Stadtschulpflegschaft Bonn

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Eintrag vom:
04.07.2011

KiOly in Bonn

Die KiOly ist ein Spiel-, Sport- und Lernfest für alle Kinder Bonns.

Am Samstag, den 16. Juli 2011, verwandelt sich die Bonner Innenstadt von 11 bis 17 Uhr in einen bunten Markt der Möglichkeiten. Kinder und Jugendliche aller Nationen sind zum Mitmachen aufgerufen.

Durch Spiel und sportlichen Wettbewerb lernen die Kinder andere Länder und Kulturen kennen und werden so kindgerecht an den Kontext der Einen Welt herangeführt. Dabei steht nicht nur der sportliche Aspekt im Vordergrund: Unter dem Motto „Kinder helfen Kindern“ werden die Erlöse der KiOly in Bonn und in Bolivien eingesetzt, um bedürftigen Kindern den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Durch Sport und Spiel erleben alle – ob groß oder klein – einen Tag der Freude, im Bewusstsein, für benachteiligte Kinder aktiv zu sein.

Die Aktionsstationen der KiOly sind so gestaltet, dass alle Kinder, auch mit Behinderungen und Beeinträchtigungen, sie absolvieren können. Der Stadtsportbund Bonn e.V. unterstützt die KiOly mit seinen Angeboten zum „Tag des Bonner Sports“.     

Die von Bonner Schulen, Kindertagesstätten und Vereinen gestalteten Stationen bieten Spiel und Sport für alle. Gleichzeitig symbolisieren Spielstationen „aus aller Welt“ den olympischen Gedanken.

Auf der Aktionsbühne auf dem Münsterplatz wird allen Besuchern der KiOly ein buntes und kindgerechtes Bühnenprogramm voller Information und Unterhaltung geboten.

Die KiOly bietet Schulen, Kindertagesstätten, Vereinen, Initiativen und Unternehmen die Gelegenheit, sich kindgerecht zu präsentieren.

Die Veranstalter:
Die KiOly 2011 ist eine gemeinsame Veranstaltung von Don Bosco JUGEND DRITTE WELT e.V. und der Stadt Bonn.

Geschrieben von christine.Z am 04.07.2011


Eintrag vom:
16.11.2010

Besuch in der Astrid-Lindgren-Schule

Ein Besuch in der Astrid-Lindgren-Schule


Donnerstag Vormittag kurz vor 10 Uhr auf dem Schulhof: Toben und Kreischen wie in jeder Schule in der großen Pause.

Ich besuche die Astrid-Lindgren-Schule, Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache. Frau Timmermann, die Schulleiterin, begrüßt mich und leitet mich an Frau Eiba, Konrektorin, weiter. Bei Frau Eiba darf ich in einer dritten Klasse im Deutschunterricht hospitieren.

Die Kinder stellen sich vor, und es fällt auf, dass alle Anderen mucksmäuschenstill sind, wenn einer spricht.
Der Unterricht wird von einem Smart-Board unterstützt, auf dem Stichworte gesammelt werden.


Sprachtherapeutische Aspekte sind in die Unterrichtssprache eingebaut. Frau Eiba, die Lehrerin, und die Schüler wenden Sprachtherapie im laufenden Unterricht an. Dies ist der so genannte

. Ich finde es bewundernswert, wie die Lehrer die individuellen sprachtherapeutischen Aspekte und gleichzeitig die fähigkeitsbezogene Lernausgangslage jedes einzelnen Schülers berücksichtigen.

Im anschließenden Gespräch mit der Schulleitung erfahre ich, daß die Kinder die Möglichkeit haben, gemeinsam mit GGS-Schülern der Ludwig-Richter-Schule die Offene Ganztagsschule zu besuchen. Auch hier gibt es leider eine wesentlich größere Nachfrage als angebotene OGS-Plätze.

Das Ziel der Unterrichtsarbeit ist es, den Schülern einen erfolgreichen Übergang in allgemeine Schulen zu ermöglichen. Häufig beginnen die Schüler in der Eingangsklasse der Astrid-Lindgren-Schule und werden dann, je nach individueller Entwicklung im sozialen und sprachlichen Bereich, an eine Regelschule übergeben.


Mit dieser Methode ergibt sich eine hohe Rückschulungsquote aus dem Förderschulbereich. Es ist zu überlegen, ob die anstehenden Inklusionsvorhaben - bei allen Vorteilen - für die Kinder ähnlich erfolgreich sein können. Es fällt schwer, sich in allgemeinen Schulen einen Unterricht mit vielleicht 20 Kindern fast ohne Nebengeräusche vorzustellen. Dies ist aber notwendig, um bei Sprachverarbeitungsstörungen sinnvoll zu kommunizieren.

Leider sind noch keine Zahlen verfügbar, die eine Rückschulungsquote aus dem Gemeinsamen Unterricht mit dem Besuch einer speziellen Förderschule vergleichbar macht. Für betroffene Eltern können deshalb Vor- und Nachteile beim Abwägen für oder gegen den Besuch einer GU-Klasse oder einer Förderschule schlecht sichtbar gemacht werden.

Seit mehreren Jahren wird solch ein Kennenlerntag für die Kindergärten angeboten. Zukünftig ist ein Kennenlerntag auch für LehrerInnen aus Regelschulen gedacht. Interessierte Lehrer, die sich mit GU oder Unterrichtsmöglichkeiten in Förderschulen befassen, soll damit eine Kontaktmöglichkeit gegeben werden.


