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Eintrag vom:
27.04.2012

Debakel droht - 2013 großer Mangel an Studienplätzen!

Philologen-Verband NRW und die Landeselternschaft der Gymnasien schlagen Alarm.

Pressemitteilung Philologen-Verband NRW und Landeselternschaft der Gymnasien 26.04.2012

Der Doppelabiturjahrgang in Nordrhein-Westfalen steuert auf eine Katastrophe zu. Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband und die Landeselternschaft der Gymnasien schlagen Alarm. Sie befürchten, dass die bereits heute prekäre Studienplatzsituation im nächsten Jahr eskalieren wird. Nach aktuellen Angaben der Kultusministerkonferenz vom Januar 2012 und Daten des Zentrums für Hochschulentwicklung (CHE Consult) liegt die Zahl der Studienanfänger für NRW 2013 bei 130.433 und damit um 20.000 Studierende höher als die Berechnungen der Landesregierung.

Der Philologen-Verband wie auch die Landeselternschaft machen seit Jahren auf die Notwendigkeit aufmerksam, hinreichende Studienplätze zu schaffen. Die Landesregierung bleibt tatenlos. Man verweist auf ein Hochschulmodernisierungsprogramm für die nächsten Jahre, auf die Anmietung und den Bau von Gebäuden, den Ausbau studentischer Versorgungseinrichtungen wie Mensen und Wohnheimen, den Ausbau des Fachhochschulangebotes und die Verbesserung bei der Studienberatung. Doch löst dies alles nicht die drängenden Probleme.

Um dem Ansturm zu begegnen, schrauben die Universitäten den Numerus clausus in extreme Höhen. Um beispielsweise das Fach Deutsch für das Lehramt „Gymnasium/Gesamtschule“ zu studieren, benötigte man im letzten Wintersemester zum Beispiel in Duisburg und Münster einen Abiturdurchschnitt von 2,2, in Dortmund von 1,8 und in Bielefeld von 1,6; für Englisch in Duisburg und Siegen benötigte man 2,2, für Mathematik in Münster 2,0, in Köln 1,8 und in Aachen 1,7. Auch diese Entwicklung hält viele junge Menschen davon ab, ein Lehramtsstudium aufzunehmen.

„Sich vorzustellen, die Schulzeitverkürzung unter größten Mühen und Beanspruchungen für alle Beteiligten umgesetzt zu haben, und im nächsten Jahr durch den massiven Mangel von Studienplätzen vor die Wand zu laufen, ist unerträglich und ein Super-Gau für Eltern und Schüler. Es ist zynisch, die jungen Menschen damit zu vertrösten, sie könnten ja irgendwo, irgendwas, irgendwann studieren.“, kritisiert Peter Silbernagel, Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Philologen- Verbandes.

Seit 2009 liegen die Studienanfängerzahlen für Nordrhein-Westfalen oberhalb der Prognose der Kultusministerkonferenz. Der ursprünglich für den doppelten Abiturjahrgang 2013 errechnete Wert wurde bereits im letzten Jahr übertroffen.

Philologen-Verband und Landeselternschaft fordern mit Nachdruck ein, dass man die Probleme endlich ernst nimmt.

Der stv. Vorsitzende der Landeselternschaft der Gymnasien und Vorsitzender des für den Doppeljahrgang zuständigen Fachausschusses, Ralf Leisner: „Was nutzt uns eine Studienberatung, die um je eine Stelle pro Hochschule ausgeweitet wird, wenn diese unseren Kindern nur Frustrierendes vorzutragen vermag. Seit Jahren legen wir unsere Finger in die Wunde, mahnen und warnen. Und die Politik relativiert nur die Befürchtungen, wartet ab und hofft auf ein Wunder.“

Die Politik muss jetzt schnellstens reagieren und der neu gewählte Landtag diese Thematik schul- und hochschulpolitisch mit höchster Priorität versehen!

Geschrieben von Administrator am 27.04.2012


Eintrag vom:
30.03.2012

Delegiertenversammlung Gruppe Gymnasien

Liebe Delegierte der Gruppe Gymnasien,

wir möchten Sie ganz herzlich zur ersten Versammlung der Gruppe Gymnasien in der SSP-Bonn einladen.

