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Kurznachrichten-Übersicht

14

Okt 19

Der GA berichtet: Frankenbad für 3 Tage geschlossen

Noch im Oktober – zwischen dem 21.10 und dem 23. 10 wird das Frankenbad aufgrund von Arbeiten an den Trinkwasserleitungen für 3 Tage gesperrt.

Da noch Herbstferien sind, ist diesmal das Schulschwimmen zwar nicht betroffen, aber Vereine und öffentliche Badegäste können in dieser Zeit das Schwimmbad nicht nutzen.

Die Meldung:
www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/frankenbad-in-bonn-oeffnungszeiten-wird-fuer-drei-tage-geschlossen_aid-46484977

10

Okt 19

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern

Das Thema Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern wird nun, nachdem es den Rechtsanspruch in Kindergärten schon länger gibt, ebenfalls diskutiert.

Einen Beitrag beim Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) klärt die Hintergründe auf:
www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/kinderbetreuung/ganztagsbetreuung

10

Okt 19

Masern Impfpflicht: Termine zur Gesetzgebung im Bundestag

Wie wir berichtet haben, ist bisher das Gesetz zur Masern Impfpflicht noch nicht verabschiedet.

Auf der Webseite der AOK findet man den Zeitplan für die Lesungen des Gesetzes im Bundestag:
www.aok-bv.de/hintergrund/gesetze/index_22091.html

Beratungsfolge

Den *aktuellen Ablauf im Bundestag *kann man unter dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP19/2517/251722.html nachlesen.

27

Sep 19

GA veröffentlicht Tage der offenen Tür von weiterführenden Schulen

Der General-Anzeiger hat eine Übersicht  über Tage der offenen Tür an weiterführenden Schulen veröffentlicht, die wohl auch für Eltern von Kindern im Übergang zwischen Grund- und weiterführender Schule interessant sind.

In diesem Zusammenhang weisen wir auch auf unsere Veranstaltung am 29.10. hin, bei der sich die verschiedenen SchulFORMEN vorstellen und die Stadt nocheinmal Hinweise auf das Anmeldeverfahren geben wird.

Nutzen Sie alle Möglichkeiten, für IHR Kind die richtige Schule auszusuchen. Wir wünschen Ihnen bei der Vergabe die BESTE Schule für Ihr Kind zu bekommen (selbst, wenn es vielleicht nicht die Schule ist, die bei Ihnen auf Platz 1 stand).

Zur Übersicht des GA:
www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/weiterfuehrende-schulen-in-bonn-termine-fuer-tage-der-offenen-tuer_aid-46129563

17

Sep 19

Herzlichen Glückwunsch: Marie Kahle Schule gewinnt Jakob Muth-Preis für inklusive Schulen

Die Marie Kahle Gesamtschule in Bonn wurde heute, 16.9.2019, mit dem Jakob Muth-Preis für inklusive Schulen ausgezeichnet. Er zeichnet Schulen aus, an denen Inklusion in vorbildlicher Weise gelebt wird. Wir gratulieren herzlich!

Weitere Informationen unter:
www.jakobmuthpreis.de/neuigkeiten/detail/artikel/gewinner-des-jakob-muth-preises-fuer-inklusive-schulen/36/

Zitat: “Die *Marie-Kahle-Gesamtschule* in Bonn arbeitet mit der sogenannten Dalton-Methode, einem aus den USA stammenden Unterrichtskonzept, das inklusives Lernen vorbildlich unterstützt und begünstigt. Dabei arbeiten die Schülerinnen und Schüler autonom in ihrem eigenen Tempo und können Raum, Fach und Lernpartner selbstständig auswählen”

11

Sep 19

Legionellen im Trinkwasser des Hardtbergbades

Im geschlossenen Teil des Hardtbergbades wurden in Trinkwasser-Leitungen Legionellen gefunden. Das ist jetzt der dritte – wenig bedrohliche – Fund von Legionellen in Bonn in kurzer Zeit.

