| Eintrag vom: 13.12.2011 |
Islamischer Religionsunterricht in NRWSchulausschuss im Landtag NRW, 14.12.2011 Über den Gesetzentwurf zur Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentliches Lernfach (6. Schulrechtsänderungsgesetz) stimmt der Schulausschuss ab. Er wird von den Fraktionen der CDU, SPD und der Grünen getragen. Weitere Themen: “Den Kommunen einen verlässlichen Rahmen für die schulische Umsetzung der UN-Behindertenkonvention geben” (Antrag CDU), “„Auf dem Weg in ein inklusives NRW“ – Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Nordrhein-Westfalen voranbringen” (Antrag SPD) und “Gleicher Anmeldebeginn für alle Schulformen der Sekundarstufe I – Keine politische Steuerung herbeiführen” (Antrag FDP) Hier geht’s zur Tagesordnung Geschrieben von Administrator am 13.12.2011 |
| Eintrag vom: 06.12.2011 |
Teilhabe erfordert QualitätInklusion im Bereich Schule. Positionspapier der CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-WestfalenDie CDU-Landtagsfraktion bekennt sich im aktuellen Positionspapier zum Ziel eines inklusiven Bildungssystems in NRW. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und Kindern mit besonderem Förderbedarf auf Teilhabe soll im Schulwesen Nordrhein-Westfalens umgesetzt werden. Weiter heißt es: “Wir wollen, dass die bestmögliche Qualität der Bildung und Versorgung aller Kinder im Gemeinsamen Unterricht gewährleistet ist. Wir wollen, dass bei der schrittweisen Realisierung der Inklusion höchste Sorgfalt und Umsicht walten. Es geht um Menschen, die oftmals in großem Umfang und dauerhaft Hilfe und Unterstützung brauchen. Das muss in jedem einzelnen Fall dauerhaft gewährleistet sein, und in keinem Fall darf das Niveau von Hilfe und Unterstützung, das in den Förderschulen erreicht wurde, unterschritten werden. So verschieden Menschen mit Behinderung sind, so vielfältig sind ihre Bedürfnisse. Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, bedeutet für uns, die Vielfalt der Lebensläufe, Möglichkeiten und Bedürfnisse in den Blick zu nehmen und im Rahmen des beabsichtigten Umsetzungsprozesses zu berücksichtigen. Dies schließt auch die Möglichkeit ein, dass es für bestimmte Kinder mit Behinderungen auch weiterhin Förderschulen geben wird. Eltern, die ihr Kind aufgrund der jahrzehntelang entwickelten guten Förderbedingungen und der großen Professionalität der Förderschulen in dieser Einrichtung weiter gefördert wissen wollen, verdienen denselben Respekt wie Eltern, die einen Regelschulplatz für ihr Kind wünschen” Lesen Sie das vollständige Positionspapier [PDF] Geschrieben von Administrator am 06.12.2011 |
| Eintrag vom: 05.12.2011 |
Der Weg zur Inklusion kann nur ein gemeinsamer seinVBE zur Diskussion um eine inklusive Schule Pressemitteilung VBE NRW 05.12.2011 „Der VBE begrüßt es, dass Schulministerin Löhrmann auch beim Thema Inklusion bestrebt ist, einen möglichst breiten politischen Konsens aller Beteiligten zu erreichen“, kommentierte Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE NRW), die heutige Stellungnahme des Ministeriums für Schule und Weiterbildung. „Das Vorgehen des Schulministeriums ‚Gründlichkeit vor Schnelligkeit‘ unterstützt der VBE ausdrücklich.“ Vor diesem Hintergrund warnt der VBE davor, einzelne Schulen aufgrund einzelner Elterninteressen unter Druck zu setzen, inklusiv zu beschulen, obwohl die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Eine inklusive Schule ist nicht kostenneutral zu haben. „Vorschnelle Entscheidungen sind hier eindeutig fehl am Platz“, betont Beckmann. „Inklusion lässt sich nur mit und nicht gegen die Beteiligten umsetzen. Dabei ist es wichtig, auch wenn das Thema Inklusion ein hoch sensibles ist, Kritik auf real entstehende Situationen nicht einfach als Ausrede vom Tisch zu wischen.“ Jeder müsse an seinem Platz, mit seinem Erfahrungshorizont, mit seinen Anregungen, aber auch mit seinen Ängsten ernst genommen werden. “Die Schule darf keine inklusive Insel sein. Schulische Inklusion kann nur gelingen, wenn das Thema Inklusion von der Gesellschaft insgesamt angenommen und gelebt wird“, macht Beckmann abschließend deutlich. Geschrieben von Administrator am 05.12.2011 |