| Eintrag vom: 06.01.2011 |
13 Bewerbungen für Schulversuch „Abitur an Gymnasien nach 12 oder 13 Jahren“Pressemitteilung MSW 06.01.11 Nach Ablauf der Bewerbungsfrist Ende Dezember 2010 liegen dem Schulministerium jetzt 13 Anträge von Schulträgern auf Teilnahme am Schulversuch „Abitur an Gymnasien nach 12 oder 13 Jahren“ vor. „Hinter der Absicht, zu einem neunjährigen Bildungsgang am Gymnasium zurückzukehren, steht der Wunsch, Kinder und Jugendliche durch mehr Lernzeit zu entlasten. Wir nehmen diesen Wunsch ernst und werden erproben, wie sich die Dauer des gymnasialen Bildungsgangs auf den Lern- und Schulerfolg von Schülerinnen und Schülern auswirkt“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann zum Ablauf der Bewerbungsfrist. „Für alle anderen Gymnasien in NRW, die bei G8 bleiben, haben wir bereits einen umfangreichen Maßnahmenkatalog entwickelt, um die Schulen bei der Umsetzung der Schulzeitverkürzung zu unterstützen.“ Folgende Gymnasien wollen G9 anbieten:
Folgende Gymnasien wollen G8 und G9 parallel anbieten:
Gymnasien mit weniger als vier Parallelklassen pro Jahrgang können nur als reine G9-Gymnasien an dem Modellversuch teilnehmen. G8 parallel zu G9 kann mit Blick auf Differenzierungserfordernisse nur an Gymnasien mit mindestens vier Parallelklassen pro Jahrgang eingerichtet werden. Die Anträge werden jetzt im Schulministerium geprüft, eine Entscheidung wird bis Ende Januar 2011 getroffen, sodass die Anmeldeverfahren zum nächsten Schuljahr im Februar 2011 planmäßig durchgeführt werden können. Damit haben Eltern Klarheit über die Bildungsgänge der Schulen, an denen sie ihre Kinder anmelden wollen. Für den Unterricht im neuen G9-Bildungsgang in den Klassen 5 und 6 werden auf der Grundlage der Kernlehrpläne für den verkürzten Bildungsgang (G8) bis zu den Osterferien 2011 ergänzende curriculare Vorgaben und Hinweise erarbeitet. Für die Klassen 7 bis 10 erfolgt dies anschließend. Der Schulversuch beginnt im Schuljahr 2011/12 und hat eine Laufzeit bis zum Schuljahr 2023/24. Die Schulen haben für diesen Zeitraum Vertrauensschutz. Der Versuch wird wissenschaftlich begleitet. Der G9-Bildungsgang erhält aus Gründen der Vergleichbarkeit die gleiche Anzahl von Wochenstunden wie die Sekundarstufe I an Real-, Gesamt- und Hauptschulen (188 Wochenstunden) und unterscheidet sich dadurch vom „alten“ G9-Bildungsgang (179 Wochenstunden). Geschrieben von Administrator am 06.01.2011 |
| Eintrag vom: 16.12.2010 |
Herausforderung Schulzeitverkürzung – Gymnasiale Bildung der Zukunft sichernSieben Handlungsfelder umfassen die vom Schulministerium ausgearbeiteten Maßnahmen zur Optimierung des verkürzten Ausbildungsgangs zum Abitur. Dabei geht es um ein neues Gleichgewicht zwischen Hausaufgaben und Schulaufgaben, eigenverantwortliche Umsetzung der Kernlehrpläne, flexible Nutzung von Ergänzungsstunden zur individuellen Förderung, differenzierte Implementierung der zweiten Fremdsprache, Flexibilisierung der Schulorganisation, Weiterentwicklung von Ganztag und pädagogischer Übermittagbetreuung und die nachhaltige Unterstützung und Qualifizierung der Lehrkräfte. Zur Vorbereitung der Maßnahmen hatte Schulministerin Sylvia Löhrmann im Herbst zu einem Arbeitsgespräch eingeladen, bei dem Eltern-, Lehrer- und Schülerverbände, Schulleitungen, Gewerkschaften und Fachleute aus der Schulaufsicht sowie Prof. Dr. Wilfried Bos vom Institut für Schulentwicklungsforschung Vorschläge zusammen getragen haben. Geschrieben von Administrator am 16.12.2010 |
| Eintrag vom: 13.10.2010 |
