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Eintrag vom:
27.11.2012

Die Story im Ersten: Gott hat hohe Nebenkosten

Berichterstattung im ARD 26.11.2012

Fakten zur Diskussionsrunde “Staat, Kirche, Religion – Wie passen Bekenntnisgrundschulen in unsere Gesellschaft?” vom 19.11.2012

Wer wirklich für die Kirche zahlt

Film von Eva Müller

Bernadette K. wurde als Leiterin eines katholischen Kindergartens entlassen, weil sie sich von ihrem Mann trennte und zu einem neuen Partner zog. Ehebruch. Ein Verstoß gegen die Loyalität zur ihrem Arbeitgeber, hatte die Kirche entschieden und ihr gekündigt. Wie Bernadette K. arbeiten weit über eine Million Menschen in sozialen Einrichtungen für die Kirchen – in Kindergärten, Krankenhäusern, Schulen und Altenheimen. Sie alle unterliegen einem besonderen Arbeitsrecht.

Doch wo Kirche draufsteht, ist häufig vor allem Staat drin. Denn für die christlichen Einrichtungen zahlt zum größten Teil die Allgemeinheit. Der Kindergarten, in dem Bernadette K. arbeitete, wird zu 100 Prozent aus öffentlichen Geldern finanziert. Bei Caritas und Diakonie finanziert die Kirche selbst nur noch etwa zwei Prozent des Etats, 98 Prozent trägt die Gesellschaft. Die Allgemeinheit zahlt Milliardenbeträge, aber sie hat nichts zu sagen. Wie kommt es zu diesen Summen? Und wofür gibt die Kirche das eigene, das Kirchensteuer-Geld aus?

Link zum Bericht: “Gott hat hohe Nebenkosten”

Geschrieben von Administrator am 27.11.2012


Eintrag vom:
19.09.2012

Islamischer Religionsunterricht in NRW

Pressemitteilung MSW 19.12.2012

Seit Beginn des neuen Schuljahres steht in Nordrhein-Westfalen der islamische Religionsunterricht an den ersten Grundschulen für Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens auf dem Stundenplan. Schulministerin Sylvia Löhrmann machte sich heute selbst ein Bild beim Besuch des Unterrichts an der Gemeinschaftsgrundschule Sandstraße in Duisburg. In Gesprächen mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, dem Lehrer Hüseyin Çetin und der Schulleiterin Ulrike Settner-Reinhard ließ sie sich von den ersten Erfahrungen berichten.

„Es freut mich, dass der islamische Religionsunterricht hier so schnell ein selbstverständlicher Bestandteil des Stundenplans geworden ist“, so Ministerin Löhrmann. „Es ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung, dass es für die Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens ein dem christlichen Religionsunterricht gleichgestelltes Fach gibt. Die rege Beteiligung der Schülerinnen und Schüler zeigt, dass viele Muslime sich das Fach gewünscht haben.“

Der Islamische Religionsunterricht ist ein ordentliches Schulfach. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Die Leistungen werden benotet und sind versetzungsrelevant. Islamischer Religionsunterricht kann eingerichtet werden, wenn sich mindestens zwölf Schülerinnen und Schüler dafür anmelden. Lerngruppen können jahrgangsübergreifend und auch schulübergreifend gebildet werden. Den islamischen Religionsunterricht gibt es bislang an 33 Grundschulen für etwa 2.000 Schülerinnen und Schüler. Rund 40 Lehrkräfte haben die nötige Qualifizierung und die Unterrichtserlaubnis durch den Beirat erhalten. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 320.000 Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens.

Der islamische Religionsunterricht wird schrittweise zunächst an Grundschulen eingeführt, ab kommendem Schuljahr auch in der Sekundarstufe I. Im Unterschied zur Islamkunde, die seit 1999 im Rahmen eines Modellversuchs erteilt werden kann, werden die Inhalte bekenntnisorientiert, aus der Perspektive des Glaubens, vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, sich in deutscher Sprache über ihre religiösen Werte und Traditionen auszutauschen. Sie werden dabei unterstützt, theologische, ethische und weltanschauliche Fragestellungen zu reflektieren. Bestandteil des Unterrichts ist auch die Vermittlung interreligiösen Wissens, um Toleranz und den religionsübergreifenden Dialog zu stärken.

Erteilt wird der Unterricht derzeitig von fachlich vorgebildeten Lehrkräften, die durch Teilnahme an einem mindestens einjährigem Zertifikatskurs und einer dienstlichen Unterweisung die Unterrichtserlaubnis erlangt haben. Schwerpunkt ist dabei die Vermittlung der wesentlichen theologischen und religionsdidaktischen Aspekte, die den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht ausmachen. Ab diesem Wintersemester wird an der Universität Münster das Studienfach „Islamische Religionslehre“ zur Ausbildung der Lehrkräfte angeboten. Die Interessen und Anliegen der Muslime werden von einem Beirat vertreten, der aus Expertinnen und Experten für islamische Theologie und Religionsdidaktik besteht.

In Duisburg dankte Ministerin Löhrmann allen Beteiligten, die die Umsetzung des islamischen Religionsunterrichts ermöglichen, insbesondere den Schulleitungen und Lehrkräften. „Es freut mich sehr, dass nach jahrzehntelanger Vorbereitung in Nordrhein-Westfalen nun islamischer Religionsunterricht als ordentliches Schulfach gelehrt wird. Mein Dank gilt auch den Fraktionen im Düsseldorfer Landtag, die die Einführung mit großer Mehrheit unterstützt haben, sowie dem Beirat, der unser Ansprechpartner für die Einführung und Durchführung des Unterrichts ist“.

