterstützen wird. Der Gründer und Vorstand der Sinn-Stiftung, Christian Rauschenfels, betont: “Wir wünschen uns, dass sich alle Menschen als bedeutsames Mitglied der Gesellschaft erleben können. Wenn in Schulen Inklusion gelebt wird, wird dies ausstrahlen auf viele andere Bereiche des Zusammenlebens und Inklusion wird zur selbstverständlichen Grundhaltung einer Gesellschaft, die ihren Reichtum aus der Vielfalt schöpft.” Weitere Links: Geschrieben von Administrator am 20.06.2011 um 02:40:37 |
| 20.06.2011 |
Bildungskonsens vor dem Aus?Eintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Röttgen schlägt Einladung zum parteiübergreifenden Schulkonsens aus In einem WDR5 Interview spricht der NRW-CDU Vorsitzende Norbert Röttgen von einer “einseitigen” Einladung der rot-grünen Landesregierung zu den parteiübergreifenden Konsensgesprächen zur zukünftigen Schulstruktur in NRW. Ausschlaggebend für die Absage ist die Teilnahme der Linkspartei an den Gesprächen. Mit der Linkspartei wolle und könne man keine konsensfähige Schulpolitik in und für NRW machen, so Röttgen im Interview. Unabhängig vom parteipolitischen Taktieren erwarten die Eltern von allen im Landtag vertretenen Parteien ein tragfähiges und in die Zukunft gerichtetes Konzept zur Schulstruktur. Umso unverständlicher ist daher die hinhaltetaktik der CDU-Führung. Hören sie das vollständige Interview bei WDR5 Geschrieben von Administrator am 20.06.2011 um 01:34:25 |
| 18.06.2011 |
Schulministerin Löhrmann bei der GEWEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
1/4 der Kommunen diskutiert längeres gemeinsames Lernen Pressemitteilung GEW-NRW 18.06.2011 Noch vor der Sommerpause wird ein Entwurf für die Verankerung der Gemeinschaftsschule im Schulgesetz eingebracht. Auf dem Gewerkschaftstag ihrer Gewerkschaft GEW zeigte sich Schulministerin Löhrmann optimistisch, mit der CDU einen Konsens zu finden und die Hauptschule aus der Verfassung zu streichen. Löhrmann sprach sich erneut gegen eine Festschreibung von Schulformen in der Verfassung aus, dies sei “zu statisch angelegt”. Überdies werde von Landesseite keine Schulform abgeschafft. “Trotz OVG-Urteil wird jetzt in gut einem Viertel der Kommunen in NRW über das längere gemeinsame Lernen diskutiert, darüber freue ich mich sehr”, erklärte Löhrmann unter dem Beifall der knapp 400 Delegierten. Von insgesamt 55 Kommunen lägen konkrete Interessensbekundungen zur Einrichtung einer Gemeinschaftsschule vor. Diese Entwicklung nach nur elf Monaten Regierungsarbeit wertete Löhrmann als großen Erfolg. Mit Hilfe der Bildungskonferenz sei es gelungen, das Lagerdenken in der Schulpolitik aufzubrechen. Löhrmann wörtlich: “Die Arbeit war es wert!” Insgesamt hielt die grüne Schulministerin mit den Erfolgen ihrer Schulpolitik nicht hinter dem Berg. Für die rot-grünen Reformen - von der Abschaffung der Studiengebühren bis zur Abschaffung der Kopfnoten und der Übergangsempfehlung für die weiterführenden Schulformen - erhielt sie auch große Zustimmung von den Delegierten. Löhrmann wies auf die gewältigen Aufgaben in der Frage der Inklusion. Die Umsetzung der UN-Konvention und sei ein Paradigmenwechsel. “Wir müssen das schaffen!” appellierte Löhrmann an die versammelten Delegierten. In der lebhaften Debatte im Anschluss an das Referat wurde deutlich, dass die GEW die Ziele der Landesregierung in Sachen Inklusion teilt, aber mehr Ressourcen dafür erforderlich sind und die Rahmenbedingungen für individuelle Förderung und mehr schulische Qualität verbessert werden müssen. Eine Delegierte warnte: “Die Eltern wollen bestmögliche Förderung ihrer Kinder. Wenn die Bedingungen aber nicht stimmen, fährt das Projekt Inklusion gegen die Wand.” Geschrieben von Administrator am 18.06.2011 um 01:58:41 |
| 16.06.2011 |
Lehrerfortbildung & Beratung von Schule aus denkenEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulentwicklung
Neues Landesinstitut soll für mehr Qualität sorgen Pressemitteilung GEW-NRW 16.06.2011 Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sieht dringenden Reformbedarf in der staatlichen Lehrerfortbildung und in der Beratung von schulischen Entwicklungsprozessen. Die schulpolitische Leitaufgabe „Inklusion“ und andere Reformvorhaben können nach Einschätzung der GEW nur gelingen, wenn die Lehrkräfte an den Schulen schnell und wirksam mit Hilfe eines effektiven Fortbildungssystems bei den anstehenden Aufgaben unterstützt werden. Ein „Landesinstitut für Bildung“, wie auch im rot-grünen Koalitionsvertrag vorgesehen, hält die GEW für erforderlich, um die Steuerung des Fortbildungssystems wieder als Landesaufgabe wahrzunehmen und dabei insbesondere auf Qualitätsentwicklung und professionelle Standards in Schule und Lehrerfortbildung zu achten. „Wir müssen Lehrerfortbildung ganz konsequent von den Bedürfnissen der Schulen aus denken. Um Anschluss an die Entwicklung schulischer Leistungen der erfolgreichen PISA-Länder zu finden, brauchen wir aber auch mehr Geld, qualifiziertes Fortbildungspersonal und viel mehr Zeit“, erklärte GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer heute im Pressezentrum des Landtages bei der Präsentation einer Studie, die die Gewerkschaft zum Reformbedarf im System der Lehrerfortbildung in NRW in Auftrag gegeben hat. Insgesamt geht es der GEW und dem Gutachter darum, dass die Landesregierung ihre Aufgabe bei der Qualitätsentwicklung von Lehrerfortbildung und Schulberatung sowie ihre Steuerungsaufgabe im schulischen Unterstützungssystem wieder verantwortlich wahrnimmt. Schäfer wörtlich: „Wir wollen die Verantwortung des Landes in der Lehrerfortbildung mit einer klaren Orientierung des Angebotes an schulpolitischen Zielmarken und kein marktliberales Modell des Einkaufens von Fortbildungsleistungen, das zu völliger Beliebigkeit führt.