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Die Informationsseite zur Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)

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Was ist LRS?

Generell kann zwischen der leichteren Lese-Rechtschreib-Schwäche und der schwerwiegenderen Lese-Rechtschreib-Störung (Legasthenie) unterschieden werden. Eine eindeutige allgemein anerkannte Definition existiert jedoch nicht.

Die Ursachen für eine Lese-Rechtschreib-Schwäche sind meist im ungenügenden Zugang zur deutschen Sprache und damit verbundenen geringen Kenntnissen (z. B. auf-grund eines Migrationshintergrundes oder eines bildungsfernen Haushaltes, zu frühe Einschulung etc.) begründet. Bei einer manifesten Lese-Rechtschreib-Störung sind die Ursachen meist tiefer liegende organische Störungen, die oft einen genetischen Ursprung haben.
Etwa 5% - 10% der Weltbevölkerung haben - trotz guter Intelligenz – diese erheblichen Schwierigkeiten, Lesen und Schreiben zu lernen. Sogar später, als Erwachsene, fällt es ihnen schwer, Texte zu lesen und sich schriftlich mitzuteilen.

Der LRS-Erlass NRW unterscheidet ganz bewusst nicht zwischen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche und einer Lese-Rechtschreib-Störung. Alle Schüler, die über einen längeren Zeitraum den Anforderungen beim Erlernen des Lesens und Rechtschreibens nicht entsprechen, fallen unter diesen Erlass und werden durch ihn geschützt.

Dennoch haben Menschen mit solchen Teilleistungsschwächen oft ein hohes Maß an Kreativität, wie zum Beispiel diese prominenten Legastheniker: Albert Einstein, Leonardo da Vinci, Bill Clinton, Tony Blair, Robbie Williams, Thomas Edison, Whoopi Goldberg und der schwedische König Karl-Gustav!


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