Stadtschulpflegschaft Bonn

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Eintrag vom:
29.01.2014

27/12 – Inklusion, aber richtig!

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Lehrkräfte der IGS Bonn-Beuel,

mit dieser Forderung rufen Eltern-, Schülervertretung und Lehrkräfte der IGS alle Mitglieder der Schule auf, sich an einer Demonstration vor dem Bonner Stadthaus zu beteiligen.
Sie findet statt am Donnerstag, 30.01.2014, um 17.15 Uhr

Wir fordern den Bonner Rat auf, dem Wunsch der Schulkonferenz der IGS Beuel zu folgen, dass im kommenden Schuljahr die Klassen an der IGS im Durchschnitt nur noch 27 Kinder umfassen, und dass statt 18 nur noch 12 Kinder mit Förderbedarf aufgenommen werden. Inklusion ist Teil der Vielfalt, die Erziehung, Bildung und Lernen für alle Kinder verbessert. Die Rückführung der Plätze für Förderkinder von durchschnittlich 3 auf 2 pro Klasse ist dabei ausschließlich in zukünftig fehlenden Ressourcen begründet. Und die Verkleinerung der Klassengröße kommt allen Kindern zu Gute!!

Je mehr wir sind, desto größer ist die Chance, dass wir Erfolg haben. Also kommt!!
v.i.S.d.P. Dr. Volker Börchers, , Am Karmelkloster 15, 53229 Bonn

27/12 – Inklusion, aber richtig! Auch für Bonn gilt: Inklusion gibt’s nicht zum Spartarif!

Am 30.1.2013 wird der Rat über einen Vorschlag der Bonner Schulverwaltung beraten. Dieser sieht vor, dass die Bonner Gesamtschulen neben den Hauptschulen weiterhin den weitaus größten Teil aller Plätze für Kinder mit Förderbedarf im 5. Schuljahr anbieten sollen. Realschulen und insbesondere die 19 Bonner Gymnasien werden wie in der Vergangenheit weitgehend von dem gesetzlichen Anspruch „verschont“, allen diesen Kindern einen Platz an einer allgemeinen Schule anzubieten.

Dem Antrag der IGS Beuel, aus pädagogischen Gründen bzw. wegen zukünftig fehlen-der Lehrerstellen im Schuljahr 2014/2015 statt bisher 18 nur noch 12 Plätze für diese Kinder zur Verfügung zu stellen, wird eine Absage erteilt:

„Auch wenn das übrige Anliegen der Schule aus Sicht der Verwaltung grundsätzlich verständlich ist und das 9. Schulrechtsänderungsgesetz alle Schulen und alle Schulformen in die Pflicht nimmt, kann angesichts der dargestellten Nachfragesituation in Bonn die geforderte Begrenzung und Festschreibung der maximalen Aufnahmezahl von Schülerinnen und Schülern mit festgestelltem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf auf den sog. Mindestwert (= rechnerisch mindestens 2 Kinder/Klasse/Jahrgang) nicht mitgetragen werden.“ (aus der Verwaltungsvorlage vom 20.1.2014,DS-Nr.1410198, S.4f.)

Auch der zweite Antrag der IGS wird von der Verwaltung abgelehnt: Die vom Landtag gerade im Dezember mit dem Haushaltsgesetz 2014 beschlossene mögliche Verkleinerung der Klassen u.a. an Gesamtschulen auf durchschnittlich 27 Schülerinnen und Schü-ler wird ignoriert. Es soll bei 28 pro Klasse bleiben!

Dabei scheint keine Rolle zu spielen,

  • dass auch die anderen beiden sechszügigen Gesamtschulen nur 12 Kinder mit För-derbedarf aufnehmen
  • dass selbst 12 „Förderkinder“ einen Anteil von 7,4% an allen 162 aufgenommenen ausmachen würden. Diese Quote liegt zurzeit bei den 9 Realschulen bei 1,4 %, bei den 19 Bonner Gymnasien bei 0,01%!!!
  • dass der Landtag in der Begründung zum 9. Schulrechtsänderungsgesetz selber for-muliert hat, dass „größere Schülerzahlen in Klassen, in denen Schülerinnen und Schüler ohne und mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gemeinsam unter-richtet werden, aus pädagogischen Gründen nicht vertretbar“ seien.

Wem die pädagogische Qualität bei der schulischen Inklusion nicht egal ist, der kann nicht ausgerechnet den Schulen noch weitere Belastungen auferlegen, die sich, wie die IGS Beuel, seit fast dreißig Jahren diesem Anspruch stellen und erfolgreich gearbeitet haben. Denn bei gleichbleibenden Aufnahmezahlen wird sich wegen der zukünftig schlechteren Personalsituation leider auch die pädagogische Situation verschlechtern!
Deshalb fordern Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der IGS Beuel unter den neuen, verschlechterten Bedingungen für den inklusiven Unterricht: 27 Kinder pro Klasse sind genug – 12 Kinder mit Förderbedarf bei 6 Klassen auch!!