“ „Die Schulen brauchen“, so der Verfasser der Studie, Botho Priebe, „maßgeschneiderte Angebote, die vertraglich vereinbart und zeitnah umgesetzt werden.“ Hier könne das Landesinstitut für Bildung, schlank im Format, straff im Management und professionell in den Leistungen, ansetzen. „Für die Schulen, die Fortbildung nachfragen, sind Klarheit, Übersichtlichkeit und Professionalität maßgeblich,“ beschreibt Schäfer die zentralen Anforderungen aus gewerkschaftlicher Sicht. Denkbar sei auch, so die GEW-Landesvorsitzende, unter dem Dach des Landesinstituts eine Fortbildungsakademie für die Qualifizierung von Schulleitungspersonal und Schulaufsicht zu installieren. Expertise von Botho Priebe als Grundlage für konstruktiven Reformdialog mit Schulministerin Löhrmann Die GEW hat den ehemaligen Direktor des Instituts für Schulische Fortbildung und Schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz, Botho Priebe, mit einer Expertise zur Weiterentwicklung der Lehrerfortbildung in NRW beauftragt. Der Fortbildungsexperte hat in vielen Zusammenhängen Erfahrungen mit Fortbildung und Schulentwicklung gesammelt, auch in anderen Bundesländern und als Beauftragter der Kultusministerkonferenz bei der OECD u. a. für PISA. Mit den Ergebnissen dieser Studie, die sich mit vielen Kernforderungen der GEW deckt, will die GEW in einen konstruktiven Reformdialog mit Schulministerin Löhrmann und den Fortbildungseinrichtungen des Landes treten. Geschrieben von Administrator am 16.06.2011 um 02:02:33 |
| 16.06.2011 |
VBE und Realschuleltern: Bärendienst für die RealschuleEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Gemeinsame Pressemitteilung des VBE NRW und der Landeselternschaft Realschulen Pressemitteilung VBE NRW 16.05.2011 Der VBE NRW und die Landeselternschaft Realschulen begrüßen die Bereitschaft der CDU zu einem Schulkonsens in NRW. Dass die CDU signalisiert, die Aufhebung des Verfassungsrangs der Hauptschule mittragen zu wollen, ist positiv zu werten. Beide Organisationen weisen darauf hin, dass es nun gilt, aus den Erfahrungen mit dem Verfassungsrang der Hauptschule zu lernen und nicht Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Die Hauptschule ist in der Verfassung des Landes NRW als Pflichtschule verankert (Art. 8, Abs. 2). Wenn dieser Absatz aufgehoben werden soll und im Gegenzug die Realschule und das Gymnasium in die Verfassung aufgenommen werden sollen, würde damit die Realschule den Part der Pflichtschule übernehmen, den jetzt die Hauptschule hat. “Damit würde man exakt die Verhältnisse erneut zementieren, die dazu geführt haben, dass der Verfassungsrang der Hauptschule aufgegeben werden muss“, argumentiert der Vorsitzende der Landeselternschaft Realschulen, Johannes Papst:. „Die Realschule wird dann zum neuen Basisbildungsgang, von dem sich die Eltern genauso abwenden werden wie jetzt von der Hauptschule. Und dann liegt in einigen Jahren wieder eine Verfassungsänderung an, weil sich Geschichte wiederholt hat. Das kann niemand wollen.“ Der VBE und die Landeselternschaft Realschulen teilen deshalb die Auffassung, dass Schulformen überhaupt nicht in die Verfassung gehören. „Man blockiert sich damit selbst und verhindert Flexibilität und eine an der Nachfrage orientierte Schulentwicklung“, gibt der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann zu bedenken. „Solche Festlegungen provozieren im Bereich der Schulentwicklung Erstarrung. Es sollte aber hier das Motto gelten: Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen. Die Erfahrungen mit dem Verfassungsrang der Hauptschule zeigen uns, dass man nicht mit der Verfassung in der Hand gegen die sich wandelnden Bedürfnisse der Menschen Politik machen kann.“ Nach Auffassung des VBE und der Landeselternschaft Realschulen hat die Bildungskonferenz einen guten Vorschlag unterbreitet, um in der Schulstrukturfrage zu einem Konsens zu finden. Dieser beinhaltet, dass die Kommunen bislang getrennte Schulformen zu organisatorischen Verbünden oder integrierten Systemen zusammenführen können. Eine solche Regelung würde zu mehr Flexibilität für die Kommunen führen. Deshalb sollte an diesem Vorschlag entlang eine Regelung bezüglich der Erfüllung der Schulpflicht gefunden werden, die sich nicht auf eine Schulform beschränken darf. Der Vorsitzende der Landeselternschaft Realschulen, Johannes Papst, und der Vorsitzende des VBE NRW, Udo Beckmann, sind sich einig: „Es ist gut, dass die CDU sich bewegt, aber sie muss noch nacharbeiten. Darüber hinaus sind alle im Landtag vertretenen Fraktionen gefordert, an Neuregelungen mitzuarbeiten. Wir verfolgen mit großem Interesse, wann die FDP ihren Beitrag zum Konsens leisten wird. Da sie die Bildungskonferenz vorzeitig verlassen hat, ist sie in der Bringschuld.“ Die Landeselternschaft Realschulen und der VBE NRW waren Teilnehmer der Bildungskonferenz und tragen deren Empfehlungen mit. Die Vorsitzenden beider Organisationen fühlen sich nun verpflichtet, einen gemeinsamen Beitrag zur Umsetzung dieser Empfehlungen zu leisten. Geschrieben von Administrator am 16.06.2011 um 01:25:43 |
| 15.06.2011 |
„Starke Schule“ macht Schülerinnen und Schüler fit für die BerufsausbildungEintrag aus der Kategorie:
Themen/Wettbewerbe
