Stadtschulpflegschaft Bonn

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Wege ins Ausland 2018

Die Stadtschulpflegschaft Bonn veranstaltet auch in diesem
Jahr wieder den Themenabend

“Wege ins Ausland 2018“

Montag, den 11. Juni 2018, ab 18:30 Uhr

Rathaus Beuel, Ratssaal, Friedrich-Breuer-Str. 65 53225 Bonn

Ab 18:30 Uhr: Infostände der Anbieter, Gelegenheit für Gespräche und individuelle Beratung mit den einzelnen Anbietern

Ab 19:15 Uhr: Kurze Vorstellung der Anbieter und Gelegenheit für allgemeine Fragen

Die Informationsveranstaltung richtet sich an Eltern, Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassen der Bonner Gymnasien und Gesamtschulen, die an einem längeren Schulaufenthalt im Ausland interessiert sind. Eltern, Schülerinnen und Schüler werden über ihre Erfahrungen rund um das Thema Auslandsaufenthalt berichten. Darüber hinaus werden folgende Anbieter für Informationen zur Verfügung stehen:

Eine weitere interessante und vor allem sehr preiswerte Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes bietet das Deutsch-Französische Jugendwerk an. Es handelt sich hierbei um einen individuellen Schüleraustausch mit einem Partner aus Frankreich, bei dem die Aufenhalte nacheinander stattfinden. Da es sich um einen wechselseitigen Austausch handelt, fallen an Zusatzkosten im Wesentlichen nur die Fahrtkosten an, die zudem gefördert werden. Weitere Informationen und Austauschpartner kann man hier finden: www.dfjw.org/brigitte-sauzay-programm

Geschrieben von ab am 16.05.2018

Alle Einträge aus der Kategorie: Gesamtschule  Gymnasium 

Lernen mit Ditigalen Medien - Teil 2

Die Stadtschulpflegschaft Bonn lädt ein zu Vortrag und Diskussion

Lernen mit digitalen Medien 2020 - Teil 2

Referent:  Wolfgang Dax-Romswinkel
Medienberater und Leiter des Medienzentrums des Rhein-Sieg-Kreises

Wann:  Mittwoch, 28.6.2017 , 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Wo:    Mensa des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Endenicher Allee 1 53115 Bonn
        Die Mensa ist über die Wegelerstraße zu erreichen.

“Lernen mit digitalen Medien 2020 Teil 2” 

“Lernen mit digitalen Medien 2020 Teil 2” 
Digitalisierung, Bildung 4.0, Gute Schule 2020

• Vorstellung der Schlüsselelemente zur Medienentwicklung in Ihrer Schule: pädagogische Entwicklung, Organisation, Ausstattung und Fortbildung für den digitalen Unterricht
• Information zu der geplante Ausstattung der Bonner Schulen im Programm Gute Schule 2020
• Was gibt es an digitalen Endgeräten und Präsentationstechnik, z.B. interaktive Tafeln?

Wolfgang Dax-Romswinkel, langjähriger Medienberater im Kompetenzteam des Rhein-Sieg-Kreises und pädagogischer Leiter des dortigen Medienzentrums wird in einem etwa einstündigen Vortrag viele dieser Punkte ansprechen und versuchen, Antworten zu geben. Im Anschluss wollen wir mit dem Referenten und vor allem mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen und Ihre Fragen zum Thema diskutieren.
Wir würden uns über Ihr Kommen freuen!


Karen Bißeling - Elternteilnehmende im Arbeitskreis Medien der Bertold-Brecht-Gesamtschule Bonn
Dr. Ulrich Meier – Vorsitzender der Stadtschulplfegschaft Bonn

Geschrieben von um am 24.06.2017

Alle Einträge aus der Kategorie:

Toilettenreinigung an Bonner Schulen

Das Thema Schulreinigung und insbesondere die Reinigung der Toiletten begleiten uns schon seit vielen Jahren in Bonn.
Nachhaltige Änderungen wurden nur auf Initiativen von Schulpflegschaften erreicht, die über den Förderverein eine Reinigungskraft einstellten, die für eine Zwischenreinigung der Toiletten sorgt.

