Auszug aus dem Wahlprogram Unser NRW. Mutig. Herzlich. Gerecht.
Zwei Grundsätze gelten: Jeder Mensch ist einzigartig und alle Menschen sind gleich. Jeder Mensch verfügt über besondere Potenziale und Fähigkeiten und alle Menschen haben ein Recht auf Bildung und Ausbildung von Geburt an. Unsere Grundschulen fördern dies jetzt schon durch ihren integrativen Lernansatz bestmöglich. Hingegen gelingt es in den weiterführenden Schulen in unserem gegliederten Bildungssystem nicht, die Bildungspotenziale der Schülerinnen und Schüler optimal weiter zu entwickeln und zu fördern. Bildungschancen hängen nach wie vor zu stark von der sozialen Stellung und vom Geldbeutel der Eltern ab. Bildung darf aber kein Privileg für diejenigen sein, die sie über das Elternhaus in die Wiege gelegt bekommen haben. Gute Bildung und Ausbildung sind der Schlüssel zur Teilhabe und zur gesellschaftlichen Integration.
Bildungsgerechtigkeit durch Gebührenfreiheit und höhere Bildungsausgaben
Bildung ist mehr als Wissensvermittlung. Für uns gilt: Bildung ist ein öffentliches Gut und ein Menschenrecht. Sie darf niemals zu einer Ware werden, die sich nicht alle leisten können. Wir meinen es mit der Förderung der Chancengleichheit Ernst. Darum werden wir den gebührenfreien Zugang zu allen Bildungseinrichtungen – vom Kindergarten bis zum Hochschulstudium und nachgeholten Schul- und Berufsabschlüssen, aber auch für Meisterschulen – garantieren. Chancengleichheit zu fördern heißt aber auch, das Prinzip der Lernmittelfreiheit neu und umfassender als bisher zu verstehen. Den heutigen Schulbuchzuschuss wollen wir schrittweise durch ein Paket von lern- und schulbezogenen Leistungen für Kinder und Jugendliche ersetzen.
Bildung muss uns mehr wert sein. Unser Ziel: Zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts werden in Bildungs- und Forschungsausgaben investiert.
Eine neue Schul- und Lernkultur
Für gerechte Bildungschancen brauchen wir eine andere Schul- und Lernkultur. Ein gutes Bildungssystem muss junge Menschen auf lebenslanges Lernen vorbereiten. Es muss Neugier und Motivation wecken und erhalten, die Kinder und Jugendlichen zu Kritikfähigkeit erziehen und hierdurch starke Persönlichkeiten schaffen. Lernen muss in einem Klima stattfinden, das zum Mitmachen einlädt. Mitbestimmung, Mitverantwortung und Mitgestaltung müssen tragende Elemente unserer Bildungseinrichtungen sein. Lernen unter Druck, das in immer stärkerem Ausmaß
Nachhilfe nötig macht und die Eltern viel Geld kostet, lehnen wir ab. Ein gutes Bildungssystem fördert, fordert und schließt niemanden aus. Jede Schule wird dazu verpflichtet und in Stand gesetzt, alle Kinder aufzunehmen und zum bestmöglichen individuellen Bildungsabschluss zu führen. Denn Schulen sollen nicht nur Abschlüsse vergeben, sondern vor allem Anschlüsse ermöglichen.
Bildung von Anfang an
Gute Bildung beginnt früh. Wir werden die Städte und Gemeinden beim bedarfsgerechten Ausbau der Betreuung von unter Dreijährigen unterstützen, damit der Rechtsanspruch auf einen solchen Betreuungsplatz verwirklicht wird. Wir werden hochwertige Angebote schaffen, in denen Kinder individuell gefördert und die Eltern in eine echte Bildungs- und Erziehungspartnerschaft einbezogen werden. Dabei legen wir auch Wert auf die örtliche Trägervielfalt und auf die Umsetzung unterschiedlicher pädagogischer Ansätze in der Elementarpädagogik. In den Kindertageseinrichtungen sollen auch Erziehungsberatung mit Angeboten zur Familienhilfe und Gesundheitsvorsorge verbunden werden. Nur wer Kinder- und familienpolitische Infrastruktur ganzheitlich versteht, kann Kinder und Familien erfolgreich fördern und beraten.