Eine Hauptschule mit Vorbildcharakter: Martin-Luther-Hauptschule in Herten-Westerholt Pressemitteilung MSW 15.06.2011 Eine Hauptschule mit Vorbildcharakter und Innovationskraft: Schulministerin Sylvia Löhrmann besuchte heute die Martin-Luther-Hauptschule in Herten-Westerholt, die den fünften Platz beim Landeswettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ belegt hat. Mit ihrem Besuch unterstützte die Ministerin die beispielgebenden Bemühungen der erweiterten Ganztagshauptschule, ihre Schülerinnen und Schüler nach dem Abschluss in eine Berufsausbildung zu vermitteln. „Eine Entscheidung für einen bestimmten Beruf braucht Zeit, sie muss reifen. Für eine fundierte Berufswahl ist es deshalb sehr wichtig, schon früh gut informiert und beraten zu sein. Und hier leistet die Martin-Luther-Hauptschule erstklassige Arbeit“, sagte Sylvia Löhrmann anlässlich ihres Besuches in Herten. An dem aktuellen Wettbewerb „Starke Schule“ beteiligten sich bundesweit über 600 Schulen. Die Martin-Luther-Hauptschule ging unter den 101 nordrhein-westfälischen Teilnehmern als fünftbeste Hauptschule hervor und wurde damit für ihre erfolgreiche Arbeit belohnt. Schulministerin Sylvia Löhrmann informierte sich ausführlich über die Aktivitäten an der Schule und besichtigte bei einem Rundgang auch die neue Lernwerkstatt „Daniel Düsentrieb – erneuerbare Energien sichtbar machen“. Für dieses Projekt erhielt die Schule erst kürzlich den Innovationspreis der Hertie-Stiftung. Schulministerin Löhrmann: „Erneuerbare Energien sind das Zukunftsthema schlechthin. Es durchdringt alle Lebensbereiche – auch die Berufswelt. Gerade deswegen ist es wichtig und vorbildlich, dass sich junge Menschen schon in der Schule intensiv damit befassen.“ Beeindruckt zeigte sich die Ministerin von der hohen Übergangsquote von Schülerinnen und Schülern in die Ausbildung sowie von der Vielzahl an Angeboten und Kooperationspartnern der Schule: „Es ist toll, wie hier Betriebe erfolgreich mit ins Boot geholt werden. Die Schülerinnen und Schüler bekommen dadurch wertvolle Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe. Berufsorientierung muss schon in der Schule beginnen. Es geht um Zukunftschancen für die Jugendlichen, und wir brauchen diese starken Schulen für einen besseren Übergang ins Berufsleben“, erklärte die Schulministerin. Weitere Informationen zur Martin-Luther-Hauptschule in Herten und zum Wettbewerb „Starke Schule“ finden Sie im Internet unter: www.martinluther-herten.de und www.starkeschule.ghst.de Geschrieben von Administrator am 15.06.2011 um 09:45:10 |
| 11.06.2011 |
CDU will Haupt- und Realschulen zusammenlegenEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik
Pressemeldung SPIEGEL-Online 11.06.2011 Das dreigliedrige Schulsystem war der CDU lange Zeit so wichtig wie die Kernenergie. Doch nun will die Union nicht nur Atomkraftwerke stilllegen, sondern auch die Hauptschule abschaffen. Der Grund: zu wenige Schüler. Berlin - Die CDU nimmt Abschied von selbständigen Haupt- und Realschulen. Das verkündete Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) als Beschluss der CDU-Bildungskommission. Die Kommission unter ihrem Vorsitz erarbeitet bildungspolitische Leitsätze für den Parteitag im November. “Bald wird es 35 Prozent weniger Schüler geben, darauf müssen wir uns einstellen”, sagte Schavan der “Welt”. Eltern wünschten, dass ihre Kinder es nicht weit zur Schule hätten. “Deshalb wollen wir Haupt- und Realschulen zu Oberschulen zusammenlegen”, sagte die Ministerin. Lesen Sie weiter ... Geschrieben von Administrator am 11.06.2011 um 02:42:07 |
| 10.06.2011 |
2 Schulen aus NRW gewinnen beim Deutschen Schulpreis 2011Eintrag aus der Kategorie:
Themen/Wettbewerbe
Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg aus Remscheid und Kölner Genoveva-Gymnasium gewinnen beim Deutschen Schulpreis 2011 Pressemitteilung MSW 10.06.2011 Großer Jubel in Berlin: Die Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg aus Remscheid und das Kölner Genoveva-Gymnasium haben heute bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises 2011 jeweils einen mit 25.000 Euro bzw. 15.000 Euro dotierten Preis gewonnen. Vor Ort gratulierte Schulministerin Sylvia Löhrmann den Gewinnern und freute sich über den Erfolg: „Nordrhein-Westfalen hat zwei Schulen des Jahres! Ich freue mich sehr für die beiden Schulen – aber auch für die vier weiteren Schulen aus NRW, die hier unter den Nominierten waren. Sie alle zählen zu den 15 besten Schulen Deutschlands und können daher richtig stolz auf ihre Leistungen sein.“ Die Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg gewann für ihre herausragenden pädagogischen Leistungen und ihre vorbildlichen Unterrichtskonzepte einen Preis von 25.000 Euro. Die staatliche Grundschule mit offenem Ganztagsangebot zeichnet sich vor allem durch die erfolgreiche Umsetzung von unterschiedlichen klassenstufenübergreifenden Lernangeboten und Förderkonzepten aus. „Die Schule hat zum Beispiel ein exzellentes Konzept zur individuellen Förderung erarbeitet und entwickelt gerade ein Curriculum zur Förderung der Naturwissenschaften. Auch Montessoripädagogik hat an der Schule ihren Platz ebenso wie Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf“, erklärte Schulministerin Löhrmann. Das Genoveva-Gymnasium gewann den mit 15.000 Euro dotierten „Preis der Jury“, mit dem Schulen gewürdigt werden, die unter oft schwierigen Bedingungen Hervorragendes leisten. Die Kölner Schule liegt in einem sozialen Brennpunkt und weist einen hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund auf. Die Schule schafft es, ein gutes soziales Klima herzustellen. „Es ist sehr beeindruckend, wie dieses Gymnasium an der Vielfalt ansetzt. Hier wird Integration gelebt! Besonders das Tanzprofil, das sich an der Schule herausgebildet hat, führt die Schülerinnen und Schüler der verschiedensten Nationen zusammen“, lobte Schulministerin Löhrmann und war sich sicher: „Diese beiden Schulen haben einfach sehr viel zu bieten und die Jury damit schlichtweg überzeugt. Wir haben in Nordrhein-Westfalen viele Schulen mit hervorragenden pädagogischen Programmen. Und an die kann ich nur appellieren: Macht mit bei diesem Wettbewerb! Gute Arbeit und Konzepte können sich auszahlen, das beweisen diese beiden Schulen.