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Eintrag vom:
15.12.2011

Kleine Schulen kosten: Bessere Personalausstattung erforderlich!

GEW begrüßt das MSW-Konzept für ein wohnortnahes Grundschulangebot

Pressemitteilung GEW-NRW 13.12.2011

Die GEW begrüßt das heute von Schulministerin Löhrmann vorgestellte Konzept eines wohnortnahen Grundschulangebotes als ambitionierten Versuch zur Lösung der schulorganisatorischen und demografischen Probleme an den Grundschulen. Ob das Konzept aber wie von der Ministerin postuliert zu einem „qualitativ hochwertigem“ Grundschulangebot führt, wird sich, so die GEW, an den Klassengrößen und der Personalausstattung entscheiden.

Für die Gewerkschaft bleibt die wohnortnahe Grundschule mit kleinen Klassen bis zu 20 Kindern die Richtschnur, weil nur so der Anspruch eines jeden Kindes auf individuelle Förderung, zumal unter den Bedingungen der Inklusion, umgesetzt werden kann.

Das Vorhaben der Schulministerin, Grundschulstandorte mit weniger als 92 Schülern als Teilstandorte zu erhalten, bewertet Norbert Müller, stellvertretender Landesvorsitzender der GEW, kritisch: „Die bisherigen Erfahrungen mit Teilstandorten zeigen, dass sie mit einer deutlichen Mehrbelastung der Lehrkräfte verbunden sind. Das betrifft den regelmäßigen täglichen Standortwechsel während der Unterrichtszeit ebenso wie die notwendigen standortübergreifenden Verständigungen in fachlichen und pädagogischen Angelegenheiten. Hierfür bedarf es dringend entsprechender Entlastungen.“ Für die Koordination des Schulbetriebes mit zwei im ländlichen Bereich oft mehrere Kilometer auseinanderliegenden Standorten sei ein höheres Zeitkontingent erforderlich. Erfreulich sei, dass diesbezüglich die Erhöhung der Leitungszeit vorgesehen ist.

Norbert Müller abschließend: „Klassen mit 29 Kindern, die als Höchstklassenfrequenz vorgesehen sind, sind nicht zeitgemäß. Hier wird der von der GEW vorgeschlagene ‚Stufenplan Kleine Klassen’ sträflich ignoriert.“

Geschrieben von Administrator am 15.12.2011

Eintrag vom:
14.12.2011

„Neues Konzept zur Sicherung eines hochwertigen und wohnortnahen Grundschulangebots in NRW”

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat das Konzept zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Grundschulangebots in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Ziel des Konzeptes ist es, pädagogisch sinnvolle sowie schulorganisatorisch machbare Schulangebote auf der einen und eine wohnungsnahe Schulversorgung auf der anderen Seite zu verbinden und zugleich zu einer gerechteren Klassenbildung auf der Basis insgesamt kleinerer Klassen zu kommen.

Geschrieben von Administrator am 14.12.2011

Eintrag vom:
09.12.2011

„Individuelle Förderung muss das pädagogische Grundprinzip aller Schulen werden“

Unfallkasse und Schulministerium schließen Kooperationsvereinbarung

Pressemitteilung MSW 09.12.2011

Das nordrhein-westfälische Schulministerium und die Unfallkasse NRW richten ihre Zusammenarbeit im Bereich der individuellen Förderung neu aus. Hierzu unterzeichneten Schulministerin Sylvia Löhrmann und die Sprecherin der Geschäftsführung der Unfallkasse NRW, Gabriele Pappai, heute eine Kooperationsvereinbarung. Ziel der Vereinbarung ist der Aufbau eines Netzwerks „Schulen der Zukunft – Netzwerk individuelle Förderung NRW“.

„Mit diesem Netzwerk wollen wir die Erfahrung nutzbar machen, dass eine systematische Zusammenarbeit von Schulen die Unterrichtsentwicklung jeder einzelnen Schule beflügelt“, sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Wir freuen uns, mit der Unfallkasse einen starken Partner gefunden zu haben, der uns hilft, die Entwicklung professioneller Lerngemeinschaften in Schulen und zwischen Schulen systematisch zu gestalten. Individuelle Förderung muss das pädagogische Grundprinzip aller Schulen in NRW werden.“

Gabriele Pappai, Geschäftsführerin der Unfallkasse betonte, dass mit dem Konzept des Landes zur Umsetzung einer individuellen Förderung und der damit verbundenen Zusammenarbeit mit der Unfallkasse NRW wichtige Ziele der Präventionsarbeit der Unfallkasse realisiert werden: eine Schule, die die Potenziale ihrer Schülerinnen und Schüler weckt und fördert, die Scheitern verhindert und eine umfassende ganzheitliche Bildung erreicht, die ihren Schülerinnen und Schülern Gesundheit und Zukunft erschließt und ermöglicht.

Ministerin Sylvia Löhrmann: „Dies sind auch wesentliche Ziele dieser Landesregierung. Denn Investitionen in Bildung rechnen sich später für die gesetzte Gesellschaft.“

Geschrieben von Administrator am 09.12.2011

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