Die SPD wird ein Kinderbildungsgesetz vorlegen, das diesen Namen wirklich verdient. Mit maßgeschneiderten Sofortmaßnahmen werden wir die Kinderbildung in unserem Land verbessern. Dazu zählen die Einführung bedarfsgerechter Pauschalen, die Bildung kleinerer Gruppen sowie der Einstieg in die Akademisierung der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern auch über duale Bildungsgänge. Zugleich werden wir ein hochwertiges Angebot für die Fort- und Weiterbildung schaffen und dabei auch die vorhandenen Fachschulen einbeziehen. Die Qualität der Arbeit und die Weiterentwicklung der Kindertageseinrichtungen hängen von den Rahmenbedingungen und der Finanzausstattung ab. Wir werden beides deutlich verbessern.
Entsprechend der gesetzlichen Regelung für den Schulelternrat wollen wir eine gewählte Elternvertretung auch in den Kitas über die Ebenen des Bezirksbeirates, des Stadtelternrates bis hin zum Landeselternrat. Wir wollen, dass der Landeselternrat Mitglied im ständigen Arbeitskreis Kinderbetreuung („STAK“) wird.
Wir wollen, dass der Besuch der Kindertagesstätte schrittweise für alle Kinder gebührenfrei wird. Die Finanzierung muss durch das Land erfolgen. Wenn wir mehr in Betreuung und Bildung investieren, nutzt dies Kindern und Eltern wesentlich mehr als höheres Kindergeld oder ein Betreuungsgeld. Eine Stichtagsregelung für den Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule lehnen wir ab. Eltern und Pädagogen aus Kita und Grundschule entscheiden gemeinsam über den Schulbeginn des Kindes.
Länger gemeinsam lernen
Für gerechte Bildungschancen brauchen wir längeres gemeinsames Lernen mit individueller Förderung jedes einzelnen Kindes. Die viel zu frühe Auslese von Schülerinnen und Schülern und die mangelnde Durchlässigkeit zwischen den Schulformen führen in hohem Maße zu Benachteiligungen. Obwohl der Zusammenhang von gegliedertem Schulsystem und sozialer Ungerechtigkeit offensichtlich ist und durch internationale Studien bestätigt wird, verweigern sich die Konservativen in unserem Land den dringend notwendigen Reformen. Nordrhein-Westfalen braucht seine Kinder, seine Talente – und zwar alle! Das mehrgliedrige Schulsystem verschwendet Talente, zu viele Schülerinnen und Schüler werden abgeschult, zu viele bleiben sitzen, zu viele verlassen die Schule ohne Abschluss. Noch immer erlangen zu wenige die Berechtigung zum Hochschulzugang. Wir wollen das erfolgreiche gemeinsame Lernen in Vielfalt in den Grundschulen auf die weiterführenden Schulen übertragen.
Die Gemeinschaftsschule: Schule der Zukunft
Wir setzen auf die Gemeinschaftsschule als Schule der Zukunft. Wir werden die Menschen auf diesem Reformweg mitnehmen und werben deshalb für einen breiten bildungspolitischen Konsens in der Gesellschaft. Die Gemeinschaftsschule ist eine Ganztagsschule. Sie nimmt die Kinder nach der Grundschule auf und ist bis zur Klasse 10 für deren Bildungserfolg verantwortlich. In den Klassen 5 und 6 findet für alle Kinder ein gemeinsamer Unterricht statt. Eltern, Schule und Schulträger entscheiden, ob ab der siebten Klasse weiterhin ein vollständig integrativer Unterricht stattfindet oder ob eine Differenzierung (beispielweise in Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialklassen) vorgenommen wird. Am Ende der Klasse 10 können auf der Gemeinschaftsschule alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erreicht werden. Mit der Gemeinschaftsschule sichern wir ein wohnortnahes Schulangebot und ermöglichen es so den Städten und Gemeinden, flexibel auf die demografische Entwicklung zu reagieren.
