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Eintrag vom:
03.11.2016

Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2017/18

Änderung der Schullandschaft in Bonn

In den letzten Jahren änderte sich die Bildungslandschaft in Bonn vor allem im Bereich der Sekundarstufe I und Gesamtschulen:

  • Marie-Kahle Gesamtschule (seit 1.9.2009)
  • Gesamtschule Bonns fünfte (seit 1.8.2011)
  • Carl-Schurz Realschule in Bad Godesberg läuft aus. Die Getrud-Bäumer Realschule ist seit diesem Schuljahr koedukativ. Es werden jetzt auch Jungen aufgenommen.


Übersicht Haupt-, Realschulen und Gesamtschulen inkl. geplanter Sekundarschule:
Übersicht Haupt-, Realschulen und Gesamtschulen

Anmeldeverfahren 2017

Auch im nächsten Schuljahr wird es wieder ein vorgezogene Anmeldeverfahren für Gesamtschulen geben.
Somit verläuft das Anmeldeverfahren in der gleichen Weise, wie es zum letzten Schuljahr praktiziert wurde.

Mit der Ausgabe des Halbjahreszeugnisses erhalten die Kinder der 4. Klasse von der Grundschule zusätzlich einen Anmeldeschein, mit dem das Kind verbindlich an einer weiterführenden Schule anmeldet wird. Die Entscheidungsfreiheit der Eltern, an welcher Schule sie Ihr Kind anmelden, bleibt dabei selbstverständlich bestehen. Lediglich Doppelanmeldungen sind nicht möglich.

Besonderheit in Bonn: Im Falle eines Anmeldeüberhangs werden gemeindeeigene Kinder gegenüber Kindern aus anderen Gemeinden bevorzugt.

Dazu die Erläuterungen der Stadt Bonn:

1. Gemeindekinder vor nichtortsansässige Kinder
Im Falle eines Bewerberüberhanges sind daher alle Schulen sämtlicher Schulformen, die sich in der Trägerschaft der Stadt Bonn befinden, verpflichtet, das folgende Prüfungsschema anzuwenden; den Schulleitungen steht kein Ermessenspielraum zu.

a) Handelt es sich bei dem angemeldeten Kind um ein gemeindefremdes Kind?
b) Existieren in der Heimatgemeinde zum Zeitpunkt der Aufnahmeentscheidung bereits eine oder mehrere Schulen dieser Schulform?
c) Falls nein: Die Kinder müssen im Aufnahmeverfahren diskriminierungsfrei berücksichtigt werden.
d) Falls ja: die gemeindeeigenen Kinder müssen zunächst bevorzugt berücksichtigt werden.
Es werden also 2 “Töpfe” gebildet und zuerst wird aus dem Topf “gemeindeeigene Kinder” und Kinder gemäß Buchstabe c (keine gemeindeeigene Schule der Schulform) ausgewählt.
Stehen dann noch Plätze zur Verfügung, kann eine Vergabe an gemeindefremde Kinder erfolgen.
Fazit: Schülerinnen und Schüler, die ihren Wohnsitz nicht in Bonn haben, können von ihren Eltern grundsätzlich an Bonner Schulen angemeldet werden.
Allerdings werden sie im Falle eines Anmeldeüberhanges (mehr Anmeldungen als Schulplätze) nachrangig zu Bonner Schülerinnen und Schülern berücksichtigt,
sofern die Schülerinnen und Schüler eine Schule der gewünschten Schulform in ihrer Heimatgemeinde vorfinden.
Die weiterführenden Schulen können nur im Rahmen ihrer Kapazitäten positive Aufnahmeentscheidungen treffen.

2. Härtefallregelungen
Wenn nach Berücksichtigung von Punkt 1 immer noch ein Anmeldeüberhang beseteht, werden Härtefälle und alle darunter fallende Kinder aufgenommen.
Was ein Härtefall ist, entscheidet die Schulleitung.
Die Stadt Bonn gibt zu den Härtefällen noch folgenden Hinweis:
Nicht als Härtefall eingeordnet werden von den Schulen wegen der hohen Vergleichszahlen üblicherweise alleinerziehende,
vollberufstätige Elternteile sowie Kinder mit den Erkrankungen ADHS, LRS und Dyskalkulie.

3. Aufnahmekriterien im Ermessen der Schule
Übersteigt die Zahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität der Schule, berücksichtigt die Schulleitung gemäß der
einschlägigen Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung
für die Sekundarstufe I
bei der Entscheidung über die Aufnahme Härtefälle und zieht im Übrigen eines oder mehrere der folgenden Kriterien heran:

  1. Geschwisterkinder
  2. ausgewogenes Verhältnis von Jungen und Mädchen
  3. ausgewogenes Verhältnis von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Muttersprache
  4. in Gesamtschulen Berücksichtigung von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Leistungsfähigkeit (Leistungsheterogenität)
  5. Schulwege
  6. Besuch einer Schule in der Nähe der zuletzt besuchten Grundschule
  7. Losverfahren

Auf der Grundlage der Neufassung der entsprechenden Verwaltungsvorschriften des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen musste das Anmeldeverfahren und der zeitliche Ablauf gegenüber der Praxis der letzten Jahre geändert werden.

