Geht doch: Schulkonsens in NRW: Sekundarschule löst Gemeinschaftsschule abSchulkonsens in NRW: Historische Verständigung im Interesse von Nordrhein-Westfalen Pressemeldung www.nrw.de 19.07.2011 Die Landesregierung von SPD und Bündnis 90/Die Grünen hat sich mit der CDU auf einen Schulkonsens für Nordrhein-Westfalen verständigt. “Dieser Schulkonsens ist eine historische Verständidung im Interesse Nordrhein-Westfalens”, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem CDU-Landesvorsitzenden Norbert Röttgen, Schulministerin Sylvia Löhrmann und dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag, Karl-Josef Laumann. Der Streit um die richtige Schulstruktur, so die Ministerpräsidentin, gehöre nun der Geschichte an. Zum Schul-Kompromiss gehört die Bildung einer Sekundarschule mit den Jahrgängen 5 bis 10 ohne eigene gymnasiale Oberstufe. Die Sekundarschule vereinigt die positiven Eigenschaften der von der Landesregierung favorisierten Gemeinschaftsschule und der von der CDU ins Gespräch gebrachten Verbundschule. Gewinner seien die Schüler, Lehrer, Eltern und Kommunen, unterstrich die Ministerpräsidentin. Schulministerin Sylvia Löhrmann bekräftigte: Ergebnis und Geist der Arbeit der Bildungskonferenz haben den Boden für diesen Schulkonsens bereitet.” Den Kommunen müssten die Schulen ermöglicht werden, die für sie die besten seien. CDU-Landesvorsitzender Norbert Röttgen hob hervor, dass der Konsens verfassungsrechtlich abgesichert sei. Dazu die Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Renate Hendricks: „Mit dem Kompromiss haben wir unser zentrales Anliegen, das längere gemeinsame Lernen, abgesichert. Durch die neue „Sekundarschule“, die viele Aspekte unseres Gemeinschaftsschul-Modells übernimmt, geben wir den Kommunen die Möglichkeit, vor Ort ein leistungsfähiges, qualifiziertes und zukunftsorientiertes Schulangebot zu gewährleisten, das kein Kind zurück lässt. In den Jahrgängen 5 und 6 wird gemeinschaftlich und differenzierend zusammen gelernt, um der Vielfalt der Talente und Begabungen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Ab dem 7. Jahrgang kann der Unterricht auf der Grundlage des Beschlusses des Schulträgers unter enger Beteiligung der Schulkonferenz integriert, teilintegriert oder in mindestens zwei getrennten Bildungsgängen (kooperativ) erfolgen. Dieser Weg ist richtig, dafür haben wir Kompromisse an anderer Stelle machen müssen, die sich aber lohnen. 12 Jahre „Schulfrieden“ in NRW sind ein gutes Signal an die Kinder, Eltern und Kommunen“. Geschrieben von Administrator am 19.07.2011 Alle Einträge aus der Kategorie: Schulpolitik NRW |