(vgl. http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/hardtberg/Hardtbergbad-schlie%C3%9Ft-wegen-Legionellen-im-Trinkwasser-article4182876.html)

Dass das Hardtbergbad auch im Freibadbereich am 16. und 17. September für eine Desinfektion geschlossen bleiben muss, ist letztlich der Kompromiss, um dann ab 30.9. das Hardtbergbad wieder voll in Betrieb zu nehmen.

Hoffen wir, dass keine weiteren Probleme auftauchen, denn – so die Stadt Bonn – die Sanierung des Bades wird noch dauern.

“Für die Sanierung des Hardtbergbades ist aktuell in den politischen Gremien eine Vorentwurfsplanung beschlossen worden. Auf dieser Grundlage wird nunmehr eine Entwurfsplanung erstellt. Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, dass aufgrund der Planungsvorläufe und Vergabenotwendigkeiten die Sanierung frühestens im Jahr 2021 beginnen wird.” (aus einer E-Mail der Sport- und Kulturdezernentin vom 31.7.2019)

2

Aug 19

Ärztliches Attest, um Kinder erst später einzuschulen?

Eigentlich …

… geht es im Artikel www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/deutschland/F%C3%BCnfj%C3%A4hrige-in-NRW-bleiben-weiter-schulpflichtig-article4157584.html (vom 2. August 2019) um die Frage, ob in NRW der Stichtag zur Einschulung von Kindern verschoben werden soll (dazu gab es eine Petition). Der Einleitungstext des Artikels lautet:

” NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will den Einschulungsstichtag, 30. September, trotz einer Petition der Eltern nicht vorziehen. Gebauers Begründung: Es sei heute leichter, Kinder zurückzustellen.”

Der letzte Teil dieser Einleitung weckte unsere Neugierde. Im Artikel findet sich dann weiter unten:

“Gebauer hält dem entgegen, dass es heute leichter sei, Kinder zurückzustellen. Im Schuljahr 2018/19 hatten Eltern erstmals die Möglichkeit, selbst ärztliche oder fachtherapeutische Gutachten vorzulegen. Dabei, so heißt es aus dem Ministerium, können auch „präventive Gesichtspunkte mit einbezogen“ werden – etwa wenn eine Überbelastung des Kindes drohe. Bis dahin hatten Eltern so gut wie keine Mitspracherechte. Die Schulleitung entschied allein auf Grundlage eines schulärztlichen Gutachtens, die Eltern wurden dabei nur angehört. Der Schuleintritt konnte nur aus erheblichen gesundheitlichen Gründen aufgeschoben werden.

Für das ein oder andere Kind könnte diese Regelung seit dem Jahr 2018/2019 wichtig sein und ob diese Information schon bei allen Eltern angekommen ist, wagen wir zu bezweifeln.

Daher auch hier noch einmal eine Argumentationshilfe:
Zu den “erheblichen gesundheitlichen Gründen” gehört u.U. nicht nur die “medizinische Beurteilung” eines Kindes, sondern nach der Definition von “Gesundheit” aus der WHO-Verfassung gilt:

„Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.“ (nachzulesen z.B. in der deutschen Übersetzung der WHO-Verfassung unter https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19460131/201405080000/0.810.1.pdf )

Wer also seine Begründung auf “geistiges und soziales Wohlergehen” abstimmt, mochte damals überraschende Ergebnisse in der Beurteilung erzielen. Offenbar hat unser Schul-(zulassungs-)System diesen Umstand mittlerweile besser verstanden. Eine erfreuliche Entwicklung!