Geschrieben von Administrator am 19.09.2012


Eintrag vom:
04.07.2012

Öffentliches Bekenntnis

Presseveröffentlichung Publik-Forum 22.06.2012

von von Christoph Fleischmann

“Ihr dürft hier nicht rein”: In Nordrhein-Westfalen gibt es immer noch Bekenntnisschulen. Bei Eltern wächst der Unmut.

Da waren es schon drei. Die Grundschule Overbeckstraße ist innerhalb weniger Monate die dritte Grundschule im katholischen Köln, bei der Eltern die Umwandlung einer Katholischen Grundschule in eine sogenannte Gemeinschaftsgrundschule beschlossen haben. Der Grund war in allen drei Fällen der Gleiche: Die Schulen hatten keine Direktorin. Mangel an Grundschulleiterinnen ist in ganz Nordrhein-Westfalen ein Problem. Bei katholischen Grundschulen verschärft sich das jedoch, weil dort nur Lehrer werden kann, wer katholisch ist. Außerdem habe man wegen der Bekenntnisbindung keine nichtkatholischen Referendare oder Vertretungen übernehmen können, sagt Stephanie Kaul, die mit einer Kollegin die Grundschule Overbeckstraße kommissarisch leitet.

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Geschrieben von Administrator am 04.07.2012


Eintrag vom:
28.03.2012

Die Kinder hören einen Satz und schreiben: ‘Die Schulä fenkt an.

Von Harald Martenstein

Veröffentlichung ZEIT ONLINE Schule 24.11.2011

Manchmal sagen Leute: Ach, wissen Sie, ich würde auch gerne schreiben – kann man das lernen? Natürlich. Ich habe auf die folgende Weise schreiben gelernt. Eine bezaubernde junge Frau, die mir riesengroß vorkam, betrat das Zimmer, in dem ich saß. Sie lächelte mich an, ging zu einer Tafel, sie schrieb das Wort »Hans« und das Wort »Lotte« an die Wand. Dann erklärte sie mir, welcher Buchstabe welchem Laut entspricht. So habe ich schreiben gelernt. Buchstabe für Buchstabe, mit Fibel. Ich war überrascht, als ich in der Zeitung las, wie Kinder heutzutage das Schreiben lernen.

Die Kinder kriegen eine »Anlauttabelle«. Man erklärt ihnen, welcher Laut welchem Buchstaben entspricht. Dann sollen sie loslegen. Sie hören einen Satz, gucken in ihrer Tabelle nach und schreiben: »Die Schulä fenkt an.« Schon nach ein paar Wochen können sie halbe Romane schreiben, besser gesagt, halbä Roh Manne. Der Lehrer darf sie nicht korrigieren. Das würde den Kindern, heißt es, seelischen Schaden zufügen und sie demotivieren. Die Methode »Lesen durch Schreiben« ist eine Erfindung des Reformpädagogen Jürgen Reichen, sie setzt sich immer mehr durch. In der Zeitung stand auch, dass Eltern verwirrt sind. Ihr Kind schreibt »Di Bollitzei isst da« und fragt, ob das richtig geschrieben sei. Was sollen die Eltern dem Kind antworten? Beim Elternabend wird ihnen gesagt, dass sie so tun sollen, als sei alles richtig. Falls sie damit ein Problem haben, sollen sie »ausweichend antworten«. Die Eltern können sagen: »Richtig, falsch, das sind relative Begriffe. Alles nur gesellschaftliche Konvention.« Oder: »Was richtig war und was falsch, zeigte sich oft erst nach Jahrzehnten.«

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Geschrieben von Administrator am 28.03.2012


Eintrag vom:
02.02.2012

Neue Ausbildungsordnung Grundschule

Individualisierung der Lernprozesse berücksichtigen

Pressemitteilung VBE NRW 02.02.2012

Im Sinne der eigenverantwortlichen Schule bewertet Udo Beckmann, Landesvorsitzender Verband Bildung und Erziehung, die Änderung der Ausbildungsordnung für die Grundschule, die gestern vom Schulausschuss auf den Weg gebracht worden ist, als positiv. „Der VBE begrüßt es, dass künftig bis einschließlich der 3. Klasse auf Ziffernoten in den Zeugnissen verzichtet werden kann. Denn eine schematische Leistungsbewertung mit Noten widerspricht eindeutig der pädagogischen Arbeit und den didaktischen Konzepten in der Grundschule.“

Die Arbeit der Schülerinnen und Schüler mit individuellen Arbeits- bzw. Förderplänen, das Beobachten der Lernentwicklungen sowie die dafür jeweils individuell notwendigen Anstrengungen könnten durch beschreibende Aussagen wesentlich treffender als durch Ziffernoten dokumentiert werden. Aus diesem Grund befürworte es der VBE, dass die Schulkonferenz nun selbst entscheiden kann, ob das Versetzungszeugnis am Ende der zweiten Klasse und die Zeugnisse in der dritten Klasse zusätzlich zur Leistungsbeschreibung in Berichtsform auch Noten enthalten sollen.
„So kann landesweit mehr Chancengerechtigkeit und eine größere Vergleichbarkeit gewährleistet werden“, betont der VBE-Vorsitzende.

Beckmann abschließend: „Es wäre nur konsequent, auch in Klasse 4 auf Noten bei der Leistungsbewertung und in den Zeugnissen zu verzichten. Alles andere würde einen pädagogischen Bruch bedeuten.“

Geschrieben von Administrator am 02.02.2012


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