| Eintrag vom: 06.07.2011 |
Siegerehrung zum Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken“356 junge Schülerinnen und Schüler aus NRW mit Pioniergeist ausgezeichnet! Pressemitteilung MSW 06.07.2011 Chemie kann begeistern, weil man Chemie hautnah erleben kann. Diese Erfahrung machten in diesem Jahr mehr als 9.400 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen beim Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken“. Die besten 356 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden heute in der Universität zu Köln für ihre Leistungen von Schulministerin Sylvia Löhrmann und dem „Chemie entdecken“-Team unter der Leitung von Dr. Elke Schumacher geehrt. „Ein Wettbewerb, der so viele Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen motiviert, verdient ein großes Lob. Und wir stellen fest: An Neugierde, Experimentierfreudigkeit und Begeisterung für Chemie mangelt es unseren Jugendlichen auf keinen Fall“, befand die Schulministerin und gratulierte den Siegerinnen und Siegern herzlich. „Chemie entdecken“ ist ein Experimentalwettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I aller Schulformen in Nordrhein-Westfalen. Er findet zweimal jährlich im Frühjahr und im Herbst statt und stellt als Aufgabe chemische Experimente, die mit einfachen Mitteln zu Hause durchgeführt werden können. Die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten wertvolle Preise, zum Beispiel Experimentierkästen, chemisch-physikalische Spiele, Bücher oder sogar eine Einladung zu Experimentiertagen. Veranstalter ist ein Team von Lehrerinnen und Lehrern innerhalb des sogenannten „Kölner Modells“, hinter dem sich ein Arbeitskreis aus Lehrkräften sowie Vertretern der Universität Köln und der Chemischen Industrie verbirgt. Der Wettbewerb erfreut sich großer Beliebtheit: Seit dem Start im Jahr 1999 haben sich rund 85.000 Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen an „Chemie entdecken“ beteiligt. Auf der Preisverleihung dankte Schulministerin Sylvia Löhrmann den Organisatoren und Unterstützern für ihr großes Engagement und lobte die hervorragende Konzeption des Wettbewerbs: „Der Reiz liegt ganz sicher in den spannenden Aufgabenstellungen. Und ich bin mir sicher, viele der Schülerinnen und Schüler haben jetzt so richtig Lust auf Chemie bekommen.“ Neben der Ministerin nahmen auch der Dekan a.D. der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bezirksregierungen, der Chemischen Industrie, einiger Verbände, der Schulen und der Medien an der Veranstaltung teil. Weitere Informationen zum Experimentalwettbewerb finden Sie im Internet unter www.chemie-entdecken.schule.de Geschrieben von Administrator am 06.07.2011 |
| Eintrag vom: 20.06.2011 |
Inklusive Schule: Gemeinsames Lernen erhöht die Bildungschancen aller KinderJakob Muth-Preis sucht gute Beispiele Pressemeldung Bertelsmann Stiftung 20.06.2011 Gemeinsames Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern findet in der deutschen Bevölkerung keine ungeteilte Zustimmung. Das zeigt eine aktuelle Meinungsumfrage der Bertelsmann Stiftung. Zwar sprechen sich 88 Prozent der Befragten für den gemeinsamen Unterricht von nicht behinderten und körperbehinderten Kindern aus. Die Inklusion von geistig behinderten Kindern findet mit 56 Prozent dagegen deutlich weniger Zuspruch. Für die Inklusion von verhaltensauffälligen Kindern votieren lediglich 53 Prozent der Befragten. Ausdrücklich zum gemeinsamen Lernen aller Kinder ermutigen will der Jakob Muth-Preis für inklusive Schule, der dieses Jahr zum dritten Mal vom Bundesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen, von der Bertelsmann Stiftung und der Deutschen UNESCO-Kommission ausgeschrieben wird. Schulen und Schulverbünde können sich bundesweit bis zum 15. September 2011 bewerben. Die Preise werden im Januar 2012 in Berlin verliehen. “Die seit März 2009 für Deutschland verbindliche UN-Behindertenrechtskonvention macht den Weg zum inklusiven Schulsystem unumkehrbar. Jetzt gilt es, diesen Weg zügig zurückzulegen. Kinder mit Behinderungen haben ein Recht auf den Besuch einer allgemeinen Schule”, so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Er unterstreicht: “Gute Beispiele inklusiver Schulen liefern die besten Argumente, denn sie zeigen: Gemeinsamer Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen stärkt die