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Eintrag vom:
03.11.2016

Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2017/18

Änderung der Schullandschaft in Bonn

In den letzten Jahren änderte sich die Bildungslandschaft in Bonn vor allem im Bereich der Sekundarstufe I und Gesamtschulen:

  • Marie-Kahle Gesamtschule (seit 1.9.2009)
  • Gesamtschule Bonns fünfte (seit 1.8.2011)
  • Carl-Schurz Realschule in Bad Godesberg läuft aus. Die Getrud-Bäumer Realschule ist seit diesem Schuljahr koedukativ. Es werden jetzt auch Jungen aufgenommen.


Übersicht Haupt-, Realschulen und Gesamtschulen inkl. geplanter Sekundarschule:
Übersicht Haupt-, Realschulen und Gesamtschulen

Anmeldeverfahren 2017

Auch im nächsten Schuljahr wird es wieder ein vorgezogene Anmeldeverfahren für Gesamtschulen geben.
Somit verläuft das Anmeldeverfahren in der gleichen Weise, wie es zum letzten Schuljahr praktiziert wurde.

Mit der Ausgabe des Halbjahreszeugnisses erhalten die Kinder der 4. Klasse von der Grundschule zusätzlich einen Anmeldeschein, mit dem das Kind verbindlich an einer weiterführenden Schule anmeldet wird. Die Entscheidungsfreiheit der Eltern, an welcher Schule sie Ihr Kind anmelden, bleibt dabei selbstverständlich bestehen. Lediglich Doppelanmeldungen sind nicht möglich.

Besonderheit in Bonn: Im Falle eines Anmeldeüberhangs werden gemeindeeigene Kinder gegenüber Kindern aus anderen Gemeinden bevorzugt.

Dazu die Erläuterungen der Stadt Bonn:

1. Gemeindekinder vor nichtortsansässige Kinder
Im Falle eines Bewerberüberhanges sind daher alle Schulen sämtlicher Schulformen, die sich in der Trägerschaft der Stadt Bonn befinden, verpflichtet, das folgende Prüfungsschema anzuwenden; den Schulleitungen steht kein Ermessenspielraum zu.

a) Handelt es sich bei dem angemeldeten Kind um ein gemeindefremdes Kind?
b) Existieren in der Heimatgemeinde zum Zeitpunkt der Aufnahmeentscheidung bereits eine oder mehrere Schulen dieser Schulform?
c) Falls nein: Die Kinder müssen im Aufnahmeverfahren diskriminierungsfrei berücksichtigt werden.
d) Falls ja: die gemeindeeigenen Kinder müssen zunächst bevorzugt berücksichtigt werden.
Es werden also 2 “Töpfe” gebildet und zuerst wird aus dem Topf “gemeindeeigene Kinder” und Kinder gemäß Buchstabe c (keine gemeindeeigene Schule der Schulform) ausgewählt.
Stehen dann noch Plätze zur Verfügung, kann eine Vergabe an gemeindefremde Kinder erfolgen.
Fazit: Schülerinnen und Schüler, die ihren Wohnsitz nicht in Bonn haben, können von ihren Eltern grundsätzlich an Bonner Schulen angemeldet werden.
Allerdings werden sie im Falle eines Anmeldeüberhanges (mehr Anmeldungen als Schulplätze) nachrangig zu Bonner Schülerinnen und Schülern berücksichtigt,
sofern die Schülerinnen und Schüler eine Schule der gewünschten Schulform in ihrer Heimatgemeinde vorfinden.
Die weiterführenden Schulen können nur im Rahmen ihrer Kapazitäten positive Aufnahmeentscheidungen treffen.

2. Härtefallregelungen
Wenn nach Berücksichtigung von Punkt 1 immer noch ein Anmeldeüberhang beseteht, werden Härtefälle und alle darunter fallende Kinder aufgenommen.
Was ein Härtefall ist, entscheidet die Schulleitung.
Die Stadt Bonn gibt zu den Härtefällen noch folgenden Hinweis:
Nicht als Härtefall eingeordnet werden von den Schulen wegen der hohen Vergleichszahlen üblicherweise alleinerziehende,
vollberufstätige Elternteile sowie Kinder mit den Erkrankungen ADHS, LRS und Dyskalkulie.