“ Mit dem Deutschen Schulpreis werden Schulen ausgezeichnet, die durch ihre pädagogischen Leistungen und Konzepte Vorbilder für die Schulentwicklung in Deutschland sein können. Der Deutsche Schulpreis 2011 wurde in einem mehrstufigen Auswahlverfahren von einer Fachjury begleitet und vergeben. Er ist mit insgesamt 230.000 Euro der höchstdotierte Schulwettbewerb in Deutschland: Der Hauptpreis in Höhe von 100.000 Euro ging an die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule aus Göttingen, und wurde von Bundespräsident Christian Wulff überreicht. Ausgeschrieben wird der Deutsche Schulpreis seit 2006 von der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung, Medienpartner sind der „stern“ und die ARD. Am diesjährigen Wettbewerb nahmen insgesamt 119 Schulen teil. Von diesen kamen 20 in die Vorauswahl und wurden von der durch pädagogische Experten unterstützten Fachjury besucht. Unter den 15 Schulen, die sich letzten Endes für die diesjährige Finalrunde in Berlin qualifizieren konnten, waren sechs Schulen aus Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen zum Deutschen Schulpreis, zur Gemeinschaftsgrundschule Hackenberg und zum Genoveva-Gymnasium finden Sie im Internet: Geschrieben von Administrator am 10.06.2011 um 01:46:52 |
| 09.06.2011 |
Max lernt anders. Alara auch.Eintrag aus der Kategorie:
Themen/GU / Inklusion
In der Grundschule Berg Fidel in Münster ist Inklusion schon seit Jahren selbstverständlich. Als pädagogisches Prinzip gilt hier: Jedes Kind braucht Förderung. Veröffentlichung MSW Von Martina Peters Max* konzentriert sich auf seine Rechenschiffchen. „Eins, zwei, drei, vier … – vier!“ Er ist stolz und strahlt den Besucher durch seine bunte Brille an. Max kann gut rechnen, kennt sich schon ganz gut am Computer aus und auch beim Schreiben macht er Fortschritte. Selbstverständlich ist das nicht, denn der zehnjährige Junge hat Trisomie 21. In der Ganztagsgrundschule Berg Fidel in Münster aber lernt er gemeinsam mit anderen, sogenannten „Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf“ und „normalen“ Schülerinnen und Schülern der Stufen 1 bis 4 in einer jahrgangsübergreifenden Klasse – ein inklusives, erfolgreiches Konzept. Die Grundschule Berg Fidel wurde 2009 mit dem Jacob-Muth-Preis ausgezeichnet, der von der Bertelsmann-Stiftung in Kooperation mit dem Bundesbeauftragten für behinderte Menschen und der deutschen UNESCO-Kommission vergeben wird. „Andernorts wäre Max lange nicht so weit …“, so ist sich seine persönliche Betreuerin, Julia Morrison, sicher. Sie arbeitet als Integrationshilfe an der Münsteraner Grundschule im sozialen Brennpunkt Berg Fidel und unterstützt damit Klassenlehrerin und Sonderpädagogin Barbara Wenders sowie Lehrer und Schulleiter Reinhard Stähling in der „Mohnblumenklasse“. Barbara Wenders: „Ich bin sicher: Jede Grundschule könnte morgen anfangen, inklusiv zu arbeiten. Alles steht und fällt mit dem Umdenken des Kollegiums, mit der Bereitschaft, eine Beziehung zu allen Schülern aufzubauen, den Unterricht flexibel zu gestalten und organisatorisch kreativ zu werden. Die Belastung ist nicht höher, das Ergebnis motiviert jeden Lehrer in seiner pädagogischen Arbeit.“ Lesen Sie weiter ... Geschrieben von Administrator am 09.06.2011 um 03:19:21 |
| 09.06.2011 |
“Meckenheimer Garantie für Ausbildung”Eintrag aus der Kategorie:
Themen/Berufs- und Studienorientierung
Kooperation zwischen Geschwister-Scholl-Hauptschule und ortsansässigen Unternehmen - Beispiel für Bonn? Pressemitteilung MSW 30.05.2011 Kooperation besiegelt: Schulministerin Sylvia Löhrmann nahm heute an der Auftaktveranstaltung der „Meckenheimer Garantie für Ausbildung“ an der örtlichen Geschwister-Scholl-Hauptschule teil. Bei der Vertragsunterzeichnung würdigte sie den großen Einsatz von Schule, Stadt und Unternehmen für die Zukunft der Hauptschülerinnen und Hauptschüler: „Mir ist wichtig, dass die Jugendlichen, die einen Hauptschulabschluss nach der Klasse 10 erreichen, gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben. Und dies ist in Meckenheim mit dem Vertrag, den Schülerinnen und Schüler, Eltern, Schule, Stadt und Unternehmen miteinander schließen, gesichert“, so die Schulministerin. In dem Kooperationsvertrag garantieren 30 ortsansässige Unternehmen den Absolventinnen und Absolventen 60 Ausbildungsplätze in unterschiedlichen Berufen. Voraussetzung ist, dass die Schülerinnen und Schüler mindestens befriedigende Leistungen in den Hauptfächern erzielt haben, ohne unentschuldigte Fehltage geblieben sind, an der Berufsorientierung teilgenommen haben sowie ein positives soziales Engagement und Verhalten gezeigt haben. Die Meckenheimer Garantie für Ausbildung gilt bislang ausschließlich für Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Hauptschule, soll aber zum Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. „Ich bin überzeugt, dass diese Initiative, die von allen wichtigen Beteiligten und Institutionen vor Ort getragen wird, den Hauptschülerinnen und Hauptschülern dauerhafte Perspektiven bietet und zusätzlich den Unternehmen geeigneten Nachwuchs bringt. Solche sinnvollen Projekte können und sollen im Land Schule machen“, sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie im Internet auf den Seiten der Geschwister-Scholl-Hauptschule Meckenheim (www.hs-meckenheim.de) und der Stadt Meckenheim (www.meckenheim.de). Geschrieben von Administrator am 09.06.2011 um 03:13:03 |
| 09.06.2011 |
Gesetzliche Grundlagen für die Gemeinschatsschule dringend erforderlichEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulentwicklung
OVG Münster stoppt die Gemeinschaftsschule in Finnentrop Pressemitteilung MSW 09.06.2011 Das Oberverwaltungsgericht Münster hat heute entschieden, dass die Gemeinschaftsschule in Finnentrop nicht auf der Basis von § 25 des Schulgesetzes starten kann. Die anderen 13 Standorte waren nicht Gegenstand des Verfahrens. Schulministerin Sylvia Löhrmann erklärte: “Natürlich hätte ich mir eine andere Entscheidung gewünscht, insbesondere für die betroffenen Eltern und Kinder sowie für die Gemeinde Finnentrop. Das Interesse an der Gemeinschaftsschule ist ungebrochen groß. Inzwischen gibt es rund 100 Interessenbekundungen. Deshalb wollen wir Klarheit schaffen für die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und Lehrkräfte und arbeiten mit Hochdruck an einer gesetzlichen Grundlage für die Gemeinschaftsschule. Die Empfehlungen der Bildungskonferenz sind dafür eine gute Grundlage.” Die Schülerinnen und Schüler, die die beklagte Gemeinschaftsschule in Finnentrop besuchen wollten, erhalten selbstverständlich ein schulisches Ersatzangebot. Die Haupt- und die Realschule in Finnentrop werden nun nicht aufgelöst und bleiben bestehen. Die Kinder können dort angemeldet werden. Schülerinnen und Schüler, die den gymnasialen Weg gehen wollen, können an den Gymnasien der Nachbarstädte angemeldet werden. Für Fragen und unterstützende Hilfe können sich Eltern und Schülerinnen und Schüler an die Bezirksregierung Arnsberg als zuständige Schulaufsicht wenden. Zum Beginn des neuen Schuljahrs am 7. September starten in Nordrhein-Westfalen Gemeinschaftsschulen an folgenden Standorten: Ascheberg, Billerbeck, Bochum, Burbach, Kalletal, Köln (Ferdinandstraße), Köln (Wuppertaler Straße), Langenberg, Lippetal, Morsbach, Neuenrade und Rheinberg. Die Auswirkungen auf die ebenfalls angefochtene Genehmigung für die Gemeinschaftsschule Blankenheim/ Nettersheim, werden noch geprüft. Geschrieben von Administrator am 09.06.2011 um 03:08:40 |
| 09.06.2011 |
Alle lieben die Gesamtschule - für einen TagEintrag aus der Kategorie:
Themen/Wettbewerbe
Deutscher Schulpreis geht an niedersächsische Gesamtschule Pressemeldung SPIEGEL-Online 09.06.2011 Von Christian Füller, Göttingen Zum zweiten Mal gewinnt eine niedersächsische Gesamtschule den renommierten Deutschen Schulpreis. Der 100.000-Euro-Sieg stellt die Bildungspolitik der Landesregierung bloß - und Bundespräsident Christian Wulff, der die integrativen Schulen lange bekämpft hat. Man darf auf das Mienenspiel des Bundespräsidenten gespannt sein, wenn er Freitagmittag den Deutschen Schulpreis überreicht. Christian Wulff ist in Schloss Bellevue eine rechter Bildungsbürger geworden, er lobt den Wert der Bildung und verteilt alle Tage schöne Preise. Nun aber steht er vor einer interessanten Aufgabe. Denn den bisher fünften Deutschen Schulpreis gewinnt nach Informationen von SPIEGEL ONLINE die Integrierte Gesamtschule Göttingen-Geismar. Das bedeutet, dass Bundespräsident Wulff eine Schulform auszeichnen muss, die er als Ministerpräsident am liebsten abgeschafft hätte. 100.000 Euro gibt es als Preisgeld mit dazu. Lesen Sie weiter ... Geschrieben von Administrator am 09.06.2011 um 02:46:50 |
| 26.05.2011 |
Die Landeselternschaft der Gymnasien fordert 2-Säulen-Modell für NRWEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Bildungskonferenz ohne Einigung bei Schulstruktur. Jetzt ist es Aufgabe der Politik einen Schulkonsens zu entwickeln. Nach Abschluss der Bildungskonferenz wird häufig von Konsens in der Bildungspolitik und Schulfrieden gesprochen. In der Tat hat die einberufene und mit mehr als 50 Verbänden und Organisationen überparteilich besetzte Bildungskonferenz in vielen schulischen Bereichen wichtige Empfehlungen ausgesprochen, wie u.a. den Ausbau eines flächendeckenden Angebotes an Ganztagsschulen und eine Lehrerfortbildungsoffensive zur besseren individuellen Förderung der Schüler. Positiv zu bewerten ist auch die gute und sachliche Gesprächsatmosphäre in der Konferenz. In der Schulstrukturfrage allerdings konnte kein Konsens erzielt werden. Die Landeselternschaft der Gymnasien sah sich außerstande, den Empfehlungen des Arbeitskreises V „Schulstruktur in Zeiten des demographischen Wandels“ zuzustimmen. Wir fordern die mittelfristige Einführung eines 2-Säulen-Modells für NRW. Neben dem Gymnasium soll als 2. Säule ein differenziertes System unterschiedlicher Schulformen stehen, das alle allgemeinbildenden Abschlüsse der Sekundarstufe ermöglicht. Die Grundsätze der Schulstruktur müssen landesweit parlamentarisch geregelt sein. Zusätzliche Freiräume der Kommunen zur Gestaltung eigener Schullandschaften sind hier nicht zielführend. Zu befürchten ist eher eine schleichende Entstaatlichung in der Bildungspolitik, indem sich das Land aus seiner Verantwortung zurückzieht. Dies führt zu ungerechten Bildungsbedingungen vor Ort, insbesondere in Hinblick auf die Ausstattung von Schulen in armen und reichen Regionen sowie zu einer ungesicherten Lehrerversorgung. Zu befürchten ist weiterhin, dass unter diesen Bedingungen allgemeingültige Bildungsstandards nicht zu halten sein werden. Die föderale bildungspolitische Kleinstaaterei in Deutschland wird durch ein solches schulstrukturelles kommunales Durcheinander nur noch weiter verschärft. Die Landeselternschaft hofft auf einen Schulfrieden im Land. Lange schon fordert sie eine produktive Ruhe an den Schulen ein und eine Konzentration auf die Verbesserung des Unterrichts. Unabdingbare Voraussetzungen für einen Schulfrieden sind für uns allerdings
Weitergehende Informationen finden Sie auf www.le-gymnasien-nrw.de
Geschrieben von Administrator am 26.05.2011 um 07:31:16 |
| 24.05.2011 |
Landesregierung beschließt Maßnahmenpaket für Schule, Hochschule und AusbildungEintrag aus der Kategorie:
gymnasium/themen/G8
