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Eintrag vom:
17.01.2014

Schulversuch „Ausbau von Förderschulen zu Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung”

Pressemitteilung MSW 17.01.2014

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat eine überwiegend positive Bilanz aus dem sechsjährigen Schulversuch „Ausbau von Förderschulen zu Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung (KsF)“ gezogen. Auf einem Fachkongress in Oberhausen betonte sie vor rund 450 Lehrkräften die Bedeutung des Schulversuchs als Wegbereiter für ein gut funktionierendes inklusives Schulsystem: „Der Schulversuch bringt uns dem Ziel näher, Schülerinnen und Schüler mit Behinderung möglichst früh individuell zu fördern – unabhängig von Wohnort oder Schulform. Durch intensive Abstimmungsprozesse zwischen den Kompetenzzentren und allgemeinen Schulen sind vor Ort feste Strukturen der Koordinierung entstanden, auf die wir auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem zurückgreifen können.“

An dem Schulversuch hatte sich fast ein Fünftel der Schulen des Landes beteiligt. Seit seinem Beginn 2008 haben mehr als 2.000 Schulen im Netzwerk der 50 Pilotregionen regionale Konzepte zur sonderpädagogischen Förderung entwickelt und dabei auch mit außerschulischen Partnern kooperiert. Der Schulversuch endet zum 1. August 2014.

Ministerin Löhrmann unterstrich den Willen der Landesregierung, die Erkenntnisse aus dem Schulversuch landesweit zu nutzen: „Die im Rahmen des Schulversuchs entwickelten Netzwerke und Konzepte funktionieren gut und sollen nun in die Fläche getragen werden. Besonders die schulinterne Diagnostik wurde erfolgreich weiterentwickelt und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern.“ Darüber hinaus würden die Erfahrungen mit einer veränderten Lehrerstellenzuweisung nun mit der Einführung regionaler Stellenbudgets für die sonderpädagogische Förderung im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen ab dem Schuljahr 2014/2015 auf ganz Nordrhein-Westfalen übertragen, so Löhrmann.

Die Ministerin dankte allen Beteiligten für ihr außerordentliches Engagement: „Sie haben vor Ort eine pädagogische Praxis entwickelt, die in vielen Fällen einen hohen Grad an Innovation ermöglicht hat. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem inklusiven Schulsystem, das jedem Kind gerecht wird.“

Geschrieben von Administrator am 17.01.2014

Eintrag vom:
08.01.2014

Moderatorenqualifizierung „Auf dem Weg zur inklusiven Schule“

Pressemitteilung MSW 08.01.2014

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat in Düsseldorf den ersten Moderatorinnen und Moderatoren der landesweiten Qualifizierung „Auf dem Weg zur inklusiven Schule“ die Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss der Maßnahme überreicht. Die rund 140 Absolventinnen und Absolventen der zweijährigen Qualifizierung für die Primarstufe und die Sekundarstufe I können Schulen in Nordrhein-Westfalen mit Fortbildungsangeboten zur Inklusion kontinuierlich und nachhaltig dabei begleiten, Grundlagen und Strukturen für inklusives Lernen zu schaffen. Die Qualifizierungsmaßnahme ist ein Kooperationsprojekt des Ministeriums für Schule und Weiterbildung mit den Universitäten Köln und Oldenburg sowie der Medienberatung NRW.

Ministerin Löhrmann sagte bei der Zertifikatsverleihung die Schlüsselrolle der Moderatorinnen und Moderatoren im Prozess der Inklusion: „Es ist wichtig, Lehrerinnen und Lehrer durch qualifizierte Schulung und Unterstützung auf die Vielfalt einer inklusiven Schülerschaft vorzubereiten, damit sie sich den neuen Herausforderungen gewachsen fühlen. Dies leisten die Absolventinnen und Absolventen der Qualifizierungsinitiative ‚Auf dem Weg zur inklusiven Schule‘.“ Besonders hob Ministerin Löhrmann den flexiblen Einsatz der Moderatorinnen und Moderatoren hervor: „Jede Schule braucht Unterstützung in unterschiedlichem Umfang bei der Verwirklichung von Inklusion – genau hier setzt die prozessorientierte Begleitung durch die Moderatorinnen und Moderatoren der Qualifizierungsinitiative an. Je nach individuellem Bedarf kann von den Schulen kontinuierliche Beratung und Unterstützung in Anspruch genommen werden, um eine erfolgreiche Teilhabe von Kindern mit Behinderungen am Schulleben zu ermöglichen und sie bestmöglich in ihrer Lernentwicklung zu fördern.“

Die rund 140 Moderatorinnen und Moderatoren sind Mitglieder der 53 Kompetenzteams in NRW, die landesweit Fortbildungsarbeit im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung leisten.

Die Qualifizierung „Auf dem Weg zur inklusiven Schule“ umfasst 13 Module mit insgesamt 208 Fortbildungsstunden und folgenden Themenschwerpunkten: „Grundlagen der Inklusion“, „Schulentwicklung“, „Kooperative Beratung“, „Diagnostik“, „Förderplanung“ und „Classroom Management“. Möglichkeiten der Prävention und Intervention bei Lern-, Entwicklungs- und Sprachstörungen werden modulübergreifend thematisiert.

Im Herbst 2014 werden etwa 150 weitere Moderatorinnen und Moderatoren die Qualifizierung abschließen und den Schulen zur Verfügung stehen.

Geschrieben von Administrator am 08.01.2014

Eintrag vom:
06.12.2013

Aktualisierte Datenbasis hilft bei der Planung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

Pressemitteilung MSW 06.12.2013

Die Broschüre „Statistische Daten und Kennziffern zur Inklusion“ liegt ab sofort in einer aktuellen Fassung mit den Daten für das Schuljahr 2012/13 vor. Das Schulministerium hat das Tabellenwerk der ersten Ausgabe von 2012 um die Angaben der Amtlichen Schuldaten des vergangenen Schuljahres ergänzt und damit die Datensammlung weiter fortgeschrieben.

Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Für die unterschiedlichen Akteure, die sich mit der Planung und Gestaltung der Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf befassen, ist diese tabellarische Sammlung von Daten und Kennziffern sehr hilfreich. Sie liefert eine fundierte statistische Grundlage, um wichtige nächste Schritte wie zum Beispiel eine regional abgestimmte Schulentwicklungsplanung zur Inklusion vorbereiten zu können.“

Die Datensammlung „Statistische Daten und Kennziffern zur Inklusion 2012/13“  basiert auf den jährlich erhobenen statistischen Angaben der Amtlichen Schuldaten. Sie enthält bis 1991 zurückreichende Zeitreihen zur sonderpädagogischen Förderung in öffentlichen und privaten allgemeinen Schulen und Förderschulen. Anhand der Tabellen lassen sich zum Beispiel die Zahlen der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und die Förder- und Integrationsquoten je Schulstufe ablesen, oder die Werte nach Förderschwerpunkten für die Regierungsbezirke und einzelnen Kreise detailliert aufschlüsseln. Eine Lesehilfe gibt Anleitung für den richtigen Umgang zum Lesen der Tabellen.

Die 321 Seiten umfassende Broschüre liegt in elektronischer Form als PDF-Datei vor und kann im Bildungsportal des Schulministeriums heruntergeladen werden.

Geschrieben von Administrator am 06.12.2013

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