3. Aufnahmekriterien im Ermessen der Schule
Übersteigt die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der Schule, berücksichtigt die Schulleitung gemäß der
einschlägigen Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung
für die Sekundarstufe I
bei der Entscheidung über die Aufnahme Härtefälle und zieht im Übrigen eines oder mehrere der folgenden Kriterien heran:

  1. Geschwisterkinder
  2. ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen
  3. ausgewogenes Verhältnis von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Muttersprache
  4. in Gesamtschulen Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Leistungsfähigkeit (Leistungsheterogenität)
  5. Schulwege
  6. Besuch einer Schule in der Nähe der zuletzt besuchten Grundschule
  7. Losverfahren

Auf der Grundlage der Neufassung der entsprechenden Verwaltungsvorschriften des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen musste das Anmeldeverfahren und der zeitliche Ablauf gegenüber der Praxis der letzten Jahre geändert werden.

Zetilicher Ablauf des Anmeldeverfahrens
Das Anmeldeverfahren beginnt NICHT für alle Schulformen am selben Tag.

Bitte beachten Sie folgende Fristen:

03.02.2017: Beginn des Anmeldeverfahrens an den Gesamtschulen und den privaten Schulen

10.02.2017: Ende des Anmeldeverfahrens an den , der geplanten Sekundarschule und den privaten Schulen

          Verteilungskonferenz Gesamtschulen

17.02.2017: Versand der Aufnahme- und Ablehnungsbescheide durch die 5 Gesamtschulen und die privaten Schulen.
Bei Absage erhalten die Eltern die Anmeldescheine im Original zurück.

20.02.2017: Beginn des Anmeldeverfahrens an den städtischen Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien

          : Verteilungskonferenz Gymnasien, eventuell auch Realschulen

17.03.2017: Ende des Anmeldeverfahrens an den Hauptschulen, Realschulen und den Gymnasien.

20.03.2017: Versand der Aufnahme- und Ablehnungsbescheide durch die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien

Da die Schulen in privater Trägerschaft nicht an dem formalen Anmeldeverfahren gebunden sind, haben schon einige ihre Aufnahmeentscheidung den Eltern bereits vor bzw. kurz nach den Weihnachtsferien mitgeteilt! Es besteht demnach wenig Hoffnung, dass Kinder, die in den oben genannten Zeiten angemeldet werden, eine reelle Chance haben. Wenden Sie sich also mit Ihrer Anmeldung besser direkt an eines der städtischen Gymnasien.
Sollte ein Kind nicht aufgenommen werden, erhalten die Eltern von der Schule einen entsprechenden Bescheid. Die Schule wird in diesem Fall gleichzeitig den Originalanmeldeschein zurückgeben. Mit dem Anmeldeschein können die Eltern ihr Kind dann an einer anderen Schule anmelden.

Alle übrigen weiterführenden städtischen Schulen - Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien - nehmen frühestens ab dem 20. Februar 2017
den Anmeldeschein entgegen.
Ob Schulen schon vorher einen Anmeldeschein annehmen, müsste bei den entsprechenden Schulen nachgefragt werden.
Die Eltern können den Anmeldeschein bis zum 20. März 2017 an der von Ihnen gewünschten weiterführenden Schule abgeben.

Beachten Sie bitte, dass die Gymnasien eine Verteilungskonferenz durchführen. In der Verteilungskonferenz wird für jedes angemeldete und nicht aufgenommene Kind ein Platz an einem anderen Gymnasium vorgeschlagen. Insgesamt steht eine ausreichende Anzahl von Plätzen in den Gymnasien zur Verfügung. Es kann aber bei einigen Gymnasien zu Überhängen kommen. Diese Überhänge werden in der Verteilungskonferenz ausgeglichen. Dieser Platz ist für das Kind ein sicherer Platz.
Falls die Eltern/Kinder eine andere Wunschvorstellung haben, müssten sie sich mit der entsprechenden Wunsch-Schule in Verbindung setzten und nachfragen, ob nicht doch ein Platz zur Verfügung steht.

