Stadtschulpflegschaft Bonn

| Zum Hauptmenu.
| Zur Metanavigation.
| Direkt zum Inhalt.


 
Suche    Erweiterte Suche  

Themen

Partner

Eine Initiative der Schulelternschaft der Bundesstadt
Logo der Stadt Bonn

Mitglied der Landeselternkonferenz NRW
Logo Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfahlen

Stadtschulpflegschaft Bonn auf Facebook



Eintrag vom:
04.10.2013

Neue Projekte für eine erfolgreiche durchgängige Sprachbildung

Pressemitteilung MSW 04.10.2013

Erfolgreiche Bildungsbiographien kann nur schreiben, wer sicher in Sprache und Schrift ist. Sprachliche Bildung soll deshalb durchgängig in allen Fächern und außerunterrichtlichen Angeboten verankert sein. In diesem Schuljahr starten zwei Vorhaben zur Sprachbildung in der Schule, die dieses Ziel unterstützen: Das Projekt „Sprachsensible Schulentwicklung“ sowie das Bund-Länder-Programm „Bildung durch Sprache und Schrift“.

Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Eine durchgängige Sprachbildung gehört zu einem zukunftsfähigen Schulprogramm und ist Kern einer interkulturell geöffneten Schule. Deutsch als Bildungssprache, aber auch die Herkunftssprachen der Kinder und Jugendlichen sollen gefördert werden. Dies ist im Sinne des Teilhabe- und Integrationsgesetzes, das die Wertschätzung natürlicher Mehrsprachigkeit fordert. Durch eine umfassende sprachliche Bildung von Anfang an wollen wir den Bildungs-erfolg von Kindern und Jugendlichen mit Zuwanderungsgeschichte unterstützen.“

Bis zu 30 Schulen der Sekundarstufe I werden im Rahmen des Programms „Sprachsensible Schulentwicklung“ dabei unterstützt, eine durchgängige sprachliche Bildung in ihrem Profil zu verankern. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte werden im Hinblick auf die Umsetzung einer durchgängigen Sprachbildung qualifiziert und beraten. Alle Beteiligten arbeiten in Schulnetzwerken zusammen und haben so die Möglichkeit, gemeinsam neue Konzepte zu entwickeln. Angesprochen sind zunächst die Klassen 5 und 6 aller Schulformen. Die Ausschreibungsfrist endet am 15. November 2013, sodass zum zweiten Halbjahr die Umsetzung beginnen kann. Das Projekt wird von der Stiftung Mercator, dem Schulministerium und der Landesweiten Koordinationsstelle der Kommunalen Integrationszentren (LaKI) NRW getragen.

Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator: „Ohne wirksame Sprachförderung bleiben vielen Kindern und Jugendlichen in NRW Bildungschancen verschlossen. Die Stiftung Mercator setzt sich als Initiatorin des Mercator-Instituts für Sprachför¬derung und Deutsch als Zweitsprache und des Programms Sprachsensible Schulentwicklung mit insgesamt 14 Millionen Euro dafür ein, dass jedem Kind die Förderung zugutekommen kann, die es für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn benötigt“.

Ein weiteres Programm ist „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BISS), eine Initiative von Bund und Ländern, die von mehreren Trägern unter Leitung des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache an der Universität zu Köln koordiniert wird. Ziel ist, die vielfältigen Maßnahmen der Länder zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung zu bündeln, zu evaluieren und weiter-zuentwickeln. Von bundesweit insgesamt 18 Vorhaben stammen acht Projekte aus NRW. Beteiligt sind 37 Schulen der Primarstufe und der Sekundarstufe I, die sich zu Verbünden zusammengeschlossen haben. Die Kommunalen Integrationszentren und verschiedene Hochschulen koordinieren vor Ort die Umsetzung des Programms. Weitere Vorhaben des im September gestarteten Programms werden vorbereitet, sodass zum zweiten Halbjahr zusätzliche Schulen einsteigen können.

Ministerin Löhrmann: „Beide Projekte sind wichtige Bausteine für den Aufbau eines landesweiten Beratungs- und Fortbildungssystems für eine durchgängige Sprachbildung. Sie machen deutlich: Sprachbildung kann erfolgreich gelingen, wenn sie im Kontext des gesamten Schullebens verankert ist und alle am Schulleben Beteiligten sensibilisiert sind. Wir möchten die Schulen bei der Entwicklung und Gestaltung ihres interkulturellen Schul- und Unterrichtsprogramms unterstützen.“

Geschrieben von Administrator am 04.10.2013

Eintrag vom:
08.07.2013

Fachtagung zum Projekt „Hochbegabtenförderung NRW“

Pressemitteilung MSW 08.07.2013

„Hochbegabtenförderung NRW“ – dieses Projekt stand im Mittelpunkt einer landesweiten Fachtagung im Schulministerium in Düsseldorf. Schwerpunkt war dabei die Entwicklung von Aufgabenformaten und einer Aufgabenkultur für den begabungsfördernden Unterricht.

Ministerin Löhrmann betonte, dass individuelle Förderung auch die be¬sonders begabten Schülerinnen und Schüler gezielt in den Blick nimmt. „Ich freue mich über das gemeinsame Projekt des Schulministeriums mit der Karg-Stiftung zur Hochbegabtenförderung. Damit folgen wir den Empfehlungen der Bildungskonferenz, auf der sich die Beteiligten darauf geeinigt haben, die individuelle Förderung zum pädagogischen Grund¬prinzip für jeden Unterricht und für alle Schulen in NRW zu machen. Wir wollen die Bedingungen für praxisgerechte Fördermaßnahmen heraus-arbeiten“, sagte Löhrmann. „Von den Ergebnissen dieses Projektes ver¬spreche ich mir neue Impulse für die individuelle Förderung der beson¬ders begabten Schülerinnen und Schüler. Darüber hinaus erhalten die Schulen Anregungen für die individuelle Förderpraxis aller Schülerinnen und Schüler“ so die Ministerin weiter.

Die am Projekt „Hochbegabtenförderung NRW“ beteiligten Schulen unterstützen sich gegenseitig und werden dabei von der Schulaufsicht begleitet. Sie erhalten die Möglichkeit, an Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich der Begabungsförderung teilzunehmen und sich kontinuierlich in regionalen und landesweiten Fachtagungen auszutauschen. Ziel ist es, die Arbeit in kollegialen Lerngemeinschaften zu professionalisieren. Materialien unterstützen die Schulen dabei, ihre Praxis im Sinne der Förderung besonders begabter Schülerinnen und Schüler auszurichten.

Das Projekt „Hochbegabtenförderung NRW“ ist Teil des übergreifenden Netzwerkes „Zukunftsschulen NRW – Lernkultur individuelle Förderung“, das mit der Unterstützung des Schulministeriums im März dieses Jahres auf den Weg gebracht wurde. Dieses Netzwerk steht allen interessierten Schulen offen.

Die Karg-Stiftung engagiert sich seit 20 Jahren für hochbegabte Kinder und Jugendliche im Rahmen von Modellprojekten und Modelleinrichtun¬gen und ist die bundesweit größte Stiftung im Bereich der Hochbegab¬tenförderung.

Weitere Informationen unter: www.zukunftsschulen-nrw.de

Geschrieben von Administrator am 08.07.2013


  • © 2014 Stadtschulpflegschaft Bonn