2

Aug 19

GA, 2.8.2019: Neue Beitragssatzung für Kinderbetreuung

Der General-Anzeiger hat berichtet, was im Rat im März beschlossen wurde und sich bisher nur teilweise herumgesprochen hat. Die Informationen dazu finden sich im Ratsinfosystem der Stadt Bonn (Boris). Es ist gut, dass dieser Artikel uns noch einmal daran erinnert, dass es für mehr einkommensschwache Familien eine Entlastung gibt. Da dieser Beitrag schnell wieder “nach hinten gerutscht” sein wird, bevor alle aus dem Urlaub zurück sind, machen wir hier nocheinmal darauf aufmerksam:

www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Neue-Satzung-entlastet-einkommensschwache-Familien-article4157604.html

24

Jul 19

Impfpflicht gegen Masern ab 2020 für Schulanfänger und ab 2021 für alle? [überarbeitet]

In der Ferienzeit werden immer wieder Beschlüsse gefasst, von denen man den Eindruck hat, dass der Termin nicht ganz zufällig gewählt wurde (in NRW gingen die Sommerferien vom 15.7.-27.8.2019, nur Bayern und Baden-Würtemberg hatten zum Stichtag noch keine Ferien).

Um was es geht…

Diesmal geht es um einen Gesetzentwurf zur Masern-Impfpflicht für Kinder, die in die Kita, zu Tagesmüttern oder in die Schule kommen (soll ab März 2020 gelten). Dieser wurde vom Kabinett am 17.7.2019 beschlossen. Es gibt Befürworter und Gegner dieser Impfpflicht. Inhaltlich wollen wir als Stadtschulpflegschaft hier nicht Stellung beziehen. Aber wir möchten hinweisen, dass es in dieser Frage Bewegung und möglicherweise einen Mangel an Sachlichkeit gibt. Manche Eltern werden den Beschluss des Kabinetts während der Ferienzeit vielleicht auch nicht mitbekommen haben.

“Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Kinder beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten beide, von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen.” (vgl. https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht.html, BMG)

Impfungen vorweisen müssen? Nein, natürlich nicht. Und es geht auch “nur” um Masern, nicht aber um die “von der StiKo (ständigen Impfkommission) empfohlenen Impfungen” (Steht oben auch nicht! Dazu jedoch am Ende des Textes noch eine Anmerkung*). Im Gesetzentwurf ist der Nachweis einer Impfung nur EIN Weg. Das wird weiter unten klar.

Dass der GesetzENTWURF vom Kabinett beschlossen wurde, sagt noch nicht, dass er schon ein gültiges Gesetz wäre, aber auch diesen Schritt übergehen viele Medien. (Wer hinter manche Abläufe dieses Gesetzentwurfes schauen möchte, kann unter https://medwatch.de/2019/05/09/jens-spahn-per-boulevard-zur-masern-impfpflicht einen – zugegebenermaßen teilweise polemischen – Artikel finden, in dem auch klar wird, dass selbst Fachleute den vorgeschlagen Weg nicht für empfehlenswert halten – aber darum geht es hier nicht).

Es gibt nach wie vor heiße, emotionale Diskussionen um das Thema – auch innerhalb der Elternschaft – und eines ist klar: mit einer “schnellen, oberflächlichen Betrachtung” oder dem “Nacherzählen” der “üblichen Meinungen” wird man sich dem Problem sicher nicht nähern können. Dennoch wird das alles vermutlich nur eine Formsache sein, denn der Bundestag soll “noch in diesem Jahr” über den Gesetzesentwurf von Herrn Spahn beschließen. “Nach dem Kabinett muss noch der Bundestag zustimmen. Die Länderkammer kann das Gesetz nicht stoppen. Laut Bundesregierung ist der Entwurf im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.” (aus: https://www.tagesschau.de/inland/impfpflicht-masern-gesetz-101.html).

Ein Blick in die Feinheiten…

Aber um etwas genauer und tiefer in den Gesetzentwurf hineinzusehen: “Kinder, die schon jetzt im Kindergarten und in der Schule oder in anderen Gemeinschaftseinrichtungen betreut werden, müssen den Nachweis bis zum 31. Juli 2021 erbringen. Wurde die Krankheit schon einmal durchlitten, kann der Nachweis durch ein ärztliches Attest erbracht werden.” (aus BMG). Hierzu lesen Sie vielleicht auch https://www.berlin.de/special/gesundheit-und-beauty/gesundheit/ratgeber/3784054-212-masern-bin-ich-geimpft-oder-nicht.html (der Artikel dient der Information, den Wahrheitsgehalt können wir nicht prüfen).