Erst nach dem Ende dieser einheitlichen Anmeldefrist (17. März 2017) entscheiden die Schulen über die Aufnahme. Wenn die Schule das Kind aufnehmen kann, behält diese den Originalanmeldeschein. Die Eltern bekommen von der Schule eine Ausfertigung mit der Bestätigung über die Aufnahme

Was müssen Sie zur Anmeldung an der Schule mitnehmen?

  • den Anmeldeschein im Original
  • das Halbjahreszeugnis der vierten Klasse
  • Ihr Kind

Allgemeine Informationen auf Homepage der Stadt Bonn

Internet der Stadt Bonn:  http://www.bonn.de -  Suchbegriff “Bildungsberater” eingeben

Sie finden eine Liste von Einträgen, unter anderem

     
  • Informationen zu den einzelnen Schulformen
  •  
  • Links zu den Bonner Schulen
  •  
  • Punkt “Die Bonner Schulen stellen sich vor” auswählen - Liste der Tage der offenen Türen
  •  
  • Ablauf des Anmeldevefahrens

Das Anmeldeverfahren von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf verläuft gleichzeitig mit dem Anmeldeverfahren für Kinder ohne sonderpädagogischem Förderbedarf.

 

Geschrieben von um am 03.11.2016


Eintrag vom:
20.09.2016

Informationsveranstaltung zum Anmeldeverfahren für das nächste Schuljahr 2017/18

Die Stadtschulpflegschaft Bonn Gruppe Grundschulen veranstaltet auch in diesem Jahr wieder den Informations- und Diskussionsabend zum Thema:

„Anmeldeverfahren an weiterführenden Schulen & Schulangebote“

Wann?:Mittwoch,den 26. Oktober 2016 um 19.30 Uhr
Wo?:Aula der Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel
Siegburger Straße 321
53229 Bonn
Für wen?:Eltern der Bonner Grundschulkinder, 3. und 4. Klasse
Worum geht’s?:
  • Wann melde ich mein Kind an einer weiterführenden Schule an?
  • Welche weiterführenden Schulen gibt es in Bonn?
  • Wie finde ich die „richtige“ Schule für mein Kind?
  • Was passiert, wenn unser Kind an unserer „Wunschschule“ nicht angenommen wird?

Vertreter der verschiedenen Schulformen stellen Ihnen an diesem Abend die folgenden Schulformen vor:

  • Hauptschulen
  • Realschulen
  • städtische Gymnasien
  • freien Schulen
  • Gesamtschulen

Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zu den Themen:

  • Anmeldeverfahren und Anmeldeprozess durch das Schulamt der Stadt Bonn
  • gemeinsamer Unterricht (GU) von Schülern mit & ohne sonderpädagogischen Förderbedarf (Inklusion)

Moderation: Hans-Peter Jagusch, Vorsitzende SSP-Gruppe Grundschulen

Holen Sie sich Informationen aus erster Hand! Die Veranstaltung richtet sich vorwiegend an Eltern der 4. und 3. Klassen, aber auch an Schulleiterinnen und Schulleiter, interessierte Lehrerinnen und Lehrer, Schulpflegschaften sowie Pressevertreter.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
SSP-Gruppe Grundschulen

Was liegt Ihnen zum u.g. Thema auf dem Herzen?
Schicken Sie uns Ihre Fragen oder Meinung vorab per E-Mail zu! Grundschule at ssp-bonn.de

Geschrieben von um am 20.09.2016


Eintrag vom:
11.09.2016

Einladung zur Informationsveranstaltung am Montag, dem 19. September um 20 Uhr im Ratssaal,Stadthaus

Einladung zur Informationsveranstaltung des Schulamts und der Schulaufsicht am Montag, dem 19. September 2016 um 20 Uhr im Ratssaal, Stadthaus

“Was kommt nach der Grundschule für mein Kind mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf?”

Das Schulamt lädt die Eltern und Erziehungsberechtigten von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, für die der Schulwechsel an eine weiterführende Schule ansteht, ganz herzlich zu einer Informationsveranstaltung ein.

Inhalt des Abends wird unter anderem die Erläuterung des Ablaufs des Anmeldeverfahrens an einer weiterführenden allgemeinen Schule sein.