Pressemitteilung MSW 24.05.2011 Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, damit die Schülerinnen und Schüler des doppelten Abiturjahrgangs 2013 gute Zukunftschancen haben. Das Landeskabinett verabschiedete ein entsprechendes Programm. Es umfasst Maßnahmen in den Bereichen Schule, Hochschule, Berufsausbildung und Freiwilligendienst. “Wir freuen uns auf die jungen Menschen. Sie alle sind willkommen”, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. “Unser Land steht vor einer gewaltigen Aufgabe, aber es ist gut gerüstet für den Doppeljahrgang. Alle jungen Menschen, die studieren können und wollen, müssen auch die Chance dazu bekommen”, so Schulze. Im Jahr 2013 werden an den nordrhein-westfälischen Gymnasien gleichzeitig zwei Abiturjahrgänge die Allgemeine Hochschulreife erwerben: der erste Schülerjahrgang, der nach zwölf, und der letzte, der nach 13 Schuljahren Abitur macht. Nach aktuellen Prognosen für 2013 werden in NRW etwa 179.000 Studienberechtigte mit Fachhochschulreife und Hochschulreife erwartet - 50.000 mehr als im Vorjahr. An den Hochschulen rechnet NRW im Jahr 2013 nach den Prognosen der Kultusministerkonferenz mit 111.000 Studienanfängern - etwa 19.000 mehr als im Jahr 2012. Da wegen der geburtenstarken Jahrgänge die Zahl der Anfänger auch in den Folgejahren hoch bleibt, investiert das Land bis zum Jahr 2020 in verschiedene Programme mit einem Gesamtvolumen von mehr als zehn Milliarden Euro. Gefördert werden zusätzliches Personal für Lehre und Betreuung, die Anmietung und der Bau weiterer Gebäude, der Ausbau der studentischen Versorgungseinrichtungen, wie Mensen und Wohnheime und die Erweiterung der Ausstattung vom Bibliotheken und Laboren. Allein im Hochschulpakt II werden 1,8 Milliarden Euro von Bund und Land bereitgestellt. Hinzu kommt der Ausbau der Fachhochschulen gerade für naturwissenschaftliche und technische Fächer, das Hochschulmodernisierungsprogramm und die Erweiterung der Studienplätze in der Medizin. „Dass der Bund die Wehrpflicht abgeschafft hat, macht die Lage für uns nicht leichter“, erklärte Wissenschaftsministerin Schulze. “Hierfür stellt das Land vorab weitere 33 Millionen Euro zur Verfügung, um Kapazitäten zu schaffen”, so Schulze. Im Schulbereich werden weitreichende Unterstützungs- und Informationsangebote für Schulen, Schülerinnen und Schüler und deren Eltern angeboten. Im Bildungsportal gibt es ein Angebot mit umfassenden Informationen zum Doppeljahrgang. Außerdem wird dieser Jahrgang während der Oberstufe intensiv betreut und es gibt einen regelmäßigen Dialog mit den schulischen Akteuren. “Die Abiturientinnen und Abiturienten des Doppeljahrgangs sollen die gleichen Zukunftschancen haben wie die Jahrgänge zuvor”, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann. Mit dem doppelten Abiturjahrgang kommen in zwei Jahren 10.000 bis 11.000 zusätzliche Bewerberinnen und Bewerber auf den dualen Ausbildungsmarkt. Allerdings wird dies aus Sicht der Landesregierung nicht zu einem wesentlichen Verdrängungseffekt gegenüber den Schulabgängerinnen und Abgängern anderer Schulformen führen. “Ich gehe davon aus, dass der Zuwachs an Bewerberinnen und Bewerbern auf dem Ausbildungsmarkt ohne zusätzliche Maßnahmen kompensierbar ist”, erklärte Arbeitsminister Guntram Schneider. “Der Ausbildungsmarkt ist auf zusätzliche Jugendliche vorbereitet. Die schulisch gut ausgebildeten Jugendlichen werden mit Blick auf den Fachkräftemangel gebraucht. Die Betriebe können sich freuen. Aber sie müssen alle Anstrengungen unternehmen, die benötigten zusätzlichen Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.“ Für das Thema doppelter Abiturjahrgang arbeiten das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung, das Ministerium für Schule und Weiterbildung, das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport eng zusammen. Geschrieben von Administrator am 24.05.2011 um 03:03:59 |
| 23.05.2011 |
Damit inklusive Bildung nicht zur inklusiven Vernachlässigung wirdEintrag aus der Kategorie:
Themen/GU / Inklusion
Pressemeldung blidungsklick.de 23.05.2011 Die Konvention spricht von einem gleichen Recht aller Kinder auf Bildung, demnach sollen zukünftig Kinder mit und ohne Behinderung nicht mehr getrennt sondern gemeinsam unterrichtet werden. Damit kommen auf das deutsche Bildungssystem große strukturelle, personelle, materielle, räumliche sowie pädagogische und vor allem finanzielle Herausforderungen zu. Gerhard Zupp, von Hause aus Sonderschullehrer und seit 2009 Regierungsschuldirektor bei der AQS (Agentur für Qualitätsentwicklung, Evaluation und Selbstständigkeit von Schulen in Rheinland-Pfalz), weiß aus langjähriger Erfahrung in verschiedenen Fördereinrichtungen, dass Inklusion nur gelingen kann, wenn bestehende Ressourcen nicht nur beibehalten sondern erheblich ausgeweitet werden. Sehen und hören Sie das vollständige Interview auf Bildungsklick.de Geschrieben von Administrator am 23.05.2011 um 03:46:56 |
| 20.05.2011 |
Abschluss der Bildungskonferenz NRWEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