Ich halte diese Form von Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen für sehr erstrebenswert!

Ich bedanke mich bei Frau Timmmermann und Frau Eiba. Sie haben sich für meine neugierigen Fragen viel Zeit genommen. Es hat mich sehr gefreut, die Astrid-Lindgren-Schule kennenzulernen und ich bin beeindruckt von den Fähigkeiten und dem Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer.

Christine Zwilling

Geschrieben von christine.Z am 16.11.2010


Eintrag vom:
06.07.2010

Ratssitzung 08.07.10 - alle Beschlussvorlagen und Anträge zur Inklusion

Hier finden Sie alle Anträge, Beschlussvorlagen, Stellungnahmen und Mitteilungsvorlagen der Verwaltung zur aktuellen Diskussion um die Umsetzung der Inklusion in Bonn. Alle Drucksachen sind Teil der Tagesordnung der Ratssitzung am 08.07.2010 um 18Uhr im Ratssaal/Stadthaus.

Geschrieben von Administrator am 06.07.2010


Eintrag vom:
08.06.2010

Ergebnisse der Umfrage unter den Förderschuleltern

Auswertung Elternumfrage Inklusion / Gemeinsamer Unterricht Christophorusschule / Johannesschule

Vorläufiges Ergebnis Stand 31. Mai 2010

Ausgeteilt 230 Exemplare Rückgabe bisher 73 Exemplare   (+ Johannesschule 73/=146)

  1. Ist die jetzige Förderschule Ihrer Meinung nach die geeignete Schule für Ihr Kind?
  2. Ja  64 (+70/=134)
    Nein   4 (+3/=7)
    Vielleicht   3
    k.A.  2 (0)
  3. Möchten Sie, dass Ihr Kind in einer allgemeinen Schule unterrichtet wird?
  4. Ja   7 (+4/=11)
    Nein   59 (+66/=125)
    Vielleicht   3
    k.A.   4 (+3/=7)
  5. Denken Sie, dass Ihr Kind in der jetzigen Schule zusätzlich zum Unterricht auch in seinem besonderen Bedarf unterstützt wird?
  6. Ja    62 (+72/=134)
    Nein   7 (+1/=8)
    k.A.    4 (0)
  7. Würden Sie sich einen gemeinsamen Unterricht ( Förderkinder zusammen mit   Regelkindern)  für die Zukunft vorstellen können?
  8. Ja   30 (+26/=56)
    Nein   34 (39/=73)
    Vielleicht   8
    k.A.    1   (+8/=9)

Meinungen /Anregungen (auch Mehrfachnennungen)

    Abhängig von den Rahmenbedingungen10x
    Kinder auch weiterhin speziell fördern6x
    Gut so wie es ist3x
    Bedürfnisse der Kinder beachten3x
    Integrative Schulen sind überfordert2x
    Zur Zeit nicht leistbar(Personal/Ausstattung/Pflege)1x
    Ganztagsbetreuung wichtig2x
    Mehr Förderplätze2x
    (zusammen) nur bei leichter Behinderung1x
    Die Schüler selber befragen (!!!) 1x
    In der Regelschule würde unser Kind untergehen2x
    Förderschulen müssen bleiben2x
    Abhängig vom Förderbedarf des Kindes2x
    Mehr Inklusion1x
    Förderschule ist für unser Kind das Beste1x
    Regelschule muss so gut werden wie (unsere) Förderschule1x
    Niveau der Förderschule ist zu niedrig1x
    Ungerechte Schülerverteilung1x
    Förderschulen sollten mehr Zuschüsse erhalten, da sie speziellen Bedarf der Kinder decken1x
    Integration ist von Qualität der Lehrer abhängig1x
    Autistische Kinder fallen durch sämtliche Angebote durch; (fast) keine Ausbildung bei Lehrern; Kinder werden z.T. als unbeschulbar eingestuft trotz Schulpflicht und Recht auf Bildung!1x
    Es darf nicht bei der Bildung von Kindern gespart werden1x

     

    Geschrieben von Administrator am 08.06.2010


Eintrag vom:
04.06.2010

Was ist eigentlich ” Inklusion” ?

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Informationsabend zum Thema

Was ist eigentlich >Inklusion<?


Als Referenten werden sprechen

Frau Gräfin Lambsdorff, Schulleiterin der Christophorusschule

Frau Lang, Schulleiterin der Kettelerschule ( und der integrationsbeauftragte Kollege)

Herr Zelmanski, Leiter des Schulamtes Bonn
   

 

Sie haben Gelegenheit Ihre Fragen zu stellen

am Donnerstag, den 24. Juni 2010 um 20:00 Uhr

in der Christophorusschule, Waldenburger Ring 40, Bonn-Tannenbusch


Ist für mein Kind Gemeinsamer Unterricht möglich?

Wie sieht Gemeinsamer Unterricht tatsächlich aus?

Wie sieht Unterricht in einer Förderschule aus?

Werden>normale< Kinder nicht vernachlässigt, wenn behinderte Kinder mit in der Klasse lernen?

Wie sehen die Planungen der Stadt Bonn zum inklusiven Unterricht aus?

Was wird dann aus den Förderschulen?

Sie haben solche oder ähnliche Anliegen?
Kommen Sie und fragen Sie nach!
Sie sind herzlich willkommen!

 

Christine Zwilling

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben von christine.Z am 04.06.2010


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