Vertreterinnen und Vertreter der unterschiedlichen Schulformen, der Verwaltung, der Schulaufsicht und der Stadtschulpflegschaft sind eingeladen und stehen für Fragen zur Verfügung. Der Elternverein Gemeinsam Leben und Gemeinsam Lernen e.V. stellt seine Angebote vor.

Wann:  Montag, 19. September um 20 Uhr
Wo:      Ratssaal der Stadt Bonn, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53111 Bonn

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geschrieben von um am 11.09.2016


Eintrag vom:
11.09.2016

Was kommt nach der Grundschule für mein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf?

Am Ende der Grundschulzeit stellt sich für die Eltern mit Kindern von sonderpädagogischer Unterstützung die Frage, soll ihr Kind eine allgemeine Schule mit Gemeinsamen Lernen (GL) besuchen und falls ja, welche Schulform soll gewählt werden. Eine Alternative zum GL wäre der Besuch einer Förderschule.
In diesem Beitrag soll es nicht darum gehen, die Vor- und Nachteile Gemeinsames Lernen oder Pro- und Contra Förderschule zu erörtern. Es sollen vielmehr Informationen dargestellt werden, welche den Eltern bei ihrer Entscheidung helfen sollen.

Ziel aller Eltern von Kindern mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ist es

  • die bestmögliche Schule für Ihre Kinder zu finden
  • einen Bildungsabschluss ab Hauptschulniveau zu ermöglichen
  • gute Chancen für die spätere Berufsausausbildung und auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen

Seit der letzten Änderung des Schulgesetzes (9. Schulrechtsänderung, 2013) wird das Gemeinsame Lernen (GL) in den Vordergrund gestellt. Kernpunkte der Änderung sind:

  • allgemeine Schule sind der Regelförderort für alle Schüler
  • Es gibt in der Regel ein Wahlrecht der Eltern zwischen allgemeiner Schule und Förderschule

Insbesondere für die Förderschwerpunkte Lernen, emotionale und soziale Entwicklung und Sprache (LES) gibt es weitere zusätzliche Bestimmungen.

Gemeinsames Lernen an Bonner Schulen

In Bonn ist in den letzten Jahren eine anwachsende Anzahl von Anmeldungen an allgemeinen Schulen im GL zu beobachten. Insbesondere die Gesamtschulen sind stark nachgefragt und somit ist leider dort auch mit einer hohen Anzahl von Ablehnungen zu rechnen.

Damit das Gemeinsame Lernen zu einem Erfolg wird, gibt es Gelingenheitsbedingungen:

  • Kleine Klassen
  • Wenige Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in einer Klasse
  • Weitestgehende Doppelbesetzung mit Lehrkräften
  • Reguläre Lehrer haben eine entsprechende sonderpädagogische Zusatzausbildung
  • Ausreichendes Lernmaterial für die verschiedenen Lernschwerpunkte

Auf Grund der vorgegebenen Richtgrößen der Klassen im GL (Hauptschule 25 Schüler und Schülerinnen ( SuS), Realschule und Gesamtschule 27 SuS) sind die Klassen recht groß und es werden in der Regel bis zu 6 Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf pro Klasse aufgenommen.  Im Gegensatz dazu sind an einer Förderschulen maximal 12 SuS in einer Klasse.

Die Stadt Bonn möchte die Anzahl der GL-Plätze auf rechnerisch 3 SuS mit sonderpädagogische Unterstützungsbedarf pro Parallelklasse begrenzen. Was heißt das?
Beispiel 6 Klassen pro Jahrgang an einer Gesamtschule.
3 SuS mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf ergibt 6 x 3 SuS = 18 Schüler pro Jahrgang.
Diese 18 Schüler werden in der Regel auf 3 GL Klassen verteilt, die restlichen 3 Klassen sind mit regulären Schülern besetzt.
Die GL Klassen haben in der Regel etwas weniger Schüler, die regulären Klassen entsprechend mehr, so dass im Schnitt 27 bis 28 Schüler pro Klasse erreicht werden.
Es gibt an den verschiedenen Schulen aber auch das Modelle: verteilen der Kinder mit sonderpädagogischem Förderdarf gleichäßig
über alle Klassen einer Jahrgangsstufe. Sie müssen deswegen entsprechend nachfragen.