“Zusammen Schule machen für NRW” Empfehlungen an Ministerpräsidentin Kraft überreicht Pressemitteilung MSW 20.05.11 Die von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Schulministerin Sylvia Löhrmann einberufene Bildungskonferenz für Nordrhein-Westfalen „Zusammen Schule machen für NRW“ hat sich heute zu ihrer letzten Sitzung im Düsseldorfer Landtag getroffen. Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Institutionen und im Landtag vertretenen Parteien hatten in den vergangenen Monaten über Bildungsfragen diskutiert und Empfehlungen für die Politik erarbeitet. Diese Empfehlungen überreichten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Abschluss der Sitzung im Plenarsaal des Düsseldorfer Landtags Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Die Ministerpräsidentin bedankte sich bei allen Akteuren der Bildungskonferenz und betonte: „Ich bin davon überzeugt, dass Ihre Arbeit in der Bildungskonferenz über die Landesgrenzen hinaus etwas Besonderes und Vorbildliches ist. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Die Landesregierung hat heute ein Ergebnispapier bekommen, auf dem die weitere schulpolitische Arbeit von Regierung und Parlament ganz hervorragend aufsetzen kann.“ Ministerin Löhrmann: „Es ist in den vergangenen Monaten gelungen, partei- und verbändeübergreifend sehr engagiert und konstruktiv miteinander zu arbeiten. Die Bildungskonferenz hat als Plattform der an Bildung Beteiligten in Nordrhein-Westfalen nun Empfehlungen an die Politik vorgelegt. Jetzt ist das Parlament am Zug, diese Empfehlungen aufzugreifen und einen Schulkonsens für NRW zu erarbeiten.“ Die erste Sitzung der Bildungskonferenz fand am 23. September 2010 statt. In der Folge wurden fünf Arbeitsgruppen zu den Themen „Individuelle Förderung: Von der Qualitätsanalyse bis zur systematischen Unterrichtsentwicklung und Lehrerfortbildung“, „Übergänge gestalten – Anschlüsse sichern“, „Ganztag weiterentwickeln“, „Eigenverantwortliche Schule in Regionalen Bildungsnetzwerken“ und „Schulstruktur in Zeiten demografischen Wandels“ gegründet. Mehr als 120 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Institutionen und Parteien wirkten in den Arbeitsgruppen mit. Die Kurzfassungen aller Empfehlungen der Bildungskonferenz
Geschrieben von Administrator am 20.05.2011 um 04:06:04 |
| 17.05.2011 |
Zukunft der Schulstruktur in NRWEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Landtag debatiert den Gesetzentwurf der CDU-Fraktion zur Schulstruktur Pressemitteilung www.landtag.nrw.de 17.05.2011 Angesichts der demographischen Entwicklung in Nordrhein-Westfalen gelte es unter anderem, Verbundschulen aus Haupt- und Realschulen über den bestehenden gesetzlichen Rahmen hinaus weiterzuentwickeln. Dabei müsse aber die gegenseitige Rücksichtnahme der Schulträger untereinander sichergestellt werden. Um beides zu erreichen, hat die CDU-Fraktion einen Gesetzentwurf vorgelegt, der am Donnerstag (19.05.11) debattiert wird. Gesetzentwurf der CDU-Fraktion zur Schulstruktur (Drucksache 15/1915) Geschrieben von Administrator am 17.05.2011 um 09:45:56 |
| 12.05.2011 |
Zentralabitur 2011Eintrag aus der Kategorie:
gymnasium/themen/Zentralabitur
Wieder Probleme mit der Mathematik - offenbar handelt es sich hierbei um eine regierungsinvariante Größe im Zentralabitur Pressemitteilung MSW 11.05.2011 Ministerin Löhrmann: „Keine Nachteile für Schülerinnen und Schüler der Mathematik-Grundkurse“ „Ich bedaure sehr, dass es zu Irritationen und Aufregungen beim Zentralabitur 2011 gekommen ist. Nach allem, was wir wissen, hat es für die Schülerinnen und Schüler keine Nachteile gegeben“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann. “Und mir ist wichtig, dass es auch zu keinen Nachteilen kommt.“ Es ging um zwei Aufgaben für die Mathematik-Grundkurse: Für eine Aufgabe ist bereits am Tag, bevor die Klausur geschrieben wurde, eine Klarstellung an alle Schulen herausgegangen, in der die Aufgabenformulierung der Aufgabe HT2 präzisiert wurde. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in der Klausur somit bereits die überarbeitete Fassung. Bei einer zweiten Aufgabe sind im Nachgang der Klausur Fragen aufgetaucht. Damit hat sich heute die Unabhängige Kommission zur Qualitätssicherung zentraler Prüfungen unter der Leitung von Prof. Dr. Bos mit den Fachkommissionen Mathematik befasst und hat folgende Stellungnahme abgegeben: „Der Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Qualitätssicherung zentraler Prüfungen, Herr Prof. Dr. Bos, teilt in Abstimmung mit den Vorsitzenden der Fachkommissionen Mathematik I und II, Herrn Prof. Dr. Hußmann und Herrn Prof. Dr. Greefrath, mit: Die Fachkommission hat alle drei Aufgaben, die für den Grundkurs zur Verfügung standen, nochmalig überprüft. Der mathematische Ausgangsterm in der Aufgabe HT1, in der der Parameter a verwendet wird, entspricht der üblichen Darstellung einer Funktionenschar. Die Kommission wurde im Jahr 2008 eingesetzt und überprüft die Aufgaben für das Zentralabitur. Schulministerin Löhrmann: „Auch die heute im Schulministerium eingegangenen Rückmeldungen aus den Schulen lassen den Schluss zu, dass nahezu alle Beteiligten mit den Aufgaben zurecht gekommen sind. Selbstverständlich wird die Landesregierung dem Landtag und der Öffentlichkeit ausführlich über die Abläufe berichten.“ Geschrieben von Administrator am 12.05.2011 um 10:17:56 |
| 11.05.2011 |
Bundessieger “Starke Schule” kommt aus NRWEintrag aus der Kategorie:
Themen/Wettbewerbe
Ganztagshauptschule Hakemickeschule aus Olpe überzeugt die Jury. Pressemitteilung MSW 11.05.2011 Schulministerin Löhrmann gratuliert der Hakemickeschule aus Olpe zum bundesweit ersten Platz beim Wettbewerb „Starke Schule“ Die Ganztagshauptschule Hakemickeschule aus Olpe ist heute in Berlin von Bundespräsident Christian Wulff mit dem bundesweit ersten Platz im Wettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ ausgezeichnet worden. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann gratulierte herzlich: „Ich freue mich sehr für die Schule und alle Beteiligten, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. An der Hakemickeschule wird großartige Arbeit geleistet. Individuelle Förderung, soziales Lernen und eine frühzeitige Berufswahlorientierung stehen hier besonders im Fokus. Ich finde es wunderbar, dass dieses ganzheitliche Konzept auch die Jury überzeugt hat.“ Der Wettbewerb „Starke Schule“ wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung ausgeschrieben. Im Mittelpunkt der Jury-Bewertung standen das Schulkonzept, die Vermittlung fachlicher und sozialer Kompetenzen sowie die erfolgreiche Förderung von Berufsorientierung und Ausbildungsfähigkeit. Geschrieben von Administrator am 11.05.2011 um 01:39:45 |