Wann: Mittwoch, den 18.04.2012, um 19:30uhr
Wo: Mensa des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums (EMA),
Endenicher Allee 1,
53115 Bonn

Die Mensa liegt auf der Rückseite des EMA’s und ist am besten von der Wegelerstraße aus zu erreichen

Tagesordnung

  • Umfrage der Gruppe Gymnasium zur Situation an den Gymnasien
      Vorstellung der Antworten und Diskussion
  • Termine
  • Verschiedenes

 

Geschrieben von Administrator am 30.03.2012


Eintrag vom:
06.03.2012

Unreife Prüfung

Pressemeldung SPIEGEL-Online 06.03.2012

Sollen Deutschlands Abiturienten bundesweit dieselben Prüfungen schreiben? Zwar wollen alle Bundesländer mehr Vergleichbarkeit erreichen, doch einige Kultusminister preschen vor und verprellen damit ihre Kollegen. Es sieht nicht so aus, als ob das Chaos ums Abi bald ein Ende hat.

Das deutsche Schulsystem lässt Schüler und Eltern wieder und wieder verzweifeln, vor allem, wenn sie von einem Bundesland ins andere ziehen. Es gibt Dutzende Schultypen, unterschiedliche Lehrpläne und Prüfungsanforderungen. Die Klischees vom laschen Abi in Bremen und Berlin und vom strengen in Bayern, sie sind schon fast sprichwörtlich.

Jetzt will die Politik zumindest bei der Vergleichbarkeit des Abiturs nachbessern, doch schon vor dem Ende der Woche geplanten Treffen der Kultusminister verheddern sich die Bildungspolitiker im Streit, der wiederum nicht streng entlang der Parteigrenzen verläuft. Da wird es auch wenig helfen, dass Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) die Länder noch einmal dazu aufgerufen hat, ihre Unstimmigkeiten auszuräumen.

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Geschrieben von Administrator am 06.03.2012


Eintrag vom:
23.02.2012

Die Abiturthemen 2012

Die Schwerpunktthemen aller Bundesländer in der Übersicht

Pressemeldung blidungsklick.de 23.02.2012

Kafka oder Kleist, Shakespeare oder Paul Auster, Stochastik oder Lineare Algebra - die Schwerpunktthemen für das Abitur 2012 sind höchst unterschiedlich.

In 15 von 16 Bundesländern gibt es inzwischen das Zentralabitur, bei dem die schriftlichen Prüfungsaufgaben vom Kultusministerium festgelegt werden. Einzig Rheinland-Pfalz hat kein Zentralabitur eingeführt. Basis für das Abitur sind in jedem Fall die einheitlichen Prüfungsanforderungen der Kultusministerkonferenz.

Die Bildungsserver der einzelnen Bundesländer veröffentlichen – mal mehr mal weniger umfangreich – Informationen zu den kommenden Abiturthemen. bildungsklick.de hat diese Informationen gesammelt und stellt sie - nach Bundesländern geordnet – zur Verfügung (PDF-Formate zum Download).

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Die Zusammenstellung für NRW finden Sie hier ...

Geschrieben von Administrator am 23.02.2012


Eintrag vom:
25.01.2012

Bonner Hochschultage 2012 für Schülerinnen und Schüler

Einblick in Wissenschaft und Studium

Vorlesungen, Workshops, Führungen und Beratung zu den Studiengängen an der Universität Bonn

Vom 27. Februar bis zum 02. März 2012  öffnet die Universität Bonn ihre Tore für studieninteressierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe:
An fünf Nachmittagen in der Zeit von 15 - 18 Uhr sind Sie herzlich eingeladen, einen Blick in Institute, Labors und Bibliotheken zu werfen und durch Vorlesungen, Workshops und Führungen den universitären Alltag exemplarisch kennenzulernen.
Zusätzlich informiert die Zentrale Studienberatung an allen fünf Tagen in der Zeit von 13:30 - 14:30 Uhr über allgemeine Fragen zum Studium in Bonn; das International Office stellt die Möglichkeiten für ein Auslandsstudium vor.
Am Mittwoch, dem 29. Februar 2012 findet für naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen der Schülerinnen-Schnuppertag “Perspektive Math-Nat” mit Workshops zu mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern statt.

Zusätzlich werden am 1. und 3. Februar 2012 im Rahmen der Wochen der Studienorientierung in NRW Veranstaltungen zu übergreifenden Themen (Lehramtsstudium, Studienfinanzierung, Studium im Ausland) am angeboten.

Weitergehende Informationen auch zum Anmeldeverfahren erhalten Sie unter www.hochschultage.uni-bonn.de

Geschrieben von Administrator am 25.01.2012


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