Zitat: “Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher, Lehrer, Tagepflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind). Auch Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft nachweisen.” (BMG).

“Ausnahmen gelten für Menschen, die einen ärztlichen Nachweis vorlegen können, dass bei ihnen eine Impfung aus gesundheitlichen Gründen nicht ratsam ist. Bei Menschen, die vor 1970 geboren sind, entfällt die Impfpflicht ebenfalls. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Masern schon einmal durchlitten haben, ist bei ihnen sehr hoch.” (vgl. “Tagesschau“)

“Eltern, die ihre in Gemeinschaftseinrichtungen betreuten Kinder nicht impfen lassen, werden künftig eine Ordnungswidrigkeit begehen und müssen mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 2.500 Euro rechnen. Das Bußgeld kann auch gegen Kindertagesstätten verhängt werden, die nicht geimpfte Kinder zulassen.” (s. BMG)

Auswirkungen am Rande?

Einige Beiträge im Internet fangen an darüber nachzudenken, ob nun auch der “Rahmenhygieneplan für Ferienfreizeiten” nicht entsprechend angepasst wird. Es steht die Frage im Raum, ob aus dem Gesetz dann auch hergeleitet werden kann, dass auch bei Ferienfreizeiten (die in “Gemeinschaftseinrichtungen stattfinden”) der Nachweis erbracht werden muss. Für NRW haben wir bisher keine speziellen Anweisungen für “Ferienfreizeiteiten” gefunden, so wie sie in anderen Bundesländern existiert. Vermutlich gilt jedoch der Rahmen-Hygieneplan für Kinder- und Jugendeinrichtungen NRW auch in diesem Fall. Im Plan für unser Bundesland findet sich noch kein entsprechender Hinweis – aber, dass Ferienfreizeiten in Gemeinschaftseinrichtungen durchgeführt werden, ist naheliegend. Nun, dieser Aspekt dürfte nur noch für eine Übergangzeit ein Thema sein: Spätestens ab 31. Juli 2021 müssen ja alle Kinder, die der Schulpflicht unterliegen, den “Impfnachweis erbringen”.

Informieren Sie sich bitte weiter, klären Sie offene Fragen bei Bedarf auch in der Schule (auch dafür sind Sie in der Elternschaft organisiert!) und beobachten Sie die weiteren Entwicklungen – vor allem, ob aus dem Gesetzentwurf überhaupt ein (gleich lautendes) Gesetz wird. Noch ein Tipp aus eigener Erfahrung: Bei allen Impfungen sollte man sich vorab informieren, WELCHEN Impfstoff der Arzt verwendet, denn da gibt es sehr große Unterschiede.

————-*

Anmerkungen zur StiKo-Empfehlung

Unter Impfempfehlungen_der_StiKo.2019-2020 findet man die relevanten Informationen der StiKo, z.B. im Epidemiologisches Bulletin 34/2019:

Zitat daraus: “Der Impfkalender für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene (s. Tab. 1, S. 316) umfasst Impfungen zum Schutz vor …, Masern, Mumps, Röteln (MMR), …” und “Soweit Kombinationsimpfstoffe verfügbar sind und Empfehlungen der STIKO dem nicht entgegenstehen, sollten Kombinationsimpfstoffe verwendet werden, um die Zahl der Injektionen möglichst gering zu halten.”

Derzeit scheint es – entsprechend der Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) und der StiKo – keinen reinen Masern-Impfstoff mehr zu geben. Die Tabelle des Paul-Ehrlich Institutes (PEI), weist nur einen reinen Masern-Lebendvirus-Impfstoff aus, der jedoch “nicht mehr vermarktet” wird (vgl. https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoff-impfstoffe-fuer-den-menschen/masern/masern-node.html).

