Kooperation zwischen Geschwister-Scholl-Hauptschule und ortsansässigen Unternehmen - Beispiel für Bonn?
Pressemitteilung MSW 30.05.2011
Kooperation besiegelt: Schulministerin Sylvia Löhrmann nahm heute an der Auftaktveranstaltung der „Meckenheimer Garantie für Ausbildung“ an der örtlichen Geschwister-Scholl-Hauptschule teil. Bei der Vertragsunterzeichnung würdigte sie den großen Einsatz von Schule, Stadt und Unternehmen für die Zukunft der Hauptschülerinnen und Hauptschüler: „Mir ist wichtig, dass die Jugendlichen, die einen Hauptschulabschluss nach der Klasse 10 erreichen, gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben. Und dies ist in Meckenheim mit dem Vertrag, den Schülerinnen und Schüler, Eltern, Schule, Stadt und Unternehmen miteinander schließen, gesichert“, so die Schulministerin.
In dem Kooperationsvertrag garantieren 30 ortsansässige Unternehmen den Absolventinnen und Absolventen 60 Ausbildungsplätze in unterschiedlichen Berufen. Voraussetzung ist, dass die Schülerinnen und Schüler mindestens befriedigende Leistungen in den Hauptfächern erzielt haben, ohne unentschuldigte Fehltage geblieben sind, an der Berufsorientierung teilgenommen haben sowie ein positives soziales Engagement und Verhalten gezeigt haben. Die Meckenheimer Garantie für Ausbildung gilt bislang ausschließlich für Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Hauptschule, soll aber zum Vorbild für andere Städte und Gemeinden werden. „Ich bin überzeugt, dass diese Initiative, die von allen wichtigen Beteiligten und Institutionen vor Ort getragen wird, den Hauptschülerinnen und Hauptschülern dauerhafte Perspektiven bietet und zusätzlich den Unternehmen geeigneten Nachwuchs bringt. Solche sinnvollen Projekte können und sollen im Land Schule machen“, sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann.
Weitere Informationen zur Initiative finden Sie im Internet auf den Seiten der Geschwister-Scholl-Hauptschule Meckenheim (www.hs-meckenheim.de) und der Stadt Meckenheim (www.meckenheim.de).
Geschrieben von Administrator am 09.06.2011 um 03:13:03
Das Freiwillige Soziale Jahr(FSJ) bietet jungen Menschen die Chance,eigene Fähigkeiten zu entdecken und etwas für andere Menschen zu tun.
Praktische Tätigkeiten stehen im Vordergrund beim Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ).
weiter Informationen unter: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Engagementpolitik/fsj-foej.html
Bundesarbeitskreis FSJ:
http://www.pro-fsj.de/
Bundesarbeitskreis FÖJ:
http://www.foej.de/index.html
Geschrieben von Administrator am 30.03.2011 um 12:04:38
Pressemitteilung MSW 14.02.2011
30 Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte nehmen am heute endenden Schülercampus „Mehr Migranten werden Lehrer“ im MutterHaus in Düsseldorf Kaiserswerth teil.
Der Schülercampus ist eine Initiative der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, in Kooperation mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Sir Peter Ustinov Stiftung und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen. Durchgeführt wird der Schülercampus von der RAA NRW in enger Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“.
Das Studienorientierungsangebot ermutigt die Jungendlichen, sich über den Lehrerberuf zu informieren. Während der viertägigen Begegnung lernen die Schülerinnen und Schüler die Vielfalt des Lehrerberufs kennen, hospitieren an Schulen, sprechen mit Praktikern über Berufswege und Aufstiegsmöglichkeiten. Dabei tauschen sie sich mit Experten aus, insbesondere mit Lehrkräften und Lehramtsstudierenden, die selber eine Zuwanderungsgeschichte haben. Das informative Programm enthält auch Musikbeiträge, literarische und theatralische Darbietungen.
Bei der Auftaktveranstaltung unterstrich Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Lehrerinnen und Lehrer mit Zuwanderungsgeschichte haben Vorbildcharakter. Sie stehen für gelingenden Bildungsaufstieg. Außerdem können sie wichtige, didaktische und methodische Impulse geben und so zur interkulturellen Öffnung von Schule beitragen.“
Dr. Tatiana Matthiesen, Gesamtkoordinatorin des Projekts seitens der ZEIT-Stiftung, ergänzte stellvertretend für die Projektpartner: „In Finnland werden die Besten Lehrer. In Deutschland entscheiden sich Oberstufenschüler, vor allem junge Migranten, oft gegen den Pädagogenberuf. Der viertägige Schülercampus “Mehr Migranten werden Lehrer” will das ändern. Die Teilnehmer gewinnen neue Einblicke in die Schulpraxis und finden heraus, ob der Beruf wirklich zu ihnen passt. Damit können sie ihr Studienfach überlegt wählen – und gute Lehrer werden.“
Das Programm der Veranstaltung und weitere Informationen gibt es unter www.mehrmigranten-werden-lehrer.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an , Landeskoordinatorin der Lehrkräfte mit Zuwanderergeschichte, RAA NRW, 0201/832 83 01.
Geschrieben von Administrator am 14.02.2011 um 10:24:47