Die Gemeinschaftsschule steht für eine andere Lernkultur. Jede Schülerin, jeder Schüler erhält einen individuellen Lern- und Förderplan. Wir wollen, dass der Unterricht neu organisiert und gestaltet wird. Lernen in Projekten und fächerübergreifendes Lernen erfordern flexiblere Organisationsstrukturen. Ziel ist die konsequente Berücksichtigung unterschiedlicher Lernvoraussetzungen und Fähigkeiten. Um diese Ziele zu erreichen, brauchen Lehrerinnen und Lehrer entsprechende Ressourcen, Zeit sowie Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten.
Schulen werden zu Häusern des Lernens und Lebens
Schulen müssen selbst und verantwortlich über ihre Arbeit entscheiden können. Deshalb halten wir am Prinzip der selbstständigen Schule fest, die in ein System von Beratung und Service eingebettet wird. Das Land bleibt verantwortlich für die Vorgabe und Überprüfung von Bildungsstandards. Zum neuen Steuerungsverständnis gehört ein landesweiter Bildungsbericht, der alle Bildungsbereiche umfasst. Dazu gehört auch eine neue Rolle der Kommunen. Ihnen wollen wir einen größeren Gestaltungsspielraum für ihr bildungspolitisches Angebot ermöglichen. Viele Städte und Gemeinden praktizieren dies bereits und beteiligen die Eltern offensiv daran. Wir unterstützen diese Entwicklung ausdrücklich. Dabei sorgen wir dafür, dass jedes Kind, unabhängig vom Wohnort, optimale Bildungschancen erhält.
Gerechte Bildungschancen brauchen gute Rahmenbedingungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler. Deshalb setzen wir auf einen Stufenplan für kleinere Klassen. In einem ersten Schritt soll es keine Klassen mit mehr als 30 Schülerinnen und Schülern mehr geben, mittelfristig wollen wir Klassengrößen von höchstens 25 Schülerinnen und Schülern erreichen. Schulen in sozial schwächeren Stadtteilen müssen bevorzugt behandelt werden und eine entsprechend bessere finanzielle und personelle Ausstattung erhalten. Wir wollen die Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungszeit für alle Kinder und Jugendlichen ausbauen. Die Nachfrage nach Ganztagsplätzen ist groß. Wir wollen ein Recht auf Ganztag. Eine Ganztagsschule verteilt Unterricht, Zeit für Hausaufgaben, kreative Angebote, Sport und Entspannung über den ganzen Tag. Eine Ganztagsschule bietet gemeinsame Mahlzeiten für die Schülerinnen und Schüler. Dabei gilt: Kein Kind darf aus finanziellen Gründen vom gemeinsamen Mittagessen und anderen schulischen Aktivitäten ausgeschlossen werden. Wir wollen eine landeseinheitliche Regelung für Essenszuschuss sowie weitere Kostenzuschussregelungen und keine kommunalen Regelungen nach Kassenlage.
Täglich geben alle im Bildungssystem Mitwirkenden den Kindern und Jugendlichen Halt und Anerkennung, sie vermitteln Wissen und sie erziehen. Die Motivation und Leistungsbereitschaft dieser Bildungsfachleute ist der Schlüssel für die Leistungsfähigkeit unseres Schulsystems. Neben einer Kultur der Anerkennung brauchen wir ein besseres Unterstützungssystem, das Qualifizierung ermöglicht und Freiräume schafft. Das pädagogische Personal soll durch unterstützende Fachkräfte wie z.B. Verwaltungsfachleute und Sozialarbeiter entlastet werden. Schulen brauchen eine bauliche Gestaltung, die den neuen und ganzheitlichen Anforderungen an die Lern- und Lebensbedingungen von Schülern und Schülerinnen und Personal flexibel Rechnung tragen können. – Das Land fördert die Entwicklung von Modellvorhaben und die Entwicklung von Standards, so dass sich Bausünden der siebziger Jahre nicht wiederholen (können).
