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Eintrag vom:
17.05.2015

Schulministerium setzt Empfehlungen des Runden Tisches um

Schulausschuss beschließt Entlastungen für G8
Der Schulausschuss im nordrhein-westfälischen Landtag hat Maßnahmen zur Entlastung von Schülerinnen und Schülern im verkürzten achtjährigen Bildungsgang am Gymnasium verabschiedet. Schulministerin Sylvia Löhrmann dankte den Ausschussmitgliedern für die engagierte Debatte: „Der Schulausschuss hat heute den Weg für die Umsetzung wesentlicher Empfehlungen des Runden Tisches frei gemacht. Damit ist der Grundstein gelegt, dass die Entlastungen im achtjährigen Bildungsgang für die Schülerinnen und Schüler ab dem kommenden Schuljahr 2015/16 greifen können. Die Gymnasien haben Planungssicherheit und können sich an dem nun gesteckten Rahmen orientieren und sich Schritt für Schritt weiterentwickeln.“ Für die Weiterentwicklung des achtjährigen Bildungsgangs war eine Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Sekundarstufe I (APO-SI) notwendig geworden. Nach der Beteiligung der Verbände und der Gymnasien wurden im Konsens mit den Beteiligten des Runden Tisches die Rückmeldungen weitestgehend berücksichtigt und in die Endfassung eingearbeitet. Nun hat der Schulausschuss der entsprechenden Verordnung zur Änderung der APO-SI zugestimmt.

Die Änderung der APO-SI beinhaltet im Wesentlichen:

  • eine Neuausrichtung der Ergänzungsstunden: Alle Ergänzungsstunden dienen ausschließlich der individuellen Förderung, fünf der insgesamt 12 Ergänzungsstunden sind nicht für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend;
  • eine Lockerung der Fächerbindung in Klasse 9: In der Klasse 9 müssen derzeit alle natur- und alle gesellschaftswissenschaftlichen Fächer unterrichtet werden, um eine Wahlentscheidung für die Oberstufe zu erleichtern. Diese Fächerbindung wird aufgehoben werden, ohne den Stundenumfang insgesamt zu vermindern;
  • eine intensivere Beratung der Schülerinnen und Schüler während der gesamten Schullaufbahn: Informations- und Beratungspflichten sind fortan bereits in den Klassen 5 bis 8 gegeben. Damit wird die Schullaufbahnberatung auch im Anschluss an die Erprobungsstufe intensiviert. Für die Klassen 9 und 10 wird der Informationsauftrag präzisiert;
  • eingeführt wird außerdem die Möglichkeit, eine Nachprüfung zum Erwerb eines dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Abschlusses nach Klasse 9 am Gymnasium abzulegen.

Die jetzt vorliegende Änderung der APO-SI ist einer von mehreren Schritten, um die Empfehlungen des Runden Tisches zu G8/G9 umzusetzen. Weitere Entlastungen ergeben sich durch den Erlass „Unterrichtsbeginn, Verteilung der Wochenstunden, 5-Tage-Woche, Klassenarbeiten und Hausaufgaben an allgemein bildenden Schulen“, der ebenfalls zum Schuljahr 2015/16 in Kraft treten soll. Er sieht folgende Änderungen vor:

  • Die Hausaufgaben werden begrenzt. Künftig sollen Tage mit Nachmittagsunterricht grundsätzlich hausaufgabenfrei sein. Auch der Umfang der Hausaufgaben wird begrenzt. Sie sollen, bezogen auf den einzelnen Tag, in folgenden Arbeitszeiten erledigt werden können: für die Klassen 5-7 in 60 Minuten; für die Klassen 8 bis 10 in 75 Minuten. An Ganztagsschulen sollen Hausaufgaben künftig so in das Ganztagskonzept integriert werden, dass es möglichst keine schriftlichen Aufgaben mehr gibt, die zuhause erledigt werden müssen.
  • Der Nachmittagsunterricht wird für Schulen, die nicht gebundene Ganztagsschulen sind, begrenzt. In den Klassen 5 bis 7 ist verpflichtender Nachmittagsunterricht künftig grundsätzlich nur noch an höchstens einem Nachmittag, in den Klassen 8 und 9 an höchstens zwei Nachmittagen zulässig.
  • Die wöchentliche Zahl von Klassenarbeiten wird begrenzt. In der Sekundarstufe I dürfen künftig nicht mehr als zwei Klassenarbeiten in einer Woche geschrieben werden. Pro Tag darf nur noch eine schriftliche Klassenarbeit geschrieben oder eine mündliche Leistungsprüfung in modernen Fremdsprachen durchgeführt werden. An Tagen, an denen Klassenarbeiten geschrieben werden, sind schriftliche Tests in anderen Fächern nicht mehr zulässig.


