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Eintrag vom:
03.02.2012

17 Fellows von Teach First Deutschland unterstützen ab Februar Schulen in NRW

Pressemitteilung MSW 03.02.2012

Im Rahmen des Teach First Deutschland Programms nehmen 17 herausragende Absolventinnen und Absolventen aller Studienrichtungen jetzt ihre Tätigkeit an Schulen in sozialen Brennpunkten auf. Die so genannten Fellows unterstützen die Schulen in NRW als „Lehrkräfte auf Zeit“ bis Juli 2013. Zwei von ihnen sind bereits seit September 2011 an Schulen in Dortmund und Bochum vor Ort. Die Fellows von Teach First Deutschland (TFD) wirken in den Schulen mit, um benachteiligte Schülerinnen und Schüler gezielt zu fördern und ihnen bessere Chancen zu eröffnen.

„Aufgrund der gemachten Erfahrungen bin ich mir sicher, dass das Engagement und die Kompetenz der jungen Akademikerinnen und Akademiker geeignet sind, die Schülerinnen und Schüler noch nachhaltiger individuell in ihren Lernprozessen zu unterstützen“, sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Fellows bringen mehr Vielfalt an Schulen und ermöglichen neue Formen individueller Förderung für Schülerinnen und Schüler mit ungünstigen Startbedingungen. Wir freuen uns über den breiten gesellschaftlichen Rückhalt in Nordrhein-Westfalen und blicken dem Einsatz des neuen Fellow-Jahrgangs mit Vorfreude entgegen“, sagte Michael Okrob, Mitgründer der gemeinnützigen Initiative und Leiter der Geschäftsstelle NRW.

Nach den sehr positiven Erfahrungen und Rückmeldungen zum erstmaligen Einsatz von Fellows in den Jahren 2009 bis 2011 hatten sich Schulen, Verbände, Gutachter, Parteien und Förderer für eine Fortführung des Programms ausgesprochen. Durch eine neue Kooperationsvereinbarung, die im Juli 2011 zwischen dem Ministerium und TFD besiegelt wurde, ist der weitere Einsatz von Fellows an Ganztagsschulen möglich. Neben Haupt- und Gesamtschulen sind nun erstmalig auch eine Realschule und ein Gymnasium in das Programm aufgenommen worden.

Führende Stiftungen und Unternehmen aus NRW unterstützen die gemeinnützige Bildungsinitiative und beteiligen sich an der Deckung der Programmkosten. Zu ihnen zählen die Vodafone Stiftung Deutschland, die WestLB Stiftung Zukunft NRW, die RAG-Stiftung sowie Deutsche Post DHL, LANXESS und HANIEL.

Teach First Deutschland zählt auch zu den Preisträgern 2012 im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“, der von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ durchgeführt wird. Die Initiative unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten prämiert jährlich 365 herausragende Projekte und Ideen, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten.

Folgende Schulen werden von den 17 Fellows unterstützt:

  • Bielefeld (3): Baumheideschule, Brodhagenschule, Gesamtschule Rosenhöhe
  • Bochum: Werner-von-Siemens-Schule (Start bereits im Sommer 2011)
  • Dortmund (2): Gesamtschule Scharnhorst, Anne-Frank-Gesamtschule (Start bereits im Sommer 2011)
  • Herne: Gesamtschule Wanne-Eickel
  • Gelsenkirchen (2): Gesamtschule Ückendorf, Mulvany Realschule
  • Gladbeck: Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule
  • Duisburg (3): Comenius-Schule, Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium, Gesamtschule Walsum
  • Köln (3): Hauptschule Tiefentalstraße, Hauptschule Nürnberger Straße, Lise-Meitner-Gesamtschule
  • St. Augustin: Städtische Gesamtschule Siegstraße

Geschrieben von Administrator am 03.02.2012

Eintrag vom:
11.11.2011

Vorgezogenes Anmeldeverfahren für die Sekundarstufe I!