Die Entscheidung für eine “Masern-Impfpflicht” ist also faktisch eine Entscheidung für eine Impfpflicht gegen Masern-Mumps-Röteln? Wie gesagt, inhaltlich wollen wir hier nicht zu einer Frage “Impfen sinnvoll oder nicht” aufrufen oder beitragen. Aber wenn, dann sollte man doch wenigstens sachlich und mit echten Informationen diskutieren, oder?

[Der oben stehende Text wurde am 17.9.2019 überarbeitet, um die Bedeutung des Gesetz-ENTWURFes deutlicher klarzustellen und die Quellen des RKI und PEI einzubinden. Dieser Artikel stellt nicht unbedingt die Meinung des gesamten SSP-Vorstandes dar. Autor dieses Artikels ist A.Beutgen.]

 

24

Jul 19

Modell in Bruchsal: Seepferdchen-Kurs während der Schulzeit

Durch ein Video bei n-tv.de (www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Sechsjaehriger-ertrinkt-in-Schwimmbad-article21163365.html) wurden wir aufmerksam auf das Projekt “Seepferdchen Helden” der DLRG Bruchsal. Dort werden Kindern IN DER SCHULE, WÄHREND DES UNTERRICHTS von der DLRG kostenlose Schwimmkurse angeboten. Vielleicht wäre das auch für die ein oder andere Schule bei uns eine Idee?

Weitere Informationen unter https://bruchsal.dlrg.de/seepferdchen-helden/seepferdchen-helden

24

Jul 19

Bonner Schulen werden in den Ferien renoviert

Das Städtische Gebäudemanagement nutzt die Schulferien, wie jedes Jahr, um einige Maßnahmen in den verschiedenen Schulen durchzuführen. Diesmal geht es um Renovierungen und andere Dinge in Höhe von mehr als 1,7 Mio Euro. Eine genauere Auflistung findet sich z.B. im Artikel des General-Anzeigers vom 24.7.2019: www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/Diese-Bonner-Schulen-renoviert-die-Stadt-article4152183.html

10

Jul 19

Hessens Datenschützer: Microsoft Office 365 an Schulen nicht erlaubt

[Zitate (kursiv) aus
www.heise.de/newsticker/meldung/Datenschuetzer-Einsatz-von-Microsoft-Office-365-an-Schulen-ist-unzulaessig-4466156.html:]

Der Hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch hat seine
Meinung aus dem August 2017 geändert: Heute ist Microsoft Office 365 zum
Einsatz in Schulen nicht zulässig. Aufgrund der rechtlichen Lage könnten
die Daten von Schüler*innen und Lehrer*innen, selbst, wenn sie auf
europäischen Servern gelagert werden, “im Zugriff durch amerikanische
Behörden” stehen.

Die damalige Aussage von Ronellenfitsch, die Daten könnten gesichert
sein, bezog sich auf die Nutzung der “T-Systems Treuhänder Cloud”, die
mittlerweile jedoch eingestellt wurde. Die aktuellen Angebote von
Microsoft genügen dem Datenschutz nach Auffassung von Ronellenfitsch nicht.

Derzeit sind die – ohne Cloud Anbindung – auf lokalen PCs installierten
MS Office Anwendungen wohl noch einsetzbar, aber die aktuelle
Entwicklung zeigt einen Weg weg von den sogenannten “On Premise
Lizenzen” lokaler Systeme, hin zur festen Einbindung in die
Cloud-Dienste von Microsoft. Das gilt zukünftig möglicherweise auch für
MS Windows, welches zukünftig möglicherweise ebenfalls (nur?) als Cloud-Dienst
angeboten werden soll. Problematisch ist auch der Einsatz entsprechender
Apps auf Tabletts. Alternativen, wie z.B. Libre-Office, haben solche
Probleme derzeit (noch) nicht.

