Pressemeldung blidungsklick.de 19.07.10
Mit einem Volksentscheid haben die Hamburger Bürger die geplante verlängerte Grundschulzeit abgelehnt. Die Gegner der Reform kamen auf rund 276 000 Stimmen. Für die Pläne des Senats stimmten rund 218 000 Hamburger. Damit wird die die sechsjährige Primarschule nicht eingeführt.
Die Einführung der sechsjährigen Primarschule war Teil der Hamburger Schulreform. Die schwarz-grüne Landesregierung hatte die Grundschulzeit verlängern wollen, um schwache Schüler besser fördern zu können. Die Gegner hingegen wollten sich nicht auf eine Verkürzung der Gymnasialzeit um zwei Jahre einlassen. Ihr Argument: Die starken Schüler würden nicht mehr genug lernen.
Damit ist ein Teil der Reform gescheitert. Teil zwei, das Zwei-Säulen-Modell hingegen, bei dem es neben dem Gymnasium nur eine weitere Schulform – nämlich die Stadtteilschule - geben wird, stand nicht zur Diskussion. An der Stadtteilschule sollen die Schüler alle Schulabschlüsse ablegen können, auch das Abitur nach 13 Schuljahren, statt nach 12 Jahren wie am Gymnasium.
Geschrieben von Administrator am 19/07 um 08:31:47