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GEW Inklusionskongress: Auf dem Weg zur inklusiven Schule: Worauf es ankommt!

Inklusionskongress: GEW übergibt Resolution an Schulministerin
Immer mehr Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf besuchen eine Regelschule.  Aktuellen Zahlen des Schulministeriums zufolge sind es mittlerweile 30,3%. Doch unter welchen Bedingungen findet der gemeinsame Unterricht statt? Für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sind noch viele Hürden auf dem Weg zum gemeinsamen Lernen zu überwinden. In einer Resolution „Worauf es ankommt!“ beschreibt die Gewerkschaft fünf Gelingensbedingungen auf dem Weg zur inklusiven Schule. Das Papier wird Schulministerin Löhrmann auf dem Inklusionskongress von GEW und DGB, der am morgigen Dienstag (27.5.) in der Luise-Albertz-Halle Oberhausen mit über 600 Teilnehmern stattfindet, von GEW-Landesvorsitzenden Dorothea Schäfer offiziell übergeben. 

„Wenn Schulministerin Löhrmann sagt,an vielen Schulen ist Inklusion bereits gelebte Praxis, stimmt das nur zum Teil, denn die vielfältigen Probleme der Umsetzung nimmt sie nicht in den Blick“, erklärte heute GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer. 

Berichte aus den Schulen und vielfältige Klagen von Eltern und Lehrkräften belegten laut Schäfer immer wieder die völlig unzureichenden Rahmenbedingungen und die mangelnde Personalausstattung im Inklusionsprozess. Die Umsetzung des 9. Schulrechtsänderungsgesetzes gehe nicht reibungslos, viele Prozesse seien nur unzureichend vorbereitet. Die GEW fordert Verbesserungen bei dieser schulpolitischen Mammutaufgabe. 

„Wir benötigen für den Inklusionsprozess eine behutsame Umsetzung mit transparenter Steuerung und mehr Ressourcen. Die sonderpädagogische Förderung der Kinder muss auf qualitativ hochwertigem Niveau garantiert werden, dafür sind exzellente Fortbildung und zusätzliche Unterstützung der Lehrkräfte unerlässlich“, fordert die GEW-Chefin weiter.

Inklusionskongress:
Debattenforum, Fortbildung und kollegialer Austausch

Der Inklusionskongress, die bislang größte gewerkschaftlich organisierte Fachveranstaltung in diesem Feld, wird von der GEW in Kooperation mit dem DGB-Landesbezirk ausgetragen und dient als Plattform und Debattenforum über den aktuellen Stand der Inklusion. Lehrkräfte aller Schulformen können sich informieren und Anregungen für den Unterricht erhalten. Der Kongress dient aber gerade auch dazu, eigene Probleme, Kritik und Sorgen zum Ausdruck zu bringen. 

Schulministerin Sylvia Löhrmann nimmt aus Sicht der Landesregierung Stellung zum aktuellen Stand der Inklusion in NRW. Den wissenschaftlichen Vortrag hält Prof. Dr. Matthias von Saldern, Leuphana Universität Lüneburg. Er referiert zum Thema: „ Inklusion als Chance: Anmerkungen zur Defizitorientierung in der Inklusionsdebatte“. Für den DGB hält die stellv. Vorsitzende Elke Hannack ein Grußwort, Dr. Ilka Hoffmann, Leiterin des Vorstandsbereiches Schule, richtet für den GEW-Hauptvorstand das Wort an die Teilnehmer.

GEW- Resolution: Auf dem Weg zur inklusiven Schule:
Worauf es ankommt!

Auf der Basis guter Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und der Bereitstellung der notwendigen Ressourcen werden fünf Gelingensbedingungen für einen erfolgreichen Inklusionsprozess an den Schulen in NRW definiert:

-  Die einzelne Schule muss sich entwickeln können
-  Schulentwicklung benötigt klare Rahmenvorgaben und gute Steuerung
-  Schulentwicklung benötigt systematische und institutionelle Unterstützung
-  Zusätzliche Stellen statt Stellenabbau
-  Mitbestimmung verbessert den Prozess

Geschrieben von um am 06.06.2014

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