Unabhängig von einer Cloud-Anbindung sind auch die in der Telemetrie an
Microsoft übertragenen Daten der Systeme “nach Auffassung des
Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach wie vor
von Microsoft nicht abschließend geklärt… ” “Die Sicherheit und
Nachvollziehbarkeit der Datenverarbeitungsprozesse” in der Nutzung von
Office 365 sind nach wie vor nicht gewährleistet.

  • ”Der Versuch, dieses Manko durch eine Einverständniserklärung der
    Eltern abzustellen, würde auch die besonderen Schutzrechte von
    Kindern nach der Datenschutz-Grundverordnung … nicht
    hinreichend berücksichtigen.”
  • “Ähnlichen Diensten von Google und Apple erteilt
    Ronellenfitschaber auch keine Absolution. Diese seien ‘bislang
    ebenfalls nicht transparent und nachvollziehbar dargelegt worden’.
    Deshalb gelte hier genauso, ‘dass für Schulen die
    datenschutzkonforme Nutzung derzeit nicht darstellbar ist’.”

[Anmerkung von A.Beutgen/SSP: Und gleiches gilt ähnlich für die Nutzung von Whatsapp, Facebook, Instagram und Co. Wenn man die obigen Aussagen genauer betrachtet, müsste unbedingt geklärt werden, ob und in wie weit die Nutzung von Apple-Systemen in der digitalen Aussattung von Schulen unkritisch ist und wie sie dann betrieben werden müssen.]

8

Jul 19

Interview des GA mit Andreas Beutgen und Thomas Tschoepe vom SSP

Ein ausführliches Interview des General-Anzeigers Bonn über die Arbeit der Stadtschulpflegschaft Bonn wurde am 8.7.2019 veröffentlicht. Den Artikel gibt es auch Online unter www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/stadt-bonn/Den-Lehrern-mangelt-es-an-Zeit-article4141722.html

3

Jul 19

Bertelsmann Studie: Kindern fehlen Vertrauenspersonen

Information einer Pressemitteilung der Bertelsmann-Stiftung
vom 19.2.2019, in der Presse aufgegriffen im Juli 2019, nachdem
die komplette Studie (ca. 180 Seiten) vorgestellt wurde.

Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung (s.
www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/februar/fragt-sie-doch-selbst-kinder-und-jugendliche-sind-experten-ihrer-lebenswelt) fehlen Kindern in der Familie und in den Schulen Vertrauenspersonen.

“Eine repräsentative Befragung, die Prof. Sabine Andresen von der Goethe-Universität Frankfurt gemeinsam mit uns mit rund 3.450 Kindern und Jugendlichen durchgeführt hat, deckt allerdings Nöte fernab der finanziellen Absicherung auf, die sonst unter der Oberfläche bleiben. Sicherheit, Zeit mit Eltern und Freunden, Zuwendung sowie erwachsene Vertrauenspersonen und Beteiligungsmöglichkeiten zählen aus Sicht der großen Mehrheit der Kinder und Jugendlichen zum guten Aufwachsen. [Hervorhebung durch uns]

(Zitate aus der Pressemitteilung der Bertelsmann-Stiftung vom 19.2.2019)

  • “Überraschenderweise beklagen gerade ältere Kinder häufiger die fehlende Zeit ihrer Eltern. Auch mit Blick auf Vertrauenspersonen in der Schule hat ungefähr die Hälfte der älteren Schüler nicht den Eindruck, dass sich ihre Lehrer um sie kümmern oder ihnen bei Problemen helfen.”
  • “Zwar gibt mehr als die Hälfte von ihnen an, sich gelegentlich, häufig oder immer um die finanzielle Situation ihrer Familie zusorgen. [sic!] Doch sie zeigen sich grundsätzlich zufrieden mit ihrer materiellen Ausstattung.”

“60 Prozent und damit mehr als die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen erfährt in der Schule Ausgrenzung, Hänseleien oder sogar körperliche Gewalt, insgesamt ein Viertel fühlt sich an ihrer Schule nicht sicher.” (aus