Aus Sicht der Stadtschulpflegschaft kann es aber nicht sein, das Eltern für die Reinigung und hygienisch gute Verhältnisse der Schultoiletten zuständig sind. Dies ist eine Pflichtaufgabe der Stadt Bonn.
Notwendig ist mindestens eine Zwischenreinigung während des Tages.
Das Städtische Gebäudemanagement (SGB) hat die Kosten für eine zusätzliche Zwischenreinigung berechnet und kam zu einem so hohen Betrag, dass dieser Weg zunächst ausgeschlossen wurde.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

  • - es bleibt wie es ist
    Das ist keine gute Möglichkeit, da dieses Thema somit weiterhin ein Dauerthema bleiben wird. Welche Probleme werden sich durch mangelnde Hygiene im Bereich der Schultoiletten ergeben? Sollen Schüler*innen weiterhin auf den Toilettengang verzichten bis sie zu Hause sind? Reinigungskräfte werden in einigen Schulen über Fördervereine eingestellt. Das ist finanzielle aber nur möglich, wenn die Schulen über eine ausreichende Größe verfügen und die Eltern in der Lage sind,  die freiwilligen Beiträge zu leisten. Dies wird zu einer sozialen Schieflage führen. Der formale Aufwand für die Einstellung von Reinigungskräften in der Form von Minijobs ist sehr hoch: Stundennachweise müssen erstellt werden, es kann zu Überprüfungen durch den Zoll kommen wegen Einhaltung der Mindestlohnvorschriften, Steuer- und Sozialabgaben Überprüfung.
  • Toiletten werden zusätzlich gereinigt
    Eine Zwischenreinigung der Toiletten ist unbedingt notwendig. Es stellt sich die Frage, ob diese Reinigung kostenneutral erfolgen kann. Hier muss unterschieden werden nach der Größe von Schulen oder Schulzentren :
    • Größere Systeme:
      Forderung nach einer Reinigungskraft vor Ort
      Bei großen Systemen z.B. Berufskollegs,  Schulzentren wie Tannenbusch (Realschule, Gymnasium )  oder Hardtberg (Hauptschule, Gymnasium), 6 zügige Gesamtschulen, 4-6 zügige Gymnasien macht es Sinn, eine ständige Reinigungskraft vor Ort einzusetzen. Aufgabe: Kontrolle und notwendige, zusätzliche Reinigung der Toilettenanlagen
    • kleinere System z. B. Grundschulen :
      Forderung nach Reinigungskraft, die an mehrere Schulen eine Zwischenreinigung vornimmt
      Eine Zwischenreinigung ist sinnvoll und sollte ausreichend sein. Der zusätzliche Arbeitsaufwand ist aber zu gering für eine fest zugeordnete Reinigungskraft. Ein Lösungsansatz ist es, diese kleineren System ortsnah zusammen zufassen. Dies würde den Aufwand und Kosten minimieren. Voraussetzung ist allerdings, dass diese kleineren Systeme zusammen von einer Reinigungsfirma   gereinigt werden. Eine Reinigungskraft würde dann die einzelnen Schule dieser Gruppe abfahren und die Zwischenreinigung vornehmen.

Lösungsansatz des SGB für größere Systeme

Das SGB hat nun für die große Systeme eine kostenneutrale Lösung vorgeschlagen:

Jede dieser Schulen oder Zentren hat einen eigenen Reinigungsetat. Es soll Reinigungszeit ohne gravierenden Qualitätsverlust an einer Stelle eingespart werden. Diese eingesparte Reinigungszeit kann dann für eine zusätzliche Toilettenreinigung eingesetzt werden.

Einsparpotential ergibt sich rechnerisch aus der Reinigung der Flurbereiche ab dem 1. OG, da von einem geringeren Schmutzeintrag ausgegangen wird. Diese Flächen sollen anstatt 5-mal pro Woche nur noch 2,5-mal pro Woche (eine Woche 3-mal, die andere Woche 2-mal) gereinigt werden.

Basierend auf dieser Vorgabe hat das SGB die so eingesparte tägliche Reinigungszeit für einige Beispiele berechnet. Es sollte ein Wert von mindestens 2 Stunden tägliche Reinigungszeit für die Toiletten herauskommen. Diese „eingesparte“ Reinigungszeit soll zur zusätzlichen Toilettenreinigung verwendet werden.

Dieser Vorschlag kann nur in einer engen Zusammenarbeit mit den Hausmeistern und Schulleitungen funktionieren.  Die Hausmeister kennen die Situation vor Ort am besten und wissen, was möglich und machbar ist. Sie müssen auch bereit sein, sich auf diesen Vorschlag einzulassen.