Darüber hinaus soll es auch Entlastungen für Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe durch neue Verwaltungsvorschriften zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung (APO-GOSt) geben. Vorgesehen ist, dass die Vertiefungskurse zur individuellen Förderung genutzt werden sollen, so dass auch hier Lernzeiten in den Unterricht integriert werden können.

Schulministerin Löhrmann erklärte: „Die Maßnahmen, die den gemeinsam getroffenen Empfehlungen des Runden Tisches entsprechen, sind in der Verbändebeteiligung überwiegend begrüßt worden. Wir haben in vielen Gesprächen von den Verbänden und auch aus den Schulen viele wichtige Hinweise und hilfreiche Änderungsvorschlage erhalten. Diese haben wir im Konsens mit unseren Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern am Runden Tisch berücksichtigt. Ich danke allen für diesen intensiven und konstruktiven Arbeitsprozess.“

Der Runde Tisch hat am 3. November 2014 zehn Empfehlungen für eine verbindliche Weiterentwicklung des achtjährigen Bildungsgangs ausgesprochen, anstatt strukturelle Veränderungen zu empfehlen. (Die Empfehlungen sind unter folgender Adresse zu finden: www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulpolitik/G8/Empfehlungen_Runder_Tisch_03_11_2014.pdf.) Am 18. Dezember hat der Landtag NRW auf der Basis eines Antrags der Regierungsfraktionen (Drucksache 16/7612) diese Linie bekräftigt und die Landesregierung aufgefordert, die notwendigen Anpassungen der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Schuljahr 2015/2016 vorzunehmen. Das Kabinett hat am 10. Februar 2015 zugestimmt, die APO-SI zu ändern und die Verbändebeteiligung zu beginnen.

Die geänderten Vorschriften werden zum Schuljahr 2015/2016 wirksam. Bereits für das laufende Schuljahr gelten die Änderungen zu den erweiterten Nachprüfungsmöglichkeiten in § 44 APO-S I. Alle Gymnasien beraten noch in diesem Schuljahr in ihren Schulkonferenzen die zehn Empfehlungen des Runden Tisches und setzen Schwerpunkte für ihre schulinterne Entwicklungsarbeit.

Geschrieben von um am 17.05.2015


Eintrag vom:
27.11.2012

Qualitätsanalyse an Gymnasien von Januar bis Juli 2013 nur auf freiwilliger Basis

Pressemitteilung MSW 27.11.2012

Die Qualitätsanalyse an den Schulen in Nordrhein-Westfalen wird zwischen Januar und Juli 2013 an Gymnasien nur auf freiwilliger Basis durchgeführt. Das hat Schulministerin Sylvia Löhrmann entschieden. Hintergrund ist der doppelte Abiturjahrgang 2013. Die Ministerin anerkannte die besonderen Leistungen der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Schulleitungen an Gymnasien und erklärte: „Die Gymnasien in NRW führen im nächsten Jahr zwei Jahrgänge gleichzeitig zum Abitur. Das ist eine besondere Herausforderung, die von den Lehrerinnen und Lehrern angenommen und mit großem Einsatz umgesetzt wird. Damit sich die Schulen voll auf diese Aufgabe konzentrieren können, erfolgt die Qualitätsanalyse an den Gymnasien in der ersten Jahreshälfte nur auf freiwilliger Basis.“

Qualitätsanalysen, die für diesen Zeitraum bereits angekündigt wurden, können wie geplant durchgeführt werden, wenn dies von den Gymnasien gewünscht wird. Die Bezirksregierungen werden sich mit den Schulen in Verbindung setzen und klären, ob bereits vereinbarte Termine beibehalten oder auf den Beginn des Schuljahres 2013/14 verschoben werden sollen.

Ab dem Schuljahr 2013/2014 wird die Qualitätsanalyse wieder regulär durchgeführt. Ministerin Löhrmann: „Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung sind ein fester Bestandteil der schulischen Arbeit in Nordrhein-Westfalen. Selbst- und Fremdevaluation gehören unverzichtbar dazu. Alle Schulformen in NRW nehmen an der Qualitätsanalyse teil. Wir verschieben 2013 lediglich den Zeitpunkt der Fremdevaluation an den Gymnasien.“

Geschrieben von Administrator am 27.11.2012


Eintrag vom:
27.09.2012

Jedes vierte Gymnasium in NRW beteiligt sich an Projekt zur individuellen Förderung

Pressemitteilung MSW 27.09.2012

142 Gymnasien nehmen am Projekt „Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium“ teil. Das entspricht fast einem Viertel aller Gymnasien in Nordrhein-Westfalen. Das Projekt startet heute mit einer Auftaktveranstaltung im Städtischen Mädchengymnasium Essen-Borbeck, an der auch die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann teilnimmt.

„Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium“ unterstützt Ganztags- und Halbtagsgymnasien dabei, unter den Bedingungen der Schulzeitverkürzung Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht individuell zu fördern. Projektpartner sind das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Stiftung Mercator und das Institut für soziale Arbeit e.V. in Münster als Träger der Serviceagentur „Ganztägig lernen in Nordrhein-Westfalen“. Die Stiftung Mercator und das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen fördern das Projekt mit insgesamt rund 1 Million Euro. Bei der heutigen Auftaktveranstaltung im Städtischen Mädchengymnasium Essen-Borbeck haben die Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Schulen erstmals die Möglichkeit, sich kennenzulernen und untereinander zu vernetzen. Auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Weiterbildung Sylvia Löhrmann nutzt die Gelegenheit, mit den beteiligten Akteuren ins Gespräch zu kommen.

Schulministerin Sylvia Löhrmann verspricht sich von dem Vorhaben eine nachhaltige Entlastung der Schulen: „Viele Gymnasien entwickeln gerade über den Ganztag neue Formen der Rhythmisierung des Schultags und der individuellen Förderung. Aber auch in den Halbtagsschulen entstehen innovative Arbeitsformen, die alle Schülerinnen und Schüler optimal fördern und ihre individuelle Lernkompetenz steigern. Die hohe Akzeptanz des Projektes sieht man daran, dass sich rund ein Viertel aller Gymnasien in Nordrhein-Westfalen für das Projekt beworben hat und damit engagiert ihre Schulentwicklung prozesshaft weiterentwickeln will.“

Ziel des Projekts ist es, den jeweils unterschiedlichen Lern- und Förderbedarfen von Schülerinnen und Schülern gerechter zu werden und damit unterschiedliche Lernpotenziale optimal zu fördern. „Individuelle Förderung heißt für uns, dass alle Schülerinnen und Schüler genau die Förderung erhalten, die sie brauchen und die sie auch in belastenden Situationen ermutigt“, so Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Deshalb unterstützen wir die Schulen dabei, individuelle Förderung in ihrer Lernkultur zu verankern und damit die Lernpotenziale der Kinder und Jugendlichen besser zu entfalten.“

Durch individuelle Förderung in Lernzeiten innerhalb und außerhalb des Unterrichts soll das Projekt zudem dazu beitragen, Schülerinnen und Schüler von den Auswirkungen der gymnasialen Schulzeitverkürzung fachlich und zeitlich zu entlasten. Während der Projektlaufzeit – von August 2012 bis Dezember 2014 – arbeiten die Schulen in Netzwerken. Sie werden durch ausgebildete Netzwerkmoderatorinnen und -moderatoren und eine zielführende Meilensteinplanung begleitet.

Weitere Informationen zum Projekt unter lernpotenziale-gymnasium.de

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:


.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)
Kommunikationsmanager
Stiftung Mercator
Tel. 0201-245 22 841

.(Javascript muss aktiviert sein, um diese E-Mail-Adresse zu sehen)
Projektleiterin Lernpotenziale
Serviceagentur Ganztägig Lernen in NRW
Institut für soziale Arbeit
Tel: 0251-200799-18

Geschrieben von Administrator am 27.09.2012


Eintrag vom:
21.12.2011

Tannenbusch-Gynasium wird offiziell Sportschule

Pressemitteilung MSW 21.12.2011

Die drei neuen Sportschulen in Nordrhein-Westfalen werden das Tannenbusch-Gymnasium in Bonn, die Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen und das Reismann-Gymnasium in Paderborn sein. Dies teilten Sportministerin Ute Schäfer und Schulministerin Sylvia Löhrmann heute in Düsseldorf mit. „Junge Leistungssportlerinnen und Leistungssportler können hier zukünftig neben einer guten Schulbildung auch ein anspruchsvolles Trainingsprogramm absolvieren. In den Sportschulen erhalten sie optimale Rahmenbedingungen, um Schule und Sport vereinbaren zu können“, sagte Schäfer.

Die drei Schulen werden mit Wirkung zum Schuljahresbeginn 2012/2013 zur Sportschule ernannt und erhalten für die Aufgaben zusätzliche Lehrerstellen. „Gleichzeitig werden wir die Schulen bei der Umsetzung und der Zusammenarbeit mit den Sportfachverbänden und den Vereinen beraten und unterstützen“, sagte Ministerin Schäfer. Die Landesregierung stellt für das Verbundsystem Schule und Leistungssport im Jahr 2012 insgesamt rund 2,9 Millionen Euro an Lehrerstellen bereit.

