Stadtschulpflegschaft Bonn

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Eintrag vom:
02.03.2015

Gesamtschulen in Bonn: Inklusion geht alle an

Die Schulpflegschaften der Bonner Gesamtschulen. Bertholt-Brecht-Gesamtschule, Bonns Fünfte, Elisabeth-Selbert-Gesamtschule, Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel und Marie-Kahle-Gesamtschul haben eine gemeinsame Erklärung zum aktuellen Anmeldeverfahren sowie Situation des Gemeisamen Lernens an
den Gesamtschulen verfasst.
Downlaod der Erklärung Inklusion geht alle an

Geschrieben von um am 02.03.2015


Eintrag vom:
26.01.2014

Unterschriftenaktion des LER

Liebe Delegierte des LER und liebe Gesamtschulfreunde,

mit der Entscheidung des Schulministeriums über die Einführung einer Verwaltungsvorschrift (VV) zur Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in der Sekundarstufe I
(APO-S I) wird die unverantwortliche Praxis der Abschiebung von Schülerinnen und Schülern von Gymnasien und Realschulen nicht nur fortgesetzt und weiterhin belohnt, sondern es verändert sich auch grundlegend die systemische Stellung der Gesamtschule im Verhältnis zur Realschule und zum Gymnasium in NRW.

Als integrierte Schulform, die der Praxis des längeren gemeinsamen Lernens verpflichtet ist, werden wir entgegen unserem Selbstverständnis und pädagogischen Auftrag für die Abschulung in Anspruch genommen und sollen für exkludierte Schülerinnen und Schüler zuständig sein, die Gymnasien und Realschulen als “schlechte” Schüler nicht mehr gebrauchen können. Mit dieser Funktionalisierung für die Selektion des gegliederten Schulsystems wird unsere pädagogische Arbeit öffentlich abgewertet.

Herbeigeführt wurde die radikale Veränderung durch eine einfache Neufassung der VV zur APO-SI. Das Schulministerium konnte so die folgenreiche Entscheidung ohne Beteiligung des Schulausschusses im Düsseldorfer Landtag im Alleingang treffen. Auch Stellungnahmen der bei gewichtigen Schulangelegenheiten anzuhörenden Verbände mussten nicht eingeholt werden. Erst nach Vollzug wurde diese Änderung mit der Veröffentlichung im Juli-Amtsblatt 2013 kommuniziert.
Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten um festzustellen, dass die Verwaltungsvorschriften mit ihrer negativen Wirkung auf Gesamtschulen zu allererst in den Kommunen zur Anwendung kommen, die über keine Hauptschule mehr verfügen oder die neben dem Gymnasium nur noch eine Gesamtschule oder eine Sekundarschule besitzen. Die neuen Vorschriften passen sich den schulstrukturellen Veränderungen mit dem Trend zur Zweigliedrigkeit in NRW an und gehen dabei voll zu Lasten der integrierten Schulformen.
Die Vertreter der Gesamtschulen sind von dieser Nacht- und Nebelaktion kalt erwischt worden. Entsprechend heftig fiel auch ihr Protest aus. In einem Offenen Brief hat sich die Schulleitungsvereinigung der Gesamtschulen in NRW (SLV GE) an Schulministerin Sylvia Löhrmann gewendet und sowohl das Verfahren als auch die Entscheidung scharf kritisiert.

Auch wir, der LER, haben mit Schreiben vom 2.10.2013 die Schulministerin kontaktiert. Dieses Schreiben haben wir u.a. als Durchschrift den Fraktionsvorsitzenden der Parteien im Landtag zukommen lassen. Mit einem Schreiben vom 21.11.2013 bittet uns nun Herr Staatssekretär Ludwig Hecke noch um etwas Geduld. „Da zu der Thematik noch Gespräche geführt werden, ist eine abschließende Beantwortung Ihrer Anfrage leider noch nicht möglich“, heißt es in seinem Antwortschreiben. Seitdem sind mehr als 2 Monate vergangen. Unsere Geduld ist nun am Ende!

Hiermit rufen wir unsere Mitgliedsschulen und Gesamtschulfreunde auf, sich an unserer Unterschriftenaktion für die Abschaffung dieser Verwaltungsvorschrift zu beteiligen.

Bitte tragen Sie sich mit allen interessierten Eltern und Gesamtschulfreunden in die Liste ein (siehe Anhang).

Legen sie diese z.B. am Elternsprechtag in allen Klassen aus.