Bildungschancen aller Kinder, ob mit oder ohne Behinderungen.” “Die Skepsis in manchen Teilen der Bevölkerung gegenüber Inklusion müssen wir überwinden. Mit der Verleihung des Jakob Muth-Preises können wir zeigen, dass inklusive Schulen auch gute Leistungen bringen und das gemeinsame Lernen allen Kindern nützt - nicht nur denen mit Förderbedarf”, unterstreicht Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. “In Deutschland hat sich in den letzten Jahren einiges bewegt”, so Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, für die inklusive Bildung als Menschenrecht ein zentrales Anliegen ist. “Dennoch haben wir im internationalen Vergleich noch immer großen Nachholbedarf. Wir müssen in den nächsten Jahren entschlossen handeln, um Inklusion als Leitidee in der Bildungspolitik und -praxis zu verankern. Erst wenn unser Bildungssystem allen Kindern ermöglicht, in einem gemeinsamen Unterricht voll am schulischen Leben teilzuhaben, können wir von umfassender Bildungsgerechtigkeit sprechen.” Dieses Jahr wird der Jakob Muth-Preis auch zum ersten Mal von der Sinn-Stiftung mitgetragen, die die Preisträgerschulen nach der Preisverleihung in ihrer Arbeit weiter unterstützen wird. Der Gründer und Vorstand der Sinn-Stiftung, Christian Rauschenfels, betont: “Wir wünschen uns, dass sich alle Menschen als bedeutsames Mitglied der Gesellschaft erleben können. Wenn in Schulen Inklusion gelebt wird, wird dies ausstrahlen auf viele andere Bereiche des Zusammenlebens und Inklusion wird zur selbstverständlichen Grundhaltung einer Gesellschaft, die ihren Reichtum aus der Vielfalt schöpft.” Weitere Links: Geschrieben von Administrator am 20.06.2011 |
| Eintrag vom: 15.06.2011 |
„Starke Schule“ macht Schülerinnen und Schüler fit für die BerufsausbildungEine Hauptschule mit Vorbildcharakter: Martin-Luther-Hauptschule in Herten-Westerholt Pressemitteilung MSW 15.06.2011 Eine Hauptschule mit Vorbildcharakter und Innovationskraft: Schulministerin Sylvia Löhrmann besuchte heute die Martin-Luther-Hauptschule in Herten-Westerholt, die den fünften Platz beim Landeswettbewerb „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ belegt hat. Mit ihrem Besuch unterstützte die Ministerin die beispielgebenden Bemühungen der erweiterten Ganztagshauptschule, ihre Schülerinnen und Schüler nach dem Abschluss in eine Berufsausbildung zu vermitteln. „Eine Entscheidung für einen bestimmten Beruf braucht Zeit, sie muss reifen. Für eine fundierte Berufswahl ist es deshalb sehr wichtig, schon früh gut informiert und beraten zu sein. Und hier leistet die Martin-Luther-Hauptschule erstklassige Arbeit“, sagte Sylvia Löhrmann anlässlich ihres Besuches in Herten. An dem aktuellen Wettbewerb „Starke Schule“ beteiligten sich bundesweit über 600 Schulen. Die Martin-Luther-Hauptschule ging unter den 101 nordrhein-westfälischen Teilnehmern als fünftbeste Hauptschule hervor und wurde damit für ihre erfolgreiche Arbeit belohnt. Schulministerin Sylvia Löhrmann informierte sich ausführlich über die Aktivitäten an der Schule und besichtigte bei einem Rundgang auch die neue Lernwerkstatt „Daniel Düsentrieb – erneuerbare Energien sichtbar machen“. Für dieses Projekt erhielt die Schule erst kürzlich den Innovationspreis der Hertie-Stiftung. Schulministerin Löhrmann: „Erneuerbare Energien sind das Zukunftsthema schlechthin. Es durchdringt alle Lebensbereiche – auch die Berufswelt. Gerade deswegen ist es wichtig und vorbildlich, dass sich junge Menschen schon in der Schule intensiv damit befassen.“ Beeindruckt zeigte sich die Ministerin von der hohen Übergangsquote von Schülerinnen und Schülern in die Ausbildung sowie von der Vielzahl an Angeboten und Kooperationspartnern der Schule: „Es ist toll, wie hier Betriebe erfolgreich mit ins Boot geholt werden. Die Schülerinnen und Schüler bekommen dadurch wertvolle Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe. Berufsorientierung muss schon in der Schule beginnen. Es geht um Zukunftschancen für die Jugendlichen, und wir brauchen diese starken Schulen für einen besseren Übergang ins Berufsleben“, erklärte die Schulministerin. Weitere Informationen zur Martin-Luther-Hauptschule in Herten und zum Wettbewerb „Starke Schule“ finden Sie im Internet unter: www.martinluther-herten.de und www.starkeschule.ghst.de Geschrieben von Administrator am 15.06.2011 |