Offene Fragen

Es stellen sich unter anderem folgende Fragen:
·  Wie wirken sich die Einsparungen auf die Reinigungsqualität der Flure aus?
·  Kann vielleicht an anderer Stelle besser eingespart werden?
·  Wie verändert sich der Zustand der Toiletten? Werden diese häufiger von Schüler*innen benutzt?
·  Verringert sich der Reinigungsaufwand der Toiletten insgesamt durch die zusätzliche Zwischenreinigung? (Weniger starke erschmutzung beschleunigt die Reinigung)
·  Ist es sinnvoll, für stark genutzte Toiletten eine zweimalige Zwischenreinigung durchzuführen (am Anfang und Ende der zusätzlichen Reinigungszeit)?
·  Müssen alle Toiletten täglich zwischen gereinigt werden oder reicht in einigen Fällen eine Kontrolle aus?
·  Kann diese Zeit auch für eine Reinigung von Schulräumen eingesetzt werden, wenn am Nachmittag/Abend eine   öffentliche Veranstaltung stattfindet?

Das SGB hat vorgeschlagen, dieses Modell und die entsprechenden Fragestellungen in Pilotprojekten zu testen.
Voraussetzung ist aber, dass der Gebäudereiniger, die Hausmeister und die Schulleitung   freiwillig an diesem Versuch mitmachen und die Eltern dies unterstützen. Es gibt keine vertragliche Verpflichtung, an diesem Pilotprojekt teilzunehmen.

Bis jetzt hat sich leider nur ein Gebäudereiniger bereit erklärt, an so einem Pilotprojekt teilzunehmen. Es ist die Reinigungsfirma des Schulzentrum Tannenbusch, an dem die Freiherr-vom-Stein Realschule und das Tannenbusch Gymnasium untergebracht sind. Dieses Pilotprojekt startet Anfang Mai.

Mehr Pilotprojekte sind notwendig
Der Lösungsansatz, Verschiebung des Schulreinigungsetats hin zur Toilettenreinigung, ist sicherlich nur auf größere Systeme übertragbar. Es wäre wünschenswert, wenn auch an anderen Schulen oder Zentren ein Pilotprojekt gestartet werden könnte. Je mehr Erfahrungen gesammelt werden, umso besser kann die Wirksamkeit und Machbarkeit beurteilt werden. Dazu bedarf es noch Verhandlungen des SGB’s mit den Beteiligten, insbesondere den Reinigungsfirmen.

Ausschreibung der Schulreinigung im Jahr 2017
Im Oktober 2017 schreibt das SGB die Reinigung von ca. 250 Objekten neu aus, darunter viele Schulen. Im Erfolgsfall kann schon bei der Ausschreibung dieses Konzept mit berücksichtigt werden, und es können in die Verträge entsprechende Klauseln aufgenommen werden. Damit können die Gebäudereinigungsfirmen zu dieser Form der Reinigung verpflichtet werden.
Da im August die Ausschreibungsunterlagen erstellt sein müssen, ist bis Ende Juni/Anfang Juli 2017 Zwischenbilanz zu ziehen

Fazit:

Der hier gefundene Lösungsansatz des SGB für größere Systeme ist ein pragmatischer Ansatz:
•  Zusätzliche finanzielle Mittel stehen in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung.
•  Die Behandlung des Problems „Leistungskennzahlen“ (Reinigung von Fläche (m²) pro Stunde) wird außen vor gelassen.
•  Die Bezahlung der Reinigungskräfte wird nicht angesprochen.

Diese Diskussionen werden schon seit Jahren geführt, und eine Lösung ist auch in absehbarer Zeit nicht herbei zu führen.  Wir brauchen aber jetzt eine Lösung. Diese Lösung wird durch den pragmatischen Ansatz hoffentlich herbeigeführt.

Lösungen für die Grundschulen

Einsparpotential gibt es den Grundschulen nicht. Vielmehr brauchen viele Grundschulen schon jetzt zusätzliche Mittel für die tägliche Reinigung, insbesondere Schulen mit OGS Betrieb.
Für die Zwischenreinigung müssen also zusätzliche Mittel bereitgestellt werden, wenn das Problem der Toilettenreinigung wirkungsvoll angegangen werden soll.
Um die Kosten möglichst gering zu halten, sollten räumlich nahe beieinander gelegene Grundschulen als eine Gruppe betrachtet werden, die von einem Gebäudereiniger über die Mittagszeit nacheinander gereinigt werden.
Dieses Modell müsste für mehrere Grundschul-Gruppen durchgerechnet werden, um die Kosten zu ermitteln.
Wünschenswert wäre es, auch hier Pilotprojekte durchzuführen. Dazu müssten aber die Mittel zusätzlich bereitgestellt werden.
Die Stadtschulpflegschaft fordert, diese Mittel bereitzustellen,  damit auch für die Grundschulen und kleinere Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien Pilotprojekte gestartet werden können und eine praktikable Lösung gefunden werden kann.

Geschrieben von um am 04.05.2017

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