| Eintrag vom: 06.03.2012 |
Unreife PrüfungPressemeldung SPIEGEL-Online 06.03.2012 Sollen Deutschlands Abiturienten bundesweit dieselben Prüfungen schreiben? Zwar wollen alle Bundesländer mehr Vergleichbarkeit erreichen, doch einige Kultusminister preschen vor und verprellen damit ihre Kollegen. Es sieht nicht so aus, als ob das Chaos ums Abi bald ein Ende hat. Das deutsche Schulsystem lässt Schüler und Eltern wieder und wieder verzweifeln, vor allem, wenn sie von einem Bundesland ins andere ziehen. Es gibt Dutzende Schultypen, unterschiedliche Lehrpläne und Prüfungsanforderungen. Die Klischees vom laschen Abi in Bremen und Berlin und vom strengen in Bayern, sie sind schon fast sprichwörtlich. Jetzt will die Politik zumindest bei der Vergleichbarkeit des Abiturs nachbessern, doch schon vor dem Ende der Woche geplanten Treffen der Kultusminister verheddern sich die Bildungspolitiker im Streit, der wiederum nicht streng entlang der Parteigrenzen verläuft. Da wird es auch wenig helfen, dass Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) die Länder noch einmal dazu aufgerufen hat, ihre Unstimmigkeiten auszuräumen. Geschrieben von Administrator am 06.03.2012 |
| Eintrag vom: 23.02.2012 |
Die Abiturthemen 2012Die Schwerpunktthemen aller Bundesländer in der Übersicht Pressemeldung blidungsklick.de 23.02.2012 Kafka oder Kleist, Shakespeare oder Paul Auster, Stochastik oder Lineare Algebra - die Schwerpunktthemen für das Abitur 2012 sind höchst unterschiedlich. In 15 von 16 Bundesländern gibt es inzwischen das Zentralabitur, bei dem die schriftlichen Prüfungsaufgaben vom Kultusministerium festgelegt werden. Einzig Rheinland-Pfalz hat kein Zentralabitur eingeführt. Basis für das Abitur sind in jedem Fall die einheitlichen Prüfungsanforderungen der Kultusministerkonferenz. Die Bildungsserver der einzelnen Bundesländer veröffentlichen – mal mehr mal weniger umfangreich – Informationen zu den kommenden Abiturthemen. bildungsklick.de hat diese Informationen gesammelt und stellt sie - nach Bundesländern geordnet – zur Verfügung (PDF-Formate zum Download). Die Zusammenstellung für NRW finden Sie hier ... Geschrieben von Administrator am 23.02.2012 |
| Eintrag vom: 12.05.2011 |
Zentralabitur 2011Wieder Probleme mit der Mathematik - offenbar handelt es sich hierbei um eine regierungsinvariante Größe im Zentralabitur Pressemitteilung MSW 11.05.2011 Ministerin Löhrmann: „Keine Nachteile für Schülerinnen und Schüler der Mathematik-Grundkurse“ „Ich bedaure sehr, dass es zu Irritationen und Aufregungen beim Zentralabitur 2011 gekommen ist. Nach allem, was wir wissen, hat es für die Schülerinnen und Schüler keine Nachteile gegeben“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann. “Und mir ist wichtig, dass es auch zu keinen Nachteilen kommt.“ Es ging um zwei Aufgaben für die Mathematik-Grundkurse: Für eine Aufgabe ist bereits am Tag, bevor die Klausur geschrieben wurde, eine Klarstellung an alle Schulen herausgegangen, in der die Aufgabenformulierung der Aufgabe HT2 präzisiert wurde. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in der Klausur somit bereits die überarbeitete Fassung. Bei einer zweiten Aufgabe sind im Nachgang der Klausur Fragen aufgetaucht. Damit hat sich heute die Unabhängige Kommission zur Qualitätssicherung zentraler Prüfungen unter der Leitung von Prof. Dr. Bos mit den Fachkommissionen Mathematik befasst und hat folgende Stellungnahme abgegeben: „Der Vorsitzende der Unabhängigen Kommission zur Qualitätssicherung zentraler Prüfungen, Herr Prof. Dr. Bos, teilt in Abstimmung mit den Vorsitzenden der Fachkommissionen Mathematik I und II, Herrn Prof. Dr. Hußmann und Herrn Prof. Dr. Greefrath, mit: Die Fachkommission hat alle drei Aufgaben, die für den Grundkurs zur Verfügung standen, nochmalig überprüft. Der mathematische Ausgangsterm in der Aufgabe HT1, in der der Parameter a verwendet wird, entspricht der üblichen Darstellung einer Funktionenschar. Die Kommission wurde im Jahr 2008 eingesetzt und überprüft die Aufgaben für das Zentralabitur. Schulministerin Löhrmann: „Auch die heute im Schulministerium eingegangenen Rückmeldungen aus den Schulen lassen den Schluss zu, dass nahezu alle Beteiligten mit den Aufgaben zurecht gekommen sind. Selbstverständlich wird die Landesregierung dem Landtag und der Öffentlichkeit ausführlich über die Abläufe berichten.“ Geschrieben von Administrator am 12.05.2011 |