Geschrieben von Administrator am 29.01.2014

Eintrag vom:
26.01.2014

Neue Sekundarschule in Bonn-Bad Godesberg

Neue Sekundarschule anstelle von Johannes-Rau Hauptschule und Carl-Schurz-Realschule

Das bislang bestehende Angebot einer Haupt (Johannes-Rau Hauptschule) und Realschule (Carl-Schurz-Realschule) am Standort Pennenfeld, wurde immer weniger nachgefragt. Die Genehmigung von neuen Eingangsklassen ist somit stark gefährdet.
Falls es an der Johannes-Rau Hauptschule keine Eingangsklasse gibt, müssten die Schüler, sofern diese keinen Platz auf der Gesamtschule bekommen, Hauptschulen in der Innenstadt oder Hardberg besuchen.


Übersicht Schulen in Bonn


Die geplante Sekundarschule soll

  • eine Antwort auf die zurückgehenden Schülerzahlen geben,
  • eine wohnortnahe Schule sein und
  • neue Perspektiven für die Schülerinnen und Schüler eröffnen.

Die Sekundarschule Pennenfeld ist als teilintegrierte Sekundarschule konzipiert.
In den Klassen 5 und 6 findet ein gemeinsamer Unterricht in allen Fächern statt.
In den Klassen 7-10 findet in einigen Kernfächern der Unterricht je nach Fähigkeit in Grund- und Erweiterungskursen statt. Die anderen Fächer werden weiterhin gemeinsam unterrichtet.


Übersicht Sekundarschule 


Weitere Schwerpunkte der geplanten Sekundarschule Pennenfeld

  • 3-zügig
  • Ganztag
  • Inklusion
  • Verbindliche Kooperation mit Sek II Schulen
    • Friedrich-List-Berufskolleg
    • Konrad-Adenauer Gymnasium
  • Internationale Förderklasse
  • Geplante Integration eines „Aufbauzweiges“ entsprechend des Angebots einer Aufbaurealschule
  • Frühe Berufs- und Studienorientierung
  • Unterrichts-Schwerpunkt: Sprache(n) und Naturwissenschaften
  • Soziales Lernen und Gesundheitsfürsorge

Weitere Informationen finden Sie auf den Bildungsberater Seiten der Stadt Bonn.


Falls die neue Sekundarstelle errichtet wird, lauften die Real- und Hauptschule nach und nach aus.


Das Schulamt hat folgende Hinweise zur Anmeldung an der Sekundarschule herausgegeben:

Die Anmeldung findet im Schulzentrum Pennenfeld, Haupteingang, Albertus-Magnus-Straße 21 statt.

Datum:WochentagUhrzeit
08.02.2014:Freitag11:00 - 17:00
10.02.2014:Montag11:00 - 18:00
11.02.2014:Dienstagnach telefonsicher Vereinbarung (Tel. 77 75 87)
12.02.2014:Mittwochnach telefonsicher Vereinbarung (Tel. 77 75 87)
13.02.2014:Donnerstag15:00 – 18:00
14.02.2014:Freitagnach telefonsicher Vereinbarung (Tel. 77 75 87)

Die Anmeldung übernimmt als kommissarische Schulleiterin Frau Greta Hoffmann.
Termine können Sie vereinbaren unter folgender Telefonnummer:  0228/ 77 75 87.

Bitte mitbringen:

  • Das Kind
  • Zeugnisse Klasse 3 + 4.1 (+ Kopie)
  • Anmeldeschein (Grundschule)
  • Stammbuch/Geburtsurkunde (+ Kopie)
  • 2 Passfotos


Das Kind kann nur von einem erziehungsberechtigten Elternteil angemeldet werden. Anmeldungen durch andere Personen (auch Verwandte) sind ungültig.

 

Geschrieben von Administrator am 26.01.2014

Eintrag vom:
06.12.2013

Marie-Kahle-Gesamtschule wird als erste Bonner Fairtrade-Schule ausgezeichnet

Pressemitteilung Stadt Bonn 06.12.2013

Die Werte “Verantwortung” und “Respekt” prägen das Lernen und den Umgang miteinander an der Marie-Kahle-Gesamtschule. Umgesetzt werden diese Werte aber nicht nur innerhalb der Schulgemeinde selbst, sondern auch in einer Vielzahl von Projekten, in denen Kinder, Lehrerschaft und Eltern sich gemeinsam für die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung einsetzen. Für den gemeinsamen Einsatz für den fairen Handel erhielt die Schule am Nikolaustag (6. Dezember) ein besonderes Geschenk: Als erste Schule in Bonn wurde sie als Fairtrade-Schule ausgezeichnet. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und die stellvertretende Vorsitzende von Fairtrade Deutschland, Claudia Brück, die die Auszeichnung überreichte, gratulierten zu dieser Premiere.
Bonn ist bereits seit 2010 Fair Trade Town und hat im Büro für Lokale Agenda eine städtische Koordinierungsstelle für den fairen Handel eingerichtet.