Abitur nach 12 und 13 Jahren
Die Art und Weise, wie das Turboabitur in NRW organisiert wurde, belastet Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer in unverantwortlicher Weise.
Die Schulzeitverkürzung hat zu einer ernormen Verdichtung des Unterrichts in der Sekundarstufe I des Gymnasiums geführt. Zudem hat es die schwarz-gelbe Landesregierung versäumt, rechtzeitig angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Lehrerinnen und Lehrer wurden nicht vorbereitet, die Lehrpläne nicht frühzeitig genug überarbeitet und der Ganztag viel zu spät, nur auf Druck und unzureichend, eingerichtet. Konsequenz ist: Das Turboabitur erzeugt unangemessenen Lerndruck, verhindert Durchlässigkeit und überfordert die Schulen bei der Umsetzung.
Das werden wir korrigieren. Wir werden den Schülerinnen und Schülern den Weg zum Abitur nach zwölf, aber auch nach 13 Jahren offen halten. Ein generelles Abitur nach zwölf Jahren lehnen wir ab.
Berufskollegs zu beruflichen Kompetenzzentren ausbauen
Nach dem Grundsatz der Gleichwertigkeit der beruflichen und der allgemeinen Bildung und mit der Verpflichtung, allen Jugendlichen eine gute Ausbildung zu ermöglichen, werden wir das Berufsbildungssystem zu einem gleichberechtigten Teil des Bildungswesens weiterentwickeln, in dem auch alle schulischen Abschlüsse erworben werden können. Die berufliche Oberstufe kann und muss stärker als bisher als Alternative zum Lernen in der allgemeinbildenden Oberstufe ausgebaut werden.
Inklusion als Ziel
Die Schule der Zukunft ist eine Schule des gemeinsamen Lernens. Nirgendwo besuchen so viele Kinder mit Behinderungen oder Lernschwächen spezielle Förderschulen wie in Deutschland – in vielen Fällen völlig unnötig. Wir setzen auf das Prinzip der Inklusion. Ein inklusives unterscheidet sich von einem integrativen Bildungssystem. Die integrative Pädagogik strebt die Eingliederung von Schülerinnen und Schüler in das allgemeine Bildungssystem an. Inklusion hingegen bedeutet, dass Strukturen und Didaktik von vornherein auf die Unterschiedlichkeit der Schülerinnen und Schüler und individuelles Fördern und Fordern ausgerichtet sind. Wir wollen eine Neuorientierung in der sonderpädagogischen Förderung hin zu einem inklusiven Bildungssystem.
Die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen erfordert einen bedarfsgerechten Umbau des Schulsystems: die Förderung behinderter oder benachteiligter Kinder in der Regelschule muss zum Normalfall, ihre Aufnahme an besonderen Förderschulen der Ausnahmefall werden.
Zukunftsweisende Lehrerausbildung
Zu einer zukunftsorientierten Schulstruktur gehört eine moderne Lehrerbildung, die sich nicht an Schulformen, sondern an Lernphasen ausrichtet. Wir wollen, dass alle Lehrkräfte gleich lang und gleich gut ausgebildet werden. Jedem interessierten Absolventen einer lehramtsrelevanten Bachelors ist ein Lehramtsmasterplatz anzubieten. Der Vorbereitungsdienst umfasst 18 Monate. Wir wollen eine gleiche Eingangsbesoldung für alle Lehrämter und die Einführung aufgabenbezogener Beförderungsämter für die Schulen.
