Elterninitiative „MEHR OGS FÜR BONN“
Die Elterninitiative „Mehr OGS für Bonn“ vertritt die Bonner Eltern, die zur Berufsausübung einen OGS-Platz benötigen.
Bisher konnten die Berufstätigen durch Ganztagsbetreuung ihrer Kinder in einer KiTa ihr Familien-Arbeitsmodell zufrieden stellend organisieren. Nach dem Übergang an die Grundschule müssen nun viele Eltern um einen OGS-Platz für ihr Kind bangen.
An vielen Bonner Schulen stellt sich heraus, dass die Nachfrage nach OGS-Plätzen die Zahl der verfügbaren Plätze im Schuljahr 2010/2011 wieder sehr deutlich übersteigt. Diesen Zustand werden wir auch in den kommenden Jahren haben.
Aufgrund der desaströsen Haushaltslage ist bei den Sparplänen der Stadt Bonn auch der OGS Ausbau und deren Finanzierung betroffen.
Der bedarfsgerechte OGS Ausbau wird gestoppt!
Zudem wird es Kürzungen bei den Beiträgen der Stadt geben, was qualitative Verschlechterungen zur Folge haben muss oder höhere Elternbeiträge!
Unsere kurz- und langfristigen Forderungen sind deshalb:
- Einsparungen beim Haushalt an anderer Stelle.
- das Land muss den OGS Anspruch zur Pflichtleistung machen und für die Finanzierung sorgen.
- den kontinuierlichen und BEDARFSGERECHTEN AUSBAU DER OGS, unabhängig von den Beweggründen und in Wohnortnähe der Eltern.
- den Erhalt und Ausbau des Programms OGS-Plus in Bonn.
- die Einführung der verlässlichen (Grund-) Schule bis 13.30 Uhr.
- den Ausbau der Nachmittagsbetreuung an weiterführenden Schulen.
- den perspektivischen Ausbau von Grund- und weiterführenden Schulen zu Ganztagsschulen in allen Stadtteilen mit großem Bedarf an Nachmittagsbetreuung.
Gründe für unsere Forderungen sind:
- Nach der Kindergartenzeit dürfen Eltern nicht in die Situation kommen, ihre Berufstätigkeit wegen fehlender OGS-Plätzen aufgeben zu müssen. Dies wäre auch aus volkswirtschaftlichen Gründen, insbesondere bezogen auf mögliche Einnahmeausfälle für die Stadt Bonn, höchst kontraproduktiv.
- Belegt ist zudem, dass bei sozial benachteiligten Familien eine Förderung der Kinder in der OGS langfristig von sehr großer Bedeutung für die weitere Qualifikation und den Lebensweg der Kinder ist.
- In der Bundesstadt Bonn – Standort international tätiger Unternehmen – ist der Anteil Eltern, die beide berufstätig sind, überdurchschnittlich hoch. Dies bedingt einen überdurchschnittlichen Bedarf an OGS-Plätzen. Alternative Betreuung ist häufig nicht möglich, deutlich teurer und qualitativ deutlich schlechter.
- Das Land propagiert eine Familienfreundlichkeit, die bei der Betreuung und Bildung auch in die Tat umgesetzt werden muss.
Kontakt per E-Mail:
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Geschrieben von Administrator am 28.04.2010 um 08:50:02
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