Pressemitteilung GEW NRW 02.02.2012
Die GEW hat die Ankündigung Schulministerin Löhrmanns begrüßt, “Grünes Licht” für den Start von 50 Sekundarschulen zum kommenden Schuljahr zu geben und setzt auf gute Startbedingungen für diese Schule. Zugleich hofft die GEW, dass auch die Anträge von 21 Kommunen zur Errichtung neuer Gesamtschulen von den zuständigen Bezirksregierungen positiv beschieden werden.
“Lehrkräfte, die sich an der Konzeptentwicklung engagiert haben, sollen auch die Möglichkeit haben, sich von der alten, aufzulösenden Schule an die neue Sekundarschule versetzen zu lassen”, forderte GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer. Die Startbedingungen der Schulen - von der Klassengröße bis zu Personalzuschlägen für die besonderen Anforderungen des Aufbaus - müssten bestmöglich gestaltet werden. “Außerdem sind verstärkte Angebote für Fortbildungen der Lehrkräfte nötig”, ergänzte Schäfer mit Verweis auf die speziellen Bedarfe individueller Förderung und des Lernens in heterogenen Schülergruppen.
Für die GEW sei es selbstverständlich, so Schäfer abschließend, dass bei den anstehenden schulorganisatorischen Veränderungen die auslaufenden Schulen nicht vergessen werden. Schülerinnen und Schüler hätten ein Recht darauf, ihren Schulabschluss unter vernünftigen Bedingungen zu machen. Die Lehrkräfte hätten ein Recht auf verlässliche Arbeitsbedingungen und dürften einen transparenten Umsetzungsprozess erwarten.
Geschrieben von Administrator am 03/02 um 12:38:06