Unser Sofortprogramm für bessere Bildung Mit einem Sofortprogramm für bessere Bildung werden wir in einem Schritt dringend notwendige Korrekturen und wichtige Neuerungen auf den Weg bringen.
Gute Hochschulen
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Weiterbildung gewährleisten
Bildung ist Menschenrecht. Wir wollen die lernende Gesellschaft, in der sich Menschen ein Leben lang weiter entwickeln können. Lebenslanges Lernen und Weiterbildung sind Kernelemente der zukunftsfähigen und nachhaltigen Gestaltung unseres Gemeinwesens. Damit steht sie genauso in öffentlicher Verantwortung wie andere Bildungsabschnitte und ist ein Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Weiterbildung erweitert den Horizont, erhöht die Chancengleichheit, wirkt gesellschaftlicher Desintegration entgegen und leistet einen Beitrag zur Herstellung sozialer Gerechtigkeit. Sie sichert zudem den wirtschaftlichen Erfolg durch gut und aktuell qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dabei gilt unser besonderes Augenmerk auch den Weiterbildungsangeboten für ältere Menschen sowie Menschen aus einkommensschwachen und bildungsfernen Milieus. Lebenslanges Lernen fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Entwicklung der sozialen Demokratie.
Unter der Führung der SPD ist in Nordhein-Westfalen eine plurale und leistungsfähige Weiterbildungslandschaft entstanden. Die Volkshochschulen nehmen dabei als kommunale Pflichtaufgabe eine Schlüsselstellung ein. Allerdings haben CDU und FDP die nordrhein-westfälische Weiterbildungslandschaft durch ihre Kürzungspolitik massiv unter Druck gesetzt. Entgegen vorherigen Ankündigungen, den Weiterbildungsetat aufzustocken, beging Schwarz-Gelb auch hier Wortbruch und kürzte die Weiterbildungsmittel um 13,5 Millionen Euro. Wir werden die schwarzgelben Kürzungen zurücknehmen und die Mittelvergabe für die Dauer einer Legislaturperiode festschreiben. Nur so geben wir den Einrichtungen und den Kommunen Planungssicherheit, damit ein leistungsfähiges und breites Weiterbildungsangebot vorgehalten werden kann.
Wir werden das Prinzip der zweiten Chance stärken, indem wir allen Menschen in unserem Land ermöglichen, entgeltfrei an einer anerkannten Weiterbildungsstätte Schulabschlüsse nachzuholen.
Menschen müssen die Chance haben, nicht wahr genommene Bildungschancen zu korrigieren. Weiterbildungskollegs sind unsere Antwort in NRW. Sie bieten ein differenziertes Angebot an schulabschlussbezogenen Bildungsgängen, das auch Online-Lehrgänge einschließt. Der von uns vor zehn Jahren eingeschlagene Weg, die Schulen des zweiten Bildungsweges zu integrierten Systemen zu entwickeln, wird von uns konsequent weiter verfolgt.
Beschäftigte, die während der Kurzarbeit eine qualifizierende, abschlussbezogene Weiterbildung anstreben, sollen von der Notwendigkeit, dem Betrieb zur Verfügung zu stehen, mit Lohnersatz großzügig befreit werden. Mittelfristig erstreben wir die Einführung eines Erwachsenen-BAFöG sowie eines Rechtes auf Freistellung, um Weiterbildung zum Zweck einer abschlussbezogenen Zusatzausbildung zu ermöglichen.
Den nordrhein-westfälischen Ausbildungskonsens mit Wirtschaft und Gewerkschaften werden wir zu einem Qualifizierungskonsens ausweiten. Die Wirtschaft muss im Rahmen von Selbstverpflichtungen einen wachsenden Anteil betrieblicher Weiterbildung garantieren.
Geschrieben von Administrator am 17.04.2010 um 08:45:44
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