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Eintrag vom:
18.02.2011

Schweigen für den guten Ruf

Pressebericht SPIEGEL ONLINE 15.02.2011

Missbrauchsfälle am Aloisius-Kolleg

Von Britta Mersch

Patres und Lehrer missbrauchten Schüler seit Jahrzehnten, die Betroffenen leiden zum Teil bis heute. Vor gut einem Jahr wurde bekannt, dass am Aloisius-Kolleg in Bad Godesberg Abscheuliches geschah. Nun liegt der Abschlussbericht vor. Er zeigt, wie aus Sorge um die Schule weggesehen wurde.

Wie viele Personen tatsächlich betroffen sind, lässt sich heute nicht mehr rekonstruieren. Die Beschuldigten waren gegenüber den Gutachtern zu keiner Auskunft verpflichtet, einige der Täter sind schon tot. Wer von den Opfern reden wollte, meldete sich freiwillig. Viele aber schweigen, weil sie sich an die schlimmen Ereignisse, die sie in ihrer Schulzeit erlebt haben, nicht mehr erinnern können. Am Dienstag wurde der Abschlussbericht zu den Missbrauchsfällen am Aloisius-Kolleg vorgelegt, einem privaten Jesuiten-Gymnasium mit Internat im Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg. Der Bericht, der vom Orden selbst in Auftrag gegeben wurde, zeigt: Die Missbrauchsfälle, die sich zwischen 1950 und 2008 ereignet haben, waren keine seltenen Einzelfälle.

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Geschrieben von Administrator am 18.02.2011

Eintrag vom:
23.01.2011

“Bonn packt’s an”. Eltern votieren für Schule und Bildung in Bonn!

Liebe Eltern,

seit Mittwoch ist nun die Bürgerplattform “Bonn packt’s an” online und Sie können sich interaktiv an der Gestaltung des neuen Haushaltsplans 2011 (bis 2013) für die Stadt Bonn beteiligen. Unter der Adresse www.bonn-packts-an.de haben Sie die Möglichkeit Sparvorschläge der Verwaltung, aber auch Sparvorschläge von Bonner Bürgern bis zum 16. Februar zu bewerten. Allerdings beschränken sich die Sparvorschläge ausschließlich auf freiwillige Leistungen und Angebote der Stadt. Relevante Summen stehen daher auch im Bereich Schule/Bildung, Jugend und Soziales zur Disposition und Diskussion. Über gesetzlich verpflichtende Ausgaben, vertraglich (z.B. durch Intendantenverträge) gebundene Ausgaben und Ausgaben im Bereich Gebäudewirtschaft (SGB, WCCB) kann der Bürger im Netz nicht entscheiden.

Wir möchten Sie nun bitten, sich aktiv an der Diskussion und der Meinungsfindung zur Haushaltsplanung 2011 bis 2013 zu beteiligen. Stimmen Sie mit ab und bewerten Sie im Sinne des Erhalts und des Ausbaus von Schule und Bildung in Bonn die vorgestellten Spar- und Konsolidierungsvorschläge. Das Verfahren zur Teilnahme ist relativ einfach und auf der Hauptseite von “Bonn packt’s an” (www.bonn-packts-an.de) eindeutig erklärt und erläutert. Wenn Sie die Vorschläge bewerten, kommentieren oder selbst Sparvorschläge einstellen möchten, müssen Sie sich registrieren lassen, aber das geht vollkommen problemlos und ohne großen Zeitaufwand. Allerdings erfordert die Durchsicht aller mittlerweile eingegangen Sparvorschläge einige Zeit, daher haben wir für Sie die aus unserer Sicht wichtigsten Einträge aus allen Vorschlägen herausgesucht und Zusammengestellt (eine Zusammenstellung der Vorschläge zum Thema Bildung/Soziales finden Sie hier):

Hier die Vorschläge der Verwaltung:

Diskussionsvorschlag: Wegfall/Kürzung der freiwilligen Leistung ‘‘Zuschüsse an freie Träger (Jugendzeltplatz)’‘

- Der Jugendzeltplatz in Bad Godesberg wird von vielen Schulen und Jugendeinrichtungen für kurzfristig angesetzte Ausflüge genutzt und ist gut ausgelastet. Das Einsparpotential ist gering und die Auswirkung fatal. Unsere Forderung: unbedingt erhalten!

Diskussionsvorschlag: Wegfall/Kürzung der freiwilligen Leistung ‘‘Zuschüsse an Schulandheime’‘

- Gleiche Argumentation wie für den Jugendzeltplatz, das Schullandheim in Bröhl-Lützing wird vor allem von Grundschulen intensiv genutzt. Getragen wird das Schullandheim vom “Trägerverein Schullandheim Brohl-Lützing e.V.”, dessen Tätigkeitsbericht für 2009 und die Belegungsliste wird dem Schulausschuss vorgelegt und Sie können ihn hier nachlesen und sehen wie es wirklich um das Schullandheim steht. Unsere Forderung: unbedingt und ohne Einschränkung erhalten!

Diskussionsvorschlag: Wegfall/Kürzung der freiwilligen Leistung ‘‘Kompetenzcheck’‘

- Der Kompetenzcheck ist eine unbedingt notwendige und sinnvolle Einrichtung für den Übergang von Schule ins Berufsleben. Er richtet sich vor allem an Haupt- und Realschüler und gibt Hilfestellungen zur beruflichen Orientierung. Dem Kommentar der Verwaltung zur Notwendigkeit des Kompetenzchecks ist nicht hinzuzufügen, daher: unbedingt und ohne Einschränkung erhalten (im Gegenteil: weiter ausbauen und die Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis vertiefen).