Schulamt befragt Eltern über Laufzeit der Gymnasien und längeres gemeinsames LernenSchuldezernentin Wahrheit: Elternwille bei grundlegenden Entscheidungen berücksichtigen Pressemitteilung Stadt Bonn 13.10.10 Einen Fragebogen haben Eltern von rund 5.500 Dritt- und Viertklässlern vor Beginn der Herbstferien vom Bonner Schulamt zur Abstimmung bekommen. Sie werden darin gefragt, ob sie sich den neun- oder den achtjährigen Bildungsgang am Gymnasium für ihr Kind ab dem Schuljahr 2011/2012 vorstellen. Des Weiteren sollen sich die Eltern äußern, ob sie sich mehr Plätze für gemeinsames längeres Lernen wünschen und ob diese Plätze an einer neuen Gesamtschule oder an einer neuen Gemeinschaftsschule angeboten werden sollen. “Für Rat und Verwaltung ist bei solch grundlegenden Entscheidungen die Berücksichtigung des Elternwillens wichtig”, so Schuldezernentin Angelika Maria Wahrheit. Die Eltern wurden gebeten, ihre Antworten bis zum 29. Oktober über die Schulen an das Schulamt zurück zu senden, damit dem Schulausschuss in seiner Sitzung am 9. November darüber berichtet werden kann. Abitur nach acht oder neun Jahren und das längere gemeinsame Lernen an neuen Gemeinschaftsschulen sind unterschiedliche schulische Modelle, mit denen das Land Schulen und Schulträgern jetzt die Möglichkeit zur Teilnahme an zwei Modellversuchen eröffnet hat. Geschrieben von Administrator am 13.10.2010 |
| Eintrag vom: 08.10.2010 |
Arbeitsgespräch zu G8 im MinisteriumMinisterin Löhrmann: „Mit Entlastungen dieAkzeptanz für das G8 erhöhen“Pressemitteilung MSW 08.10.10 „Wir sind unserem Ziel, den Druck beim verkürzten G8-Abitur heraus zu nehmen, einen deutlichen Schritt näher gekommen“, erklärte heute Schulministerin Sylvia Löhrmann in Düsseldorf. Am Donnerstagnachmittag waren rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von Lehrer-, Eltern- und Schülerverbänden, sowie Schulleitungen zusammen gekommen und hatten über mögliche Erleichterungen beim verkürzten Bildungsgang zum Abitur gesprochen. „Es war ein sehr intensives, konstruktives und auf Ergebnisse ausgerichtetes Gespräch“, sagte Ministerin Löhrmann. „Allen Beteiligten ist sehr daran gelegen, zu guten Lösungen zu kommen.“ In ersten Punkten wurden gestern bereits Ergebnisse erzielt. So sollen die mit dem G8 eingeführten zusätzlichen Förderstunden künftig von den Schulen flexibler für individuelle Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler genutzt werden können. Die Hausaufgaben sollen generell stärker zu Schulaufgaben weiter entwickelt und in einen flexibleren Ganztag integriert werden. Die Lehrpläne sollen noch einmal auf Kürzungsmöglichkeiten hin untersucht werden, die so erfolgen, dass sie die Studierfähigkeit der Jugendlichen nicht beeinträchtigen. Schulministerin Löhrmann sagte: „Ich bin froh, dass wir mögliche Entlastungen, die den Druck beim verkürzten Bildungsgang zum Abitur herausnehmen können, jetzt gemeinsam anpacken. Alle Beteiligten wollen dazu beitragen, dass diese vereinbarten Maßnahmen verbindlich an allen Gymnasien wirksam werden. Dies wird entscheidend dazu beitragen, dass die Akzeptanz des G8 steigen wird.“ Ministerin Löhrmann dankte ausdrücklich allen Beteiligten für die gute Gesprächsatmosphäre und die zielorientierte Arbeit.“ Geschrieben von Administrator am 08.10.2010 |
| Eintrag vom: 23.09.2010 |
Wahlreiheit G8/G9 als SchulversuchIn einer Schulmail informierte Staatssekretär Hecke die Schulen über die einmalige Möglichkeit, künftig einen neunjährigen Bildungsgang anzubieten. Die Entscheidung bzw. Bewilligung soll rechtzeitig zum Anmeldetermin für das Schuljahr 2011/2012 erfolgen. Die Anzahl der Gymnasien, die am Schulversuch teilnehmen können ist aus rechtlichen Gründen auf max. 10% der Gymnasien in NRW begrenzt, Gymnasien mit weniger als 4 Parallelklassen pro Jahrgang können nur als Der Zeitplan sieht eine Entscheidung der Schulkonferenz bis Ende November 2010 vor, damit die Anträge der Schulen über die Schulträger bis Mitte Dezember 2010 bei den Bezirksregierungen eingereicht werden können. Lesen Sie den vollen Wortlaut der Schulmail Schulversuch “Abitur an Gymnasien nach 12 oder 13 Jahren” [pdf 24KB] Geschrieben von Administrator am 23.09.2010 |