| 11.05.2011 |
Mehr Verbindlichkeit, weniger FreiheitEintrag aus der Kategorie:
gymnasium/themen/Bildungspolitik
Reform der Oberstufenreform - Zurück in die Zukunft? Pressemeldung SPIEGEL-Online 10.05.2011 von Markus Verbeet Die Oberstufe macht einen fundamentalen Wandel durch: Im Klassenverband lernen die Schüler wieder einen festen Fächerkanon. Die Schaltzentrale liegt gleich rechts hinterm Eingang, ein schmales Zimmer, zwei Computer, ein Konferenztisch, an der Wand hängen große Pläne voller Abkürzungen. “12 1DE”, “4”, “San”, so steht es auf einem Blatt ganz links oben, darunter viele Kästchen in bunten Farben. Der Mann, der all die Codes erklären kann, tut es mit ruhiger Stimme. “Die Abkürzung steht für eine Deutschklasse in unserem zwölften Jahrgang, unterrichtet werden vier Stunden pro Woche, die Buchstaben bezeichnen den Lehrer”, sagt Thorsten Pfliegner, ein freundlicher 55-Jähriger in Jeans und Hemd. Er muss jedes Jahr aufs Neue für Ordnung in seiner Schule sorgen, in dem kleinen Zimmer versucht er alles zusammenzubringen: 100 Lehrer, 400 Oberstufenschüler und ungezählte Vorgaben des Kultusministeriums. Lesen Sie weiter ... Geschrieben von Administrator am 11.05.2011 um 10:26:49 |
| 09.05.2011 |
Wo Gottes Wort die Wahrheit schlägt!Eintrag aus der Kategorie:
Themen/Auslandsaufenthalte
Erfahrungsbericht eines Austauschschülers in den USA Pressemeldung SPIEGEL-Online 09.05.2011 Maximilian Lüderwaldt Wer war zuerst auf der Erde: Die Dinosaurier oder der Mensch? Wer meint, die Frage sei lächerlich, sollte einmal das Museum der Kreationisten in Kentucky besuchen. Austauschschüler Maximilian Lüderwaldt, 18, war dort und hörte sich die krude Logik der bibeltreuen Weltsicht an. 1983 war ein Auslandsjahr etwas anderes. Es ist das Gründungsjahr des Stipendiums, mit dem ich in die USA gereist bin. Ich habe mit Austauschschülern aus dieser Zeit gesprochen. Sie gingen damals jeden Tag zum Briefkasten und schauten, ob es Post aus der Heimat gab. In der Ferne saßen die Eltern im Wohnzimmer vor dem Telefon, um ein erstes Lebenszeichen von der anderen Seite der Weltmeere zu erhalten. Heute führen Mail, Skype und Facebook dazu, dass wir Austauschschüler immer und überall erreichbar sind. Wer aus seinem Auslandsjahr zurückkommt, hat nur noch das zu erzählen, was nicht schon gepostet, gemailt, oder in die Webcam gehalten wurde. Die Empfehlung, sich einmal im Monat per Anruf bei den Eltern zu melden, um Heimweh zu vermeiden und sich auf die neue Umgebung zu konzentrieren, erscheint da wie ein Überbleibsel aus alten Zeiten. Lesen Sie weiter ... Geschrieben von Administrator am 09.05.2011 um 10:39:33 |
| 04.05.2011 |
GEW: Politik soll entscheiden, nicht die GerichteEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Pressemitteilung GEW-NRW 04.05.2011 Anlässlich der heutigen 4. Sitzung der Bildungskonferenz der Landesregierung, in der u.a. die Empfehlungen der AG ” Schulstruktur in Zeiten demographischen Wandels” vorgestellt werden, erwartet die GEW einen breiten politischen Konsens zu einer dauerhaft tragfähigen Schulstruktur in NRW. “Die GEW setzt sich dafür ein, dass dem Wusch der Eltern nach längerem gemeinsamen Lernen für ihre Kinder entsprochen wird”, erklärte die Vorsitzende der GEW NRW, Dorothea Schäfer, heute in Düsseldorf. “Nicht die Gerichte, sondern die Politik sollte über die Entwicklung der Schulstruktur entscheiden”, forderte Schäfer. Hinweis: Geschrieben von Administrator am 04.05.2011 um 05:18:21 |
| 03.05.2011 |
4. Sitzung der Bildungskonferenz NRWEintrag aus der Kategorie:
Themen/Schulpolitik NRW
Veröffentlichung Landeselternschaft der Gymnasien NRW 03.05.2011 Zur 4. Sitzung der Bildungskonferenz NRW am 4. Mai 2011 Vor der morgigen 4. Sitzung der Bildungskonferenz NRW hat die LE ihre Position zur Arbeitsgemeinschaft V “Schulstruktur in Zeiten demographischen Wandels” schriftlich dargelegt. Im Schreiben vom 28.4.2011 führt die LE u.a. aus: “Die Landeselternschaft der Gymnasien hat von Beginn an an allen Sitzungen der Bildungskonferenz und der fünf Arbeitgemeinschaften teilgenommen. Wir waren und sind zum Dialog bereit, um im Interesse der Schüler zur Verbesserung der Bildung jedes einzelnen Kindes und seiner Förderung beizutragen. “ Das vollständige Schreiben vom 28. April 2011 im Wortlaut Geschrieben von Administrator am 03.05.2011 um 05:13:10 |
| 03.05.2011 |
Keiner wird ausgeschlossenEintrag aus der Kategorie:
Themen/GU / Inklusion
Vorbildliche Inklusion an der Montessori-Gesamtschule Borken! Veröffentlichung MSW Von Susanne Schnabel Der “Jakob Muth-Preis für inklusive Schule” wurde an die Montessori-Gesamtschule Borken verliehen für ihren vorbildlichen Unterricht bei Kindern mit und ohne Behinderungen. Wir haben Lernende und Lehrende befragt, wie sie sich Inklusion vorstellen und bislang das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen in Borken funktioniert. Im Treppenhaus der Schule treffen sich Jana und Eva. Die beiden Freundinnen flüstern, kichern und umarmen sich zum Abschied. Dann geht Eva in ihren Klassenraum und Jana widmet sich den Arbeitsblättern zum Thema Regenwald. Eine ganz normale Szene zwischen Mädchen. Auch, wenn Eva das Down-Syndrom hat. Diese Chromosomenanomalie ist kein Hindernis für die Freundschaft - im Gegenteil: Jana profitiert von Evas unbefangenem, fröhlichem Naturell und Eva fühlt sich angenommen und respektiert. Geschrieben von Administrator am 03.05.2011 um 01:06:40 |