Senden sie die Liste bis zum 22.03.2014 an:

Landeselternrat der Gesamtschulen NW e.V.
Geschäftsstelle
Susanne Oehlke
Termeerhöfe 19
45327 Essen

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des LER

Geschrieben von Administrator am 26.01.2014


Eintrag vom:
26.06.2013

Opfert die Landesregierung die Gesamtschulen?

Die Eltern und Schüler/innen der Heinrich-Böll-Gesamtschule,
laden ein zur

Podiumsdiskussion

am 09. Juli 2013, um 19.00 Uhr
im pädagogischen Zentrum der Heinrich-Böll-Gesamtschule,
Köln-Chorweiler, Merianstrasse 11, 50765 Köln

Sie steht unter dem Titel:

Opfert die Landesregierung die Gesamtschulen?

Wie sieht die Zukunft der (Heinrich-Böll-)Gesamtschule in der sich verändernden Bildungslandschaft aus?

Warum stellen sich die Eltern diese Fragen? Die Diskussion hierzu kam auf, nachdem die Schulleitung uns Eltern über die Stellenzuteilung für das Schuljahr 2013/14 informierte. Mehr als 700 Eltern und SchülerInnen nahmen an einer Vollversammlung teil. Alle Beteiligten waren sich einig, dass das pädagogische Konzept unserer Schule gefährdet ist. Es droht nicht nur ein massiver Unterrichtsausfall, auch die umfassende Betreuung im Ganztag und Maßnahmen zur individuellen Förderung sind in Gefahr. Mit einem offenem Brief an Frau Bildungsministerin S. Löhrmann und die Presse (in der Anlage), sowie mit dieser Podiumsdiskussion möchten wir die Öffentlichkeit erreichen.

Die Eltern, und SchülerInnen unserer Schule, aber auch die der anderen Gesamtschulen, stellen sich folgende Fragen:

  • Wie sieht die Sparpolitik für die Zukunft aus und was bedeutet sie für das besondere pädagogische Konzept der Gesamtschule?
  • Wie kann in Zukunft eine ausreichende Stellenversorgung sichergestellt werden?
  • Wie soll in Zukunft die Stellenzuweisung sein, wie wird in Zukunft mit der Altersentlastung umgegangen werden?
  • Wie entsteht Transparenz für die Eltern und Schüler zu den Kriterien der Stellenzuweisungen?
  • Wie sieht der Verteilungsschlüssel über die Kriterien für die Oberstufen aus?

Mit folgenden für das Podium geladenen Gästen, wollen wir diese Fragen diskutieren.

  • Vertreter des Bildungsministeriums (Frau Ministerin Sylvia Löhrmann)
  • Schulpolitische Sprecherin der CDU Frau Petra Vogt,
  • Schulpolitischer Sprecher der FDP Herr Ralf Witzel
  • Schulpolitischer Sprecher der Die Linke Herr Anatol Koch
  • Landtagsabgeordnete für die SPD Frau Gabrielen Hammelrath, Thema Bildung
  • Landtagsabgeordneter für die SPD Herr Andreas Kossiski, Köln-Nord
  • Eltern- und Schülervertreter der Heinrich-Böll-Gesamtschule, Köln
  • Herr Helmut Frangenberg ( Kölner-Stadtanzeiger) wird die Veranstaltung moderieren

Geschrieben von Administrator am 26.06.2013


Eintrag vom:
27.04.2012

Stadtrat stimmt der Planungskonzeption für Marie-Kahle-Gesamtschule und Nordschule zu