Wie sahen die Anmeldezahlen in diesem Schuljahr aus?
In einem ersten Schritt wurden die Eltern nach der Wunsch-Schulform für Ihr befragt.
Die Kinder wurden nach intensiver Beratung und Gesprächen der Eltern mit der Schulaufsicht und Schulen anschließend auf die einzelnen Schulen verteilt.
In der folgenden Übersicht sind die Ergebnisse der Elternbefragung sowie die Anmeldezahlen zu Beginn des Schuljahres aufgegliedert nach Schuform dargestellt.


Unter diesen Rahmenbedingungen müssen sich die Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf entscheiden zwischen Gemeinsamen Lernen an allgemeinen Schulen und Förderschulen.

Informationen zu Schulen im Gemeinsamen Lernen(GL)/Inklusion
Auf der Homepage der Stadt Bonn gibt es ausführliche Informationen zu den GL-Schulen, Anmeldeverfahren und finanzielle Unterstützung.
Link zur Homepage Stadt Bonn

Was ist die „richtige“  Schule/Schulform für mein Kind?
Dies ist eine schwierige Frage, auf die es keine allgemeingültige Antwort gibt. Jedes Kind ist anders und aus diesem Grund bedarf es entsprechende Beratungsgespräche an den Grundschulen und an den Sekundarstufe I Schulen. Auch Hospitationen an einzelnen Schulen sollten durchgeführt werden.
Förderschulen sind auch ein guter Lernort und die Eltern sollten sich selber ein Bild machen. Danach kann dann entschieden werden.

Für die Gespräche zwischen Eltern und den weiterführenden Schulen soll folgender Fragenkatalog helfen. Der Katalog ist sicherlich nicht vollständig, aber er kann als Ausgangspunkt für weitere, individuelle Fragen dienen.

Fragen von Eltern an Schule (GL oder Förderschulen)

Welche Erfahrungen gibt es an der Schule mit Gemeinsamem Unterricht?
Seit wieviel Jahren bietet die Schule GL an?
Gibt eine Doppelbesetzung an Lehrern/Förderpädagogen in den Klassen?
Wieviel Stunden Doppelbesetzung gibt es in der GL Klasse?
Haben die regulären Lehrer eine sonderpädagogische Zusatz-Ausbildung?
Gibt es in anderen Klassen der Schule Kinder mit besonderem Unterstützungs¬bedarf?
Wird ein Nachteilsausgleich gewährt?
Wird mit anderen Gl-Schulen oder Förderschulen zusammengearbeitet?

Wird beim Übergang Grundschule – Sek I mit den LehrerenInnen der Grundschule Rücksprache genommen und beraten?
Wie viele Schüler sind in einer Klasse?
Wie ist die Ausstattung mit Lernmaterial für die verschiedenen Förderschwerpunkte?
Gibt es Differenzierungs- und Kleingruppenräume?
Gibt es Ruheräume?
Sind entsprechende sanitäre Einrichtungen vorhanden?
Gibt es Therapieräume und Therapieangebote?
Gibt es Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen an der Schule und falls ja, wie viele Stunden stehen
zur Verfügung?
Kann ich einmal im Unterricht zuschauen?
Wird in den Leistungsanforderungen differenziert?
Wie erfolgt die Leistungsbewertung?
Gibt es ein Förderkonzept in der Schule / im Schulprogramm?
Wie kommt das Kind in die Schule (Barrierefreiheit)?
Gibt es eine Assistenz?
Welche Fachdienste sind beteiligt?
Wie wird der Übergang zur weiterführenden Schule gestaltet?
Wie wird der/die Jugendliche auf den Übergang in die Berufsschule oder auf das Arbeitsleben vorbereitet?

