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Die aktuellen Einträge der letzten beiden Monate der Gruppe 59


KiOly in Bonn

Alle Einträge aus der Kategorie: foerderschule/Themen/Aktuelles

Die KiOly ist ein Spiel-, Sport- und Lernfest für alle Kinder Bonns.

Am Samstag, den 16. Juli 2011, verwandelt sich die Bonner Innenstadt von 11 bis 17 Uhr in einen bunten Markt der Möglichkeiten. Kinder und Jugendliche aller Nationen sind zum Mitmachen aufgerufen.

Durch Spiel und sportlichen Wettbewerb lernen die Kinder andere Länder und Kulturen kennen und werden so kindgerecht an den Kontext der Einen Welt herangeführt. Dabei steht nicht nur der sportliche Aspekt im Vordergrund: Unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ werden die Erlöse der KiOly in Bonn und in Bolivien eingesetzt, um bedürftigen Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Durch Sport und Spiel erleben alle – ob groß oder klein – einen Tag der Freude, im Bewusstsein, für benachteiligte Kinder aktiv zu sein.

Die Aktionsstationen der KiOly sind so gestaltet, dass alle Kinder, auch mit Behinderungen und Beeinträchtigungen, sie absolvieren können. Der Stadtsportbund Bonn e.V. unterstützt die KiOly mit seinen Angeboten zum „Tag des Bonner Sports“.     

Die von Bonner Schulen, Kindertagesstätten und Vereinen gestalteten Stationen bieten Spiel und Sport für alle. Gleichzeitig symbolisieren Spielstationen „aus aller Welt“ den olympischen Gedanken.

Auf der Aktionsbühne auf dem Münsterplatz wird allen Besuchern der KiOly ein buntes und kindgerechtes Bühnenprogramm voller Information und Unterhaltung geboten.

Die KiOly bietet Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen, Initiativen und Unternehmen die Gelegenheit, sich kindgerecht zu präsentieren.

Die Veranstalter:
Die KiOly 2011 ist eine gemeinsame Veranstaltung von Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V. und der Stadt Bonn.

Geschrieben von christine.Z am 04.07.2011 um 08:58:41




Besuch in der Astrid-Lindgren-Schule

Alle Einträge aus der Kategorie: foerderschule/Förderschulen in Bonn

Ein Besuch in der Astrid-Lindgren-Schule


Donnerstag Vormittag kurz vor 10 Uhr auf dem Schulhof: Toben und Kreischen wie in jeder Schule in der großen Pause.

Ich besuche die Astrid-Lindgren-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache. Frau Timmermann, die Schulleiterin, begrüßt mich und leitet mich an Frau Eiba, Konrektorin, weiter. Bei Frau Eiba darf ich in einer dritten Klasse im Deutschunterricht hospitieren.

Die Kinder stellen sich vor, und es fällt auf, dass alle Anderen mucksmäuschenstill sind, wenn einer spricht.
Der Unterricht wird von einem Smart-Board unterstützt, auf dem Stichworte gesammelt werden.


Sprachtherapeutische Aspekte sind in die Unterrichtssprache eingebaut. Frau Eiba, die Lehrerin, und die Schüler wenden Sprachtherapie im laufenden Unterricht an. Dies ist der so genannte

. Ich finde es bewundernswert, wie die Lehrer die individuellen sprachtherapeutischen Aspekte und gleichzeitig die fähigkeitsbezogene Lernausgangslage jedes einzelnen Schülers berücksichtigen.

Im anschließenden Gespräch mit der Schulleitung erfahre ich, daß die Kinder die Möglichkeit haben, gemeinsam mit GGS-Schülern der Ludwig-Richter-Schule die Offene Ganztagsschule zu besuchen. Auch hier gibt es leider eine wesentlich größere Nachfrage als angebotene OGS-Plätze.

Das Ziel der Unterrichtsarbeit ist es, den Schülern einen erfolgreichen Übergang in allgemeine Schulen zu ermöglichen. Häufig beginnen die Schüler in der Eingangsklasse der Astrid-Lindgren-Schule und werden dann, je nach individueller Entwicklung im sozialen und sprachlichen Bereich, an eine Regelschule übergeben.


Mit dieser Methode ergibt sich eine hohe Rückschulungsquote aus dem Förderschulbereich. Es ist zu überlegen, ob die anstehenden Inklusionsvorhaben - bei allen Vorteilen - für die Kinder ähnlich erfolgreich sein können. Es fällt schwer, sich in allgemeinen Schulen einen Unterricht mit vielleicht 20 Kindern fast ohne Nebengeräusche vorzustellen. Dies ist aber notwendig, um bei Sprachverarbeitungsstörungen sinnvoll zu kommunizieren.

Leider sind noch keine Zahlen verfügbar, die eine Rückschulungsquote aus dem Gemeinsamen Unterricht mit dem Besuch einer speziellen Förderschule vergleichbar macht. Für betroffene Eltern können deshalb Vor- und Nachteile beim Abwägen für oder gegen den Besuch einer GU-Klasse oder einer Förderschule schlecht sichtbar gemacht werden.

Seit mehreren Jahren wird solch ein Kennenlerntag für die Kindergärten angeboten. Zukünftig ist ein Kennenlerntag auch für LehrerInnen aus Regelschulen gedacht. Interessierte Lehrer, die sich mit GU oder Unterrichtsmöglichkeiten in Förderschulen befassen, soll damit eine Kontaktmöglichkeit gegeben werden.


Ich halte diese Form von Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen für sehr erstrebenswert!

Ich bedanke mich bei Frau Timmmermann und Frau Eiba. Sie haben sich für meine neugierigen Fragen viel Zeit genommen. Es hat mich sehr gefreut, die Astrid-Lindgren-Schule kennenzulernen und ich bin beeindruckt von den Fähigkeiten und dem Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer.

Christine Zwilling

Geschrieben von christine.Z am 16.11.2010 um 08:52:42




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