Stadtschulpflegschaft Bonn

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Die aktuellen Einträge der letzten beiden Monate der Gruppe Grundschule


OGS-Plus Mittel

Alle Einträge aus der Kategorie: grundschule/Themen/OGS

Die Finanzierung der sogenannten OGS-Plus-Mittel gehört zu den freiwilligen Leistungen der Stadt Bonn im Bildungsbereich. Angesichts der aktuellen Diskussion um die Ausgestaltung des kommenden Haushalts der Stadt Bonn ist die Sicherung der OGS-Mittel und hier insbesondere der zusätzlichen OGS-Plus-Mittel von großer Bedeutung. Nach Einführung der OGS in Bonn stellte sich heraus, dass an einzelnen Standorten auf Grund einer besonderen Schülerstruktur die Regelfinanzierung aus fachlich-pädagogischer Sicht nicht ausreichte, um die Kinder angemessen zu bilden, zu fördern und zu betreuen. Im Sinne von Bildungsgerechtigkeit wurde vom Rat der Stadt Bonn im Jahr 2005 das sogenannte OGSplus-Programm verabschiedet, mit dem der Einsatz zusätzlichen Personals und / oder spezieller Förderangebote ermöglicht wurde. Die einzelnen Standorte wurden in einem aufwändigen Verfahren, das sowohl wesentliche Sozialdaten als auch die Verhältnisse in der OGS und die Erfahrung der Menschen vor Ort berücksichtigte, ermittelt. In einer “Großen Anfrage” im Schulausschuss fragt die SPD-Fraktion nun nach dem aktuellen Sachstand bei der Verwendung und Vergabe der OGS-Plus-Mittel.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier:
Fragen der SPD-Fraktion zur Verwendung und Vergabe der OGS-Plus-Mittel
Stellungnahme der Verwaltung zur “Großen Anfrage”

Geschrieben von Administrator am 27.04.2012 um 06:29:59




KGS Kettelerschule wird Gemeinschaftsgrundschule

Alle Einträge aus der Kategorie: grundschule/Themen/Aufnahmepraxis an Konfessionsschulen - Initiative zur Umwandlung von Bekenntnisschulen

Mit einer Mehrheit von 71 Prozent stimmten die Eltern der Katholischen Grundschule Kettlerschule in Dransdorf für eine Umwandlung zur Gemeinschaftsgrundschule. Im Gegensatz zur KGS Buschdorf wo seinerzeit die Umwandlung an der notwendigen Mehrheit scheiterte, erreichten die Antragsteller der schulinternen Initiative “Pro Gemeinschaftsgrundschule” die notwendige zwei Drittelmehrheit zur Umwandlung ab dem neuen Schuljahr. Der Prozeß ist allerdings erst mit der Zustimmung durch die Bezirksregierung abgeschlossen und vollzogen. Weitere Informationen zur Umwandlung und zur Bekenntnischule finden Sie bei der Initiative “Kurze Beine – Kurze Wege”

Geschrieben von Administrator am 23.03.2012 um 03:28:39




6 weitere Grundschulen sollen GU anbieten

Alle Einträge aus der Kategorie: grundschule/Themen/GU an Bonner Grundschulen

In einer Beschlussvorlage benennt die Stadt Bonn als Schulträger 6 weitere Grundschulen die ab kommenden Sommer gemeinsamen Unterricht anbieten sollen. Folgende Schulen wurden von der Verwaltung ohne Rücksicht auf die Entscheidung der jeweiligen Schulkonferenzen ausgewählt:

Zur Begründung heißt es:

...Bereits zum gegenwärtigen frühen Zeitpunkt des Anmeldeverfahrens ist abzusehen, dass die bestehenden GU-Kapazitäten an den Bonner Grundschulen zum Schuljahr 2012/2013 voraussichtlich nicht ausreichen werden.
Während im Stadtbezirk Beuel die Versorgung mit GU-Plätzen an Grundschulen aller Voraussicht nach auskömmlich sein wird, fehlen in den anderen Stadtgebieten GU-Standorte.

Sowohl in Bad-Godesberg als auch im Bonner Norden und im Hardtberg sind die vorhandenen GU-Schulen schon jetzt bis an den Rand ihrer Aufnahmekapazitäten ausgelastet. Zum laufenden Schuljahr 2011/2012 konnten Dank der Bereitschaft der jeweiligen Schulen an einzelnen Standorten Kinder im Rahmen der Einzelintegration an wohnortnahen Schulen aufgenommen worden. Mit diesem Vorgehen war aber in der Regel weder eine Reduzierung der Klassenstärke noch eine gesonderte sozialpädagogische Unterstützung verbunden.

Angesichts der sich abzeichnenden hohen Nachfrage nach GU-Plätzen im Regelschulsystem haben Schulaufsicht und Schulträger in einem gemeinsamen Abstimmungsprozess und unter Berücksichtigung zahlreicher Faktoren die Entscheidung getroffen, in einem ersten Schritt zum Schuljahr 2012/2013 zunächst die oben genannten Standorte zu GU-Schulen auszubauen, um dem sich abzeichnenden, drängenden aktuellen Bedarf gerecht werden zu können. In einem nächsten Schritt sollen weitere Standorte für den GU an Grundschulen zum Schuljahr 2013/2014 eingerichtet werden.

Der weitere Ausbau von GU-Standorten in den Jahren 2013 ff. wird im Rahmen des zu erstellenden Inklusionsplans näher konkretisiert. ...

