Pressemitteilung Stadt Bonn 13.07.10
Die Tinte unter dem Koalitionsvertrag zwischen SPD und Bündnis90/Die Grünen auf Landesebene ist noch nicht ganz trocken, da erneuert die Stadt Bonn ihren Antrag auf schnellstmögliche Einrichtung des gebundenen Ganztags an der 4. Gesamtschule Am Römerkastell.
“Ich freue mich sehr, dass die sowohl für die Schule als auch für den Schulträger unverständliche, ablehnende Entscheidung des Schulministeriums aus Dezember 2009 durch die Festlegungen im neuen Koalitionsvertrag endlich im Sinne der Schule und vieler Eltern korrigiert werden kann”, so Schuldezernentin Angelika Maria Wahrheit. Anlass für eine optimistische Erwartungshaltung der Stadt bieten die Formulierungen im neuen Vertrag, wonach die Koalition die zahlreichen Initiativen zur Gründung von Gesamtschulen unterstützen und den in den letzten fünf Jahren neu gegründeten Gesamtschulen den Ganztag und den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen schnellstmöglich genehmigen will.
Seit Inbetriebnahme der 4. Gesamtschule im Sommer 2009 am Standort Am Römerkastell bemüht sich die Stadt Bonn um die Genehmigung des gebundenen Ganztags. Trotz diverser Gespräche - unter anderem zwischen Ministerin Sommer und Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann im Oktober 2009 - und intensiver konzeptioneller Vorarbeit der Schule war die Einführung des gebundenen Ganztags an der neuen Gesamtschule vom Schulministerium im Dezember 2009 abgelehnt worden.
“Eine solche Genehmigung würde zudem die gerichtliche Klärung der Rechtmäßigkeit der Ablehnungsentscheidung und eine verwaltungsgerichtliche Auseinandersetzung entbehrlich machen. Auch im Namen der Schule und der Eltern hoffe ich daher auf eine möglichst zeitnahe, positive Rückmeldung aus Düsseldorf”, so die Beigeordnete weiter.
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Geschrieben von Administrator am 13.07.2010 um 10:48:43