Ministerin Löhrmann: „Wir passen die Erlasslage den kommunalen Bedürfnissen an“

Pressemitteilung MSW 11.11.2011

Mehr Spielraum für die Kommunen in NRW: Für die Sekundarstufe I ist ab sofort wieder ein vorgezogenes Anmeldeverfahren für einzelne Schulformen möglich. Wenn an Schulen mehr Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern zu erwarten sind, als Plätze zur Verfügung stehen, können die Anmeldeverfahren an diesen Schulen vorgezogen werden. Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Bei Schulen, die besonders nachgefragt werden, gibt es häufig einen regelrechten Wettlauf um einen Platz. Schülerinnen und Schüler, die an diesen Schulen aus Kapazitätsgründen abgelehnt werden, geraten bei der Suche nach einer anderen Schule unnötig in Zeitdruck. Durch die Änderung nehmen wir ihnen diesen Druck. Wir passen die Erlasslage den Bedürfnissen vor Ort an, indem wir das Anmeldeverfahren – wo gewünscht und erforderlich – entzerren.“

Flächendeckend haben sich in Nordrhein-Westfalen in der Vergangenheit immer wieder sehr viele Kommunen die Möglichkeit gewünscht, vorgezogene Anmeldeverfahren durchführen zu können. Vor allem an den Gesamtschulen gibt es häufig mehr Anmeldungen als Plätze. „Wenn ein Ansturm absehbar ist, wollen die Kommunen auch frühzeitig handlungsfähig sein. Dieser Wunsch nach mehr Handlungsspielraum für die Steuerung der Anmeldeverfahren ist nachvollziehbar. Mit der Neuregelung kommen wir diesem Bedürfnis der Kommunen entgegen“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann heute in Düsseldorf.

Die Änderung wird in der Ausgabe November 2011 des Amtsblatts des Ministeriums für Schule und Weiterbildung „Schule NRW“ veröffentlicht.

Geschrieben von Administrator am 11.11.2011

Eintrag vom:
17.03.2011

Katastrophe in Japan auch in der Schule aufgreifen

Pressemitteilung MSW 17.03.2011

Schulministerin Sylvia Löhrmann ruft die Schulen und Weiterbildungsträger in Nordrhein-Westfalen auf, sich am Freitag, den 18. März 2011, um 9.30 Uhr an der von der Landesregierung ausgerufenen Schweigeminute zu beteiligen und so ein Zeichen der Verbundenheit mit Japan zu setzen. „Die Ereignisse in Japan bestürzen viele Menschen und lassen auch in unserem Land große Sorgen und Ängste aufkommen. Wir sind voller Mitgefühl für das unsägliche Leid, das über die Menschen in Japan hereingebrochen ist und seither hereinbricht. Unser Mitgefühl gilt auch den vielen in unserem Lande lebenden Japanerinnen und Japanern mit ihren Familien. Sie sorgen sich um ihre Angehörigen, Freunde, Bekannten und um die Zukunft ihres Landes. Wir sind mit unseren Gedanken bei ihnen“, erklärte Ministerin Löhrmann in einer Mail an alle Schulen. Zur Schweigeminute wird die Ministerin eine Schule in Nordrhein-Westfalen besuchen.

Gleichzeitig bestärkt die Ministerin die Schulen in Nordrhein-Westfalen darin, mit pädagogischer Verantwortung den gewünschten Raum anzubieten, um den Ängsten und Fragen der Schülerinnen und Schüler angemessen zu begegnen: „Auch die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen und Lehrer sind mit dieser Katastrophe und mit den noch völlig unvorhersehbaren Auswirkungen der zerstörten Atomkraftwerke in Fukushima konfrontiert. Unsere Schulen gehen selbstständig sehr sensibel und angemessen mit der Situation um und thematisieren die Katastrophe in gesonderten Veranstaltungen und im Unterricht. Es ist wichtig für Schülerinnen und Schüler, sich über die Ereignisse der Katastrophe, die Berichterstattung darüber und über die eigenen Erfahrungen auszutauschen, Hintergründe zu beleuchten, Fragen zu stellen. Dies kann dazu beitragen, die schrecklichen Geschehnisse zu verarbeiten.“

Hilfreiche Unterrichtsmaterialien zu den Themen Japan, Erdbeben und Atomkraft finden Lehrerinnen und Lehrer über die Bildungssuchmaschine learn:line NRW. Mit Hilfe von Arbeitsblättern, Videos, Bildern und anderen Medien werden Schülerinnen und Schülern fundierte Informationen über Ursachen, Abläufe und mögliche Auswirkungen der Katastrophe vermittelt.

Geschrieben von Administrator am 17.03.2011

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