Entgegen der bisherigen Verlautbarung der Stadt, die Einrichtung des GU an einem Schulstandort nur gemeinsam mit den betroffenen Schulen und deren Schulgemeinden zu treffen, soll nun ohne Rücksprache und ohne Schulkonferenzbeschluss der GU eingerichtet und damit praktisch verordnet werden. Die Verwaltung geht sogar davon aus, dass einzelne Schulen sich nicht für den GU entscheiden. In der Begründung zur Beschlussvorlage heist es weiter:

...Die Schulleitungen und die pädagogischen Leitungen der OGS der im Beschlussvorschlag genannten Grundschulen wurden am Freitag, den 24.02.2012 über diese Entscheidung informiert. Ihnen wurde im Rahmen der Möglichkeiten eine Unterstützung und Begleitung angeboten.

Die jeweiligen Schulkonferenzen konnten bislang noch nicht beteiligt werden. Es ist derzeit auch nicht absehbar, ob alle Schulkonferenzen der Einrichtung des GU zustimmen werden. 

Bislang war GU nur an den Schulen eingerichtet worden, an denen Schulen von sich aus das entsprechende Interesse signalisiert haben. Es ist derzeit nicht auszuschließen, dass an einzelnen Standorten auch gegen das Votum einer Schulkonferenz der GU eingerichtet werden muss, um der erhöhten Bedarfslage zum Schuljahr 2012/2013 angemessen gerecht werden zu können. ...

Hat Inklusion auf dieser Grundlage eine Perspektive?

Beschlussvorlage: Beschlussvorschlag und Sachstandsbericht “Gemeinsamer Unterricht” Einrichtung neuer Grundschulstandorte mit Gemeinsamem Unterricht


Geschrieben von Administrator am 19.03.2012 um 04:11:28




Gemeinsames Lernen in bunten Klassen

Alle Einträge aus der Kategorie: grundschule/Themen/Veranstaltungen Bonner Grundschulen

Pressemitteilung Stadt Bonn 10.03.2012

Mit der Übergabe eines großen gebackenen Schlüssels aus Brotteig weihten heute (Samstag, 10. März) der Bonner Bezirksbürgermeister Helmut Kollig, Birgit Klippel, Leiterin der Paulusschule, sowie Barbara Bößmann, Leiterin der Elsa-Brändström-Schule, das neue Schulgebäude der beiden Einrichtungen offiziell ein. Rechtzeitig zum Schuljahr 2011/2012 waren die Schülerinnen und Schüler der beiden Tannenbuscher Grundschulen eingezogen. Die katholische Paulusschule sowie die evangelische Elsa-Brändström-Schule nutzen das Gebäude an der Hohe Straße 11 gemeinsam.

Der Neubau bietet beiden Schulen Platz für sechs Klassen, die bisher übergangsweise in Containerklassen unterrichtet wurden. Bauherr ist das Städtische Gebäudemanagement. Das neue Schulgebäude kostete rund 1,65 Millionen Euro und wurde aus den Mitteln des Konjunkturpakets II finanziert. In dem Flachdachgebäude sind auf zwei Stockwerken jeweils zwei Klassenzimmer und ein Differenzierungsraum eingerichtet. Im Erdgeschoss befinden sich ein Versorgungsraum, ein Lagerraum sowie Toilettenräume, von denen einer behindertengerecht ausgestattet ist. Im Obergeschoss wurde ein Raum eingerichtet, den Lehrer und Eltern für Besprechungen nutzen können. Jeder Klassenraum ist an die EDV-Versorgung angeschlossen. Das Haus ist mit einer mechanischen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet und an die vorhandene Fernwärmeheizung angeschlossen.

Die einzelnen Klassenzimmer samt Garderoben und Türen sind in verschiedenen Farben gestaltet, so dass die Kinder die Räume gut zuordnen können. Die Oberflächen der Einbaumöbel und Türen wurden mit hellen und dunklen Farbtönen als Farbpaare gestaltet. Helle Flure mit Panoramaaussichten sorgen für viel Licht. Das neue Schulgebäude dient auch als Schallschutz und Eingrenzung des Schulgeländes, da die Schulen nahe an der Bahnstrecke liegen. Durch ehrenamtliches Engagement, Unterstützung durch Sponsoren sowie der schuleigenen Arbeitsgemeinschaft „Schöne Schule“ konnte der Schulhof zusätzlich mit Spielgeräten ausgestattet und verschönert werden.
Hintergrund zu den beiden Schulen

Die Elsa-Brändström-Schule ist eine evangelische Grundschule mit 193 Schülerinnen und Schülern in acht Klassen. Sie verwendet pädagogische Materialien, die von Maria Montessori entwickelt wurden. Mit Hilfe dieser Pädagogik werden den Kindern Wissbegierde, Ausdauer, Disziplin und Selbstständigkeit vermittelt.

An der katholischen Paulusschule lernen 243 Schülerinnen und Schüler in zehn Klassen. Das Schulleben ist vor allem durch die Förderung eines sozialen Miteinanders geprägt. Wichtige Eckpfeiler für die Erziehung der Kinder sind dabei Sport sowie die Sankt-Martin-Tradition.

Beide Schulen teilen sich das Schulgelände und kooperieren eng miteinander. So bieten sie seit dem Schuljahr 2004/2005 gemeinsam die Offene Ganztagsschule „An der Düne“ an. Im Schuljahr 2011/2012 werden an der KGS Paulusschule 103 Kinder im Rahmen der OGS betreut und an der EGS Elsa-Brändström-Schule sind es 76 Kinder. Um den Bedarf an Betreuung weiter decken zu können, ist eine vierte Gruppe geplant.

Geschrieben von Administrator am 12.03.2012 um 01:00:01




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