Zetilicher Ablauf des Anmeldeverfahrens
Das Anmeldeverfahren beginnt NICHT für alle Schulformen am selben Tag.

Bitte beachten Sie folgende Fristen:

03.02.2017: Beginn des Anmeldeverfahrens an den Gesamtschulen und den privaten Schulen

10.02.2017: Ende des Anmeldeverfahrens an den , der geplanten Sekundarschule und den privaten Schulen

          Verteilungskonferenz Gesamtschulen

17.02.2017: Versand der Aufnahme- und Ablehnungsbescheide durch die 5 Gesamtschulen und die privaten Schulen.
Bei Absage erhalten die Eltern die Anmeldescheine im Original zurück.

20.02.2017: Beginn des Anmeldeverfahrens an den städtischen Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien

          : Verteilungskonferenz Gymnasien, eventuell auch Realschulen

17.03.2017: Ende des Anmeldeverfahrens an den Hauptschulen, Realschulen und den Gymnasien.

20.03.2017: Versand der Aufnahme- und Ablehnungsbescheide durch die Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien

Da die Schulen in privater Trägerschaft nicht an dem formalen Anmeldeverfahren gebunden sind, haben schon einige ihre Aufnahmeentscheidung den Eltern bereits vor bzw. kurz nach den Weihnachtsferien mitgeteilt! Es besteht demnach wenig Hoffnung, dass Kinder, die in den oben genannten Zeiten angemeldet werden, eine reelle Chance haben. Wenden Sie sich also mit Ihrer Anmeldung besser direkt an eines der städtischen Gymnasien.
Sollte ein Kind nicht aufgenommen werden, erhalten die Eltern von der Schule einen entsprechenden Bescheid. Die Schule wird in diesem Fall gleichzeitig den Originalanmeldeschein zurückgeben. Mit dem Anmeldeschein können die Eltern ihr Kind dann an einer anderen Schule anmelden.

Alle übrigen weiterführenden städtischen Schulen - Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien - nehmen frühestens ab dem 20. Februar 2017
den Anmeldeschein entgegen.
Ob Schulen schon vorher einen Anmeldeschein annehmen, müsste bei den entsprechenden Schulen nachgefragt werden.
Die Eltern können den Anmeldeschein bis zum 20. März 2017 an der von Ihnen gewünschten weiterführenden Schule abgeben.

Beachten Sie bitte, dass die Gymnasien eine Verteilungskonferenz durchführen. In der Verteilungskonferenz wird für jedes angemeldete und nicht aufgenommene Kind ein Platz an einem anderen Gymnasium vorgeschlagen. Insgesamt steht eine ausreichende Anzahl von Plätzen in den Gymnasien zur Verfügung. Es kann aber bei einigen Gymnasien zu Überhängen kommen. Diese Überhänge werden in der Verteilungskonferenz ausgeglichen. Dieser Platz ist für das Kind ein sicherer Platz.
Falls die Eltern/Kinder eine andere Wunschvorstellung haben, müssten sie sich mit der entsprechenden Wunsch-Schule in Verbindung setzten und nachfragen, ob nicht doch ein Platz zur Verfügung steht.

Erst nach dem Ende dieser einheitlichen Anmeldefrist (17. März 2017) entscheiden die Schulen über die Aufnahme. Wenn die Schule das Kind aufnehmen kann, behält diese den Originalanmeldeschein. Die Eltern bekommen von der Schule eine Ausfertigung mit der Bestätigung über die Aufnahme

Was müssen Sie zur Anmeldung an der Schule mitnehmen?

  • den Anmeldeschein im Original
  • das Halbjahreszeugnis der vierten Klasse
  • Ihr Kind

Allgemeine Informationen auf Homepage der Stadt Bonn

Internet der Stadt Bonn:  http://www.bonn.de -  Suchbegriff “Bildungsberater” eingeben

Sie finden eine Liste von Einträgen, unter anderem

     
  • Informationen zu den einzelnen Schulformen
  •  
  • Links zu den Bonner Schulen
  •  
  • Punkt “Die Bonner Schulen stellen sich vor” auswählen - Liste der Tage der offenen Türen
  •  
  • Ablauf des Anmeldevefahrens

Das Anmeldeverfahren von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf verläuft gleichzeitig mit dem Anmeldeverfahren für Kinder ohne sonderpädagogischem Förderbedarf.

 

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Geschrieben von um am 03.11.2016


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