Gymnasium und Inklusion
Zum nächsten Schuljahr bieten drei Gymnasien in Bonn Gemeinsames Lernen/Inklusion an. Es sind das Ernst-Moritz-Arndt-, Friedrich-Ebert- und Helmholtz-Gymnasium.
Bei der Wahl der Schulform Gymnasium sind grundsätzlich folgende strukturelle Probleme zu beachten:

  • Möchten Sie Ihr Kind 5 Jahre (Gymnasium) oder 6 Jahre (Haupt-, Real- und Gesamtschule) in der Sekundarstufe I inklusiv beschulen lassen? Im Gymnasium wird nach der 9. Klasse der Klassenverband aufgelöst und die Jugendlichen wechseln in die Einführungsphase der Oberstufe. Dort wird der Unterricht nur noch in Kursen unterrichtet und umfasst in der Regel 34 Wochenstunden.
  • Am Gymnasium kann in der Sekundarstufe I (9. Schujahr) nur der Hauptschulabschluss erworben werden. Die weiteren Abschlüsse -Hauptschulabschluss nach der Klasse 10 - Mittlerer Abschluss (Fachoberschulereife) können nur nach der Einführungsphase (10 Klasse/Oberstufe) erworben werden. Gegebenfalls wäre ein Wechsel an ein Berufskolleg angebracht..



Wie verläuft das Anmeldeverfahren für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf?

Wchtig ist hier zu unterscheiden zwischen

  • - privaten Schulen
  • - städtischen Schulen

Die privaten Schulen haben ihr eigenes Aufnahme-Verfahren, welches zeitlich an die erste Phase der Anmeldung gekoppelt ist.
Der Anmeldeschein kann in der ersten Phase aber nur an einer Schule, privat Schule oder Gesamtschule, abgegeben werden.
Es muss somit eine Entscheidung zwischen privater Schule und Gesamtschule getroffen werden.
Aus diesem Grund ist ein Beratungsgespräch mit der in Betracht gezogenen privaten Schule unbedingt notwendig.

Geschrieben von um am 11.09.2016


Eintrag vom:
28.02.2016

Rat beschliesst Neuausrichtung der OGS in Bonn

Rat fasst Beschlüsse zur Neuausrichtung der OGS in Bonn - Pressemitteilung der Stadt Bonn

Der Rat hat in seiner Sitzung am Donnerstag, 25. Februar, die Neuausrichtung der Offenen Ganztagsbetreuung an Bonner Schulen beschlossen. Demnach umfasst das OGS-Angebot zukünftig eine Betreuungszeit von 22,5 Stunden pro Woche, die - in Abstimmung mit den Schulen - zu einer regelmäßigen Betreuung bis 16.30 Uhr führen sollen - inklusive sechs Wochen Ferienbetreuung.

Die Träger erhalten für die zu erbringenden Leistungen im Schuljahr 2016/17 eine Pauschale in Höhe von 2585 Euro pro Platz. Über dieses OGS-Angebot hinaus können die Träger kostenpflichtig zusätzliche Betreuungsstunden nach Bedarf anbieten. Dafür sollen sie bis zum Ende des Schuljahres 2015/2016 einen Vorschlag unterbreiten, unter welchen Konditionen zusätzliche Betreuungszeiten am Nachmittag von Eltern hinzugebucht werden können.

Die Verwaltung hat den Auftrag erhalten, eine neue Beitragstabelle zu erarbeiten, um die heute bestehende vollständige Beitragsbefreiung bei Geschwisterkindern sozial gestaffelt zu reduzieren. Für die Geschwisterkinder sollen aber nicht mehr als 50 Prozent des Beitrags anfallen.

Mit der Neuausrichtung ist auch beschlossen worden, dass die Träger die Eltern über die Verwendung von zusätzlich erhobenen Beiträgen zum Beispiel für Essen und Ausflüge informieren. Zudem wird ein jährliches Monitoring eingeführt, um die Entwicklung der OGS-Betreuung an den verschiedenen Standorten besser vergleichen zu können.

Die Verwaltung ist beauftragt worden, den Ratsgremien einen Vorschlag zur geänderten Verteilung der OGSplus-Mittel vorzulegen. Außerdem soll sie gemeinsam mit den Trägern ein Verfahren zur Evaluation der Leistung und ein dauerhaftes Controlling erarbeiten, das ab dem Schuljahr 2016/2017 gültig sein soll. Dafür wird im Schulamt eine zusätzliche Stelle eingerichtet. Die Verwaltung wird jetzt ein Musterraumprogramm für die OGS-Betreuung entwickeln zur Ergänzung der Schulentwicklungs­planung an Grundschulen.

Geschrieben von um am 28.02.2016


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