„Wir wollen unser gut funktionierendes Verbundsystem von Schule und Leistungssport weiterentwickeln. Zug um Zug werden dazu die hohen Standards der bereits bestehenden fünf Sportschulen in Düsseldorf, Dortmund, Minden, Münster und Solingen jetzt auf die drei neuen und schließlich in den kommenden fünf Jahren auf insgesamt 18 Sportschulen übertragen“, so Schäfer. Als nächster Ausbauschritt soll bis zum Beginn der Sommerferien 2012 über weitere drei Schulen entschieden werden, die mit dem Schuljahr 2013/2014 starten.

Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Die bewegungsfreudige Gestaltung des Schullebens stellt eine Schlüsselfunktion innerhalb der jeweiligen Schulprogramme der Schulen dar. Eine zielgerichtete Nachwuchsförderung mit unterschiedlichen Partnern ist darüber hinaus integraler Bestandteil der Schulsportentwicklung in den NRWSportschulen. Bewegung, Spiel und Sport sind wichtige Elemente des schulischen Lernens und Lebens.“

Ministerin Löhrmann führte aus, dass die fünf Stunden Sportunterricht an den Sportschulen als Pflichtunterricht für alle Schülerinnen und Schüler erteilt werden. Dort gelten die obligatorischen Festlegungen der Sport- Lehrpläne. Unter Berücksichtigung weiterer schulischer Anforderungen und Verpflichtungen nehmen die Jugendlichen täglich an weiteren Sportund Bewegungsangeboten teil. „Eine gute Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport ist wesentliche Voraussetzung dafür, dass die Schülerinnen und Schüler trotz ihres starken Engagements im Sport eine gute Schulausbildung, ein fundiertes Ausbildungsniveau und damit Erfolg versprechende Berufsperspektiven erhalten“, sagte Löhrmann.

Vertreter des Sport- sowie des Schulministeriums und des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen hatten sich für die drei überzeugenden Konzepte der Schulen und ihrer Schulträger in Bonn, Gelsenkirchen und Paderborn ausgesprochen. Alle drei Schulen verfügen über eine langjährige Erfahrung im Umgang mit jugendlichen Ausnahmesportlerinnen und -sportlern.

Das Tannenbusch-Gymnasium in Bonn unterstützt als Eliteschule des Sports seit über zehn Jahren junge Ausnahmesportlerinnen und -sportler in den Sportarten Fechten, Moderner Fünfkampf, Schwimmen, Taekwondo. Die Gesamtschule Berger Feld genießt als Eliteschule des Fußballs einen sehr guten Ruf. Aber auch in den Sportarten Judo, Leichtathletik und Rudern bestehen intensive Kooperationen mit den Leistungssportvereinen der Region. Die Stadt Paderborn verfügt über eine exzellente Sportstätteninfrastruktur und hat mit dem Reismann-Gymnasium einen Partner, der ebenfalls bei der Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport große Erfahrung im Umgang mit Leistungssportlerinnen und -sportlern der Sportarten Basketball, Leichtathletik und Schwimmen vorweisen kann.

„Die Konzentration von Spitzensportstätten, erstklassigen Vereinen sowie der Dichte von Landes- und Bundesleistungsstützpunkten in Bonn, Gelsenkirchen und Paderborn zeigen die herausragenden Voraussetzungen für die Entwicklung einer zusätzlichen Förderung des Nachwuchsleistungssports“, sagte Schäfer. Die breite Unterstützung für die Sportschulen durch die Politik und den Sport in Bonn, Gelsenkirchen und Paderborn seien ein weiterer Garant für den Erfolg.

Wesentliche Elemente der Sportschulen sind motorische Tests in den Jahrgangsstufen 4 und 7, verbindliche 5 Stunden Sportunterricht in der Woche in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie eine gezielte durch Übungsleiter und Trainer unterstützte sportmotorische Grundausbildung im Sportunterricht. Es werden nicht nur der Umfang und die Qualität des Sportunterrichts erhöht. Vermehrte Bewegungs- und Sportangebote außerhalb des Unterrichts sollen positive Effekte für die Leistungsbereitschaft und Leistungsentwicklung, für das Schulklima und das Miteinander sowie für die Persönlichkeitsentwicklung bewirken.

„Besondere Begabungen verdienen besondere Förderung“, sagte Ministerin Schäfer. Die „Doppelkarriere“ von Schul- und Leistungssportlaufbahn sei sehr anspruchvoll und setze die jungen Menschen hohen zeitlichen, physischen und psychischen Belastungen aus. Und eine gute Kombinierbarkeit sei gerade dann wichtig, wenn umfangreiche Maßnahmen der sportlichen Ausbildung mit den zunehmenden Schulbelastungen kollidieren können.

Geschrieben von Administrator am 21.12.2011


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