{PM_BN} 27.04.2012

Der Bonner Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung am Donnerstagabend (26. April) für die Erweiterung und Sanierung der Marie-Kahle-Gesamtschule sowie den Neubau der Nordschule (Grundschule) das entsprechende Planungskonzept verabschiedet. Auf dem bisherigen Bolzplatz an der Ecke Graurheindorfer Straße/Augustusring wird ein viergeschossiges Schulgebäude für die Gesamtschule entstehen. In den oberen Etagen sind die Klassen und Fachräume vorgesehen, im Erdgeschoss sollen die Verwaltung, die Mensa sowie ein Forum untergebracht werden. Zudem wird das alte Schulhaus – die ehemalige Volksschule für Knaben und Mädchen, erbaut zwischen 1901 und 1903 – unter sorgfältiger Berücksichtigung des Denkmalschutzes für die Gesamtschule von Grund auf saniert. Für die Nordschule wird ein separates Schulgebäude im hinteren Bereich des Grundstücks errichtet. Am Augustusring müssen einige Platanen gefällt werden, dafür werden auf anderen Schulgrundstücken kurzfristig Ersatzbäume gepflanzt. Die neuen Gebäude werden im Passivhausstandard errichtet. „Dies bedeutet, dass die Gebäude mit einer effektiven Wärmedämmung, etwa vergleichbar der Wirkung einer Daunenjacke, versehen werden“, erläutert Bruno Lossau, Betriebsleiter des Städtischen Gebäudemanagements (SGB) als Bauherr. Die Klassenräume werden über Lüftungsanlagen mit gefilterter Frischluft versorgt. Nachdem der Stadtrat am Donnerstag dem Konzept grundsätzlich zugestimmt hat, wird das SGB die Planung konkretisieren und die Entwurfspläne sowie die Kostenberechnung den politischen Gremien nochmals vorstellen. Im Sommer dieses Jahres werden vorübergehend Klassencontainer aufgestellt, um den zusätzlichen Raumbedarf der Gesamtschule decken zu können. Bereits 2010 hatte der Stadtrat entschieden, den Schulstandort „Am Römerkastell“ zum endgültigen Standort für die vierte Gesamtschule auszubauen. Nach Realisierung der Erweiterungs- und Sanierungspläne werden an der Marie-Kahle-Gesamtschule 1000 Kinder unterrichtet, an der Nordschule, die dann über ein neues Gebäude verfügen wird (die Containerbauten werden abgerissen), lernen rund 120 Kinder.

 

Geschrieben von Administrator am 27.04.2012


Eintrag vom:
28.02.2012

734 neue Kinder an den fünf Bonner Gesamtschulen

259 Schülerinnen und Schüler haben keinen Platz bekommen

Pressemitteilung Stadt Bonn 28.02.2012

734 Kinder werden zum neuen Schuljahr 2012/2013 an den fünf Bonner Gesamtschulen aufgenommen. 259 Schülerinnen und Schüler erhalten keinen Platz; 220 von ihnen kommen aus Bonn, 39 aus anderen Städten und Gemeinden.

Zum Anmeldeverfahren an den fünf Bonner Gesamtschulen zum Schuljahr 2012/2013 wurden insgesamt 993 Anmeldescheine abgegeben. Von diesen 993 Anmeldungen kamen 892 aus Bonn, zudem wurden 101 auswärtige Schülerinnen und Schüler angemeldet.

Von den insgesamt 734 aufgenommenen Kindern werden 59 im Gemeinsamen Unterricht (GU) beschult. Für den GU an Bonner Gesamtschulen waren insgesamt 76 Anmeldescheine abgegeben worden. Die Verteilung der GU-Plätze an den übrigen Schulformen ist noch nicht abgeschlossen. Die 17 GU-Anmeldungen, die nicht an den Gesamtschulen haben berücksichtigt werden können, nehmen automatisch am weiteren Verfahren um die Verteilung der GU-Plätze an den übrigen weiterführenden Schulen teil. 

Die Situation an den fünf Bonner Gesamtschulen stellt sich zum Schuljahr 2012/2013 wie folgt dar:

  • Bertold-Brecht-Gesamtschule:      172 Schülerinnen und Schüler, davon 12 im GU
  • Integrierte Gesamtschule Beuel:      168 Schülerinnen und Schüler, davon 18 im GU
  • Elisabeth-Selbert-Gesamtschule:    168 Schülerinnen und Schüler, davon 12 im GU
  • Marie-Kahle-Gesamtschule:        114 Schülerinnen und Schüler, davon 5 im GU
  • 5. Gesamtschule Bonn:              112 Schülerinnen und Schüler, davon 12 im GU

Schuldezernentin Angelika Maria Wahrheit: “Ungeachtet der vergleichsweise hohen Zahl der Ablehnungen kommt die Einrichtung weiterer Züge an bestehenden Bonner Gesamtschulen nach gemeinsamer übereinstimmender Einschätzung und Aussage aller Leiterinnen und Leiter der Bonner Gesamtschulen zum kommenden Schuljahr leider nicht in Betracht, weil die aus pädagogischer Sicht notwendige hinreichende Leistungsmischung dann nicht mehr darstellbar wäre.“

An zwei Bonner Gesamtschulen wurden insgesamt 19 Anmeldescheine für Kinder aus Alfter abgegeben. Insgesamt 13 Kinder aus Alfter wurden an zwei Bonner Gesamtschulen aufgenommen; sechs Alfterer Kinder haben keinen Platz erhalten.

Geschrieben von Administrator am 28.02.2012


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