Diskussionsvorschlag: Wegfall/Kürzung der freiwilligen Leistung ‘‘Stabsstelle Integration’‘

- Integration und Inklusion sind die Kernaufgaben und Herausforderungen der Zukunft. Alle Erfahrungen in diesen Bereichen belegen, nur eine koordinierte Zusammenarbeit und Zusammenführung aller Kräfte und Interessengemeinschaften gibt uns die Chance hier weiter zu kommen, daher: unbedingt erhalten.

Diskussionsvorschlag: Wegfall/Kürzung der freiwilligen Leistung ‘‘Schülerbeförderungskosten’‘

- Ohne Erklärung, aber unbedingt erhalten

Diskussionsvorschlag: Wegfall/Kürzung der freiwilligen Leistung ‘‘Lernmittelfreiheit’‘

- Ohne Erklärung, aber unbedingt erhalten

Diskussionsvorschlag: Wegfall/Kürzung der freiwilligen Leistung ‘‘Zuschuss im Rahmen des Programms Offene Ganztagsschule’‘

- Die Stärke des Bildungsstandortes Bonn, das Aushängeschild aller Fraktionen im Rat. Man fragt sich schon, was sich die Verantwortlichen bei diesem Vorschlag gedacht haben. Bei allen Diskussionen wird der Elternwille gebetsmühlenartig strapaziert, der Elternwille liebe Verwaltung und Kommunalpolitiker ist der Erhalt und der Ausbau des OGS Angebotes in Bonn. Das ist eine strategische Schulentwicklungs- und strukturpolitische Entscheidung und steht aus unserer Sicht nicht zur Disposition. Unsere Forderung: unbedingt und ohne Einschränkung erhalten.

Diskussionsvorschlag: Wegfall/Kürzung der freiwilligen Leistung ‘‘OGSplus-Förderung’‘

- OGS-Plus ist ein Bonner Erfolgsmodell! Andere Städte und Kommunen beneiden uns um das Konzept, Kindern mit mannigfaltigen Lernschwierigkeiten oder schwierigen familiären Hintergründen ganztägig individuell zu betreuen und zu fördern. Die Möglichkeit, die Mittel flexibel in der schulischen Einrichtung zu verwenden, macht die Stärke und den Erfolg des Programms aus. Ein ebenso unsinniger Vorschlag wie der vorausgehende, daher: unbedingt und ohne Einschränkung erhalten.

Diskussionsvorschlag: Wegfall/Kürzung der freiwilligen Leistung ‘‘Zuschuss zur Betreuung in städtischen Schulen’‘

- Diese Betreuungsangebote richten sich an Eltern, die für Ihre Kinder an deren Schule keinen OGS-Platz gefunden haben bzw. lediglich eine kurzzeitige Betreuung bis 14Uhr benötigen. Auch dies ist eine notwendige und wichtige Einrichtung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, daher unbedingt erhalten


Aus den mittlerweile über 800 individuellen Sparvorschläge der Bonner Bürger (Stand Sonntag 23.01., 17Uhr) hier ein kleiner Auszug (mit Bezug auf das Thema Bildung und Schule).

Ohne individuelle Bewertung.

Überteuerte Smartboards (elektronische Tafeln, Kosten 3000 €/ Stück) in Schulen nicht anschaffen, stattdessen wenn überhaupt Beamer (ca. 600 €)

5 € pro Schuljahr Kopiergeld in Schulen einführen  (das kennen wir ja schon!)

Generalverträge der Stadt für Kopierer / Drucker prüfen

städtische Begehungen bei Baumaßnahmen in Schulen und öffentlichen Einrichtungen- Begehung durch Ehrenamtliche

Gebäudeunterhaltung

Schulpatenschaften von Parks und Auen

Lichter- und Heizkontrolle in allen öffentlichen Gebäuden

Vorrang für Bildung und Betreuung

Schulen für Events vermieten

Nutzung städtischer Schulen für die VHS

Bonn-Ausweis abschaffen

Kita Kosten auf Leistungsprinzip umstellen

Betreuung von Kindern und Jugendlichen

Parkplatzgebühren Lehrer

Der Landeszuschuss für die Ganztagsbetreuung darf nicht zur Kürzung des städtischen Zuschusses genutzt werden


Zum Schluss noch einmal unsere Bitte an Sie: beteiligen Sie sich im Sinne von Bildung und Schule an der Umfrage der Stadt Bonn

Geschrieben von Administrator am 23.01.2011

Eintrag vom:
06.07.2010

Wenn das Zeugnis Sorgen bereitet

Rat und Hilfe bei Zeugnisproblemen bietet die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Bonn, - Erziehungs- und Familienberatung sowie Schulpsychologie - an.

Auch in diesem Jahr stehen die Mitarbeiter der Psychologischen Beratungsstelle wieder für telefonische Beratungsgespräche zu dringenden Fragen in Zusammenhang mit der Zeugnisvergabe zur Verfügung. Sowohl Eltern als auch Kinder und Jugendliche selbst können sich an die Beratungsstelle wenden. Sie ist montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr unter den Rufnummern 774562 und 774563 zu erreichen.

Die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Bonn hilft allerdings nicht nur zu Zeugniszeiten. Sie steht Kindern, Jugendlichen und Eltern ganzjährig als kostenloser Beratungsdienst - auch in Leistungsfragen - zur Verfügung.

Die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Bonn - Erziehungs- und Familienberatung, Schulpsychologischer Dienst - Kurfürstenallee 2-3 , 53177 Bonn, ist erreichbar über 0228/774562 und 774563.

Die Beratungsstelle ist telefonisch montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr und montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr zu erreichen.

Ansprechpartner/innen des Schulpsychologischen Dienst

Geschrieben von Administrator am 06.07.2010

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