“Nikolaus würde fair einkaufen” – mit diesen Worten eröffnete Schulleiterin Sabine Kreutzer den Fairen Nikolauskaffee und übergab das Wort an die “Marie-Kahle-Fairies”, die engagierte Gruppe um Lehrerin Irmgard Keller. Ebenso vielfältig wie die Produkte des fairen Handels ist auch die Zusammensetzung der rund 20-köpfigen Gruppe: Jungen und Mädchen aus den Klassen 6 bis 9, mit und ohne Behinderungen, Lehrkräfte und Eltern, die gemeinsam daran arbeiten, den fairen Handel in der Schule bekannter zu machen. Dank ihres Einsatzes findet nicht nur ein wöchentlicher Pausenverkauf von fair gehandelten Produkten statt, sondern im Lehrerzimmer wird fair gehandelter Kaffee getrunken, im Sport mit fairen Fußbällen gespielt, es gibt Aktionen zu Festen, Wettbewerbe, Quiz und vieles mehr.

Noemi, Sebastian und Daria helfen jeden Montag beim Pausenverkauf. Sie alle wissen, dass mit jedem verkauften Schokoriegel die Chancen größer werden, dass Kleinbauernfamilien in Südamerika und Afrika ihre Kinder zur Schule schicken können. Mutter Katrin Kneiphof findet die Arbeit bei den Marie-Kahle-Fairies spannend: “Wir arbeiten in der Gruppe ja gleichberechtigt zusammen – und die besten Ideen kommen oft von den Kindern selbst, wie zum Beispiel für das Quiz beim letzten Schulfest.”

Auch im Unterricht ist fairer Handel ein Thema. “Als wir im Unterricht über Rosenanbau sprachen, hat das zu vielen Diskussionen geführt. Die Kinder fragen nach dem wahren Preis einer Rose oder der Tafel Schokolade”, sagt Irmgard Keller. Sie freut sich darüber, wie hier Unterricht und Einsatz für ein gutes Ziel ineinandergreifen.

Oberbürgermeister Nimptsch zeigte sich begeistert vom Engagement der Schule und gratulierte als erster zur Auszeichnung, die von Claudia Brück, stellvertretende Vorsitzende von Fairtrade Deutschland, überreicht wurde. “Ihr füllt die Vereinbarung, die eure Schulleitung unterzeichnet hat, jeden Tag mit Leben. Ihr setzt euch dafür ein, dass es Familien und Kindern in den armen Ländern des Südens mit gerechtem Lohn besser geht. Und damit folgt ihr dem Gedanken des Teilens, den auch Nikolaus lebte”, dankte er den Marie-Kahle-Fairies.

Nikolaus war auch die Überschrift des Wettbewerbs, dessen Gewinnerinnen und Gewinner im Anschluss an die Überreichung der Fair Trade School Auszeichnung prämiert wurden: Die Kinder der Marie-Kahle-Gesamtschule hatten Entwürfe für Nikolausfiguren aus fairer Schokolade eingereicht.

Hintergrund Fairtrade-School

Seit dem 1. Oktober 2012 können Schulen den Titel “Fairtrade-School” vom Verein TransFair erhalten und zeigen damit: Hier hat Fairtrade einen festen Platz und wird im Schulalltag gelebt. Kinder und Jugendliche erfahren, wie kreativ und international verbindend der Faire Handel ist und wie spannend und lehrreich es ist, selbst daran teil zu haben. Für Lehrkräfte bietet die Kampagne die Chance, Nachhaltigkeit konkret in den Schulalltag zu integrieren und zu zeigen, wie gerechtere Konsum- und Handels-Alternativen umsetzbar sind.

Für den Erhalt des Titels Fairtrade-School müssen fünf Kriterien erfüllt werden:

  • Gründung eines Fairtrade-Schulteams
  • Erstellen eines Fairtrade-Kompasses
  • Verkauf und/oder Verzehr von Fairtrade-Produkten
  • Fairtrade im Unterricht
  • Mindestens eine Aktion zu Fairtrade pro Schuljahr.

Schirmherrin der Kampagne ist die NRW-Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann. Die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW stellt die Förderung. Die Marie-Kahle-Gesamtschule ist die 36. Fairtrade-School in Deutschland.

Weitere Informationen unter www.fairtrade-schools.de.

 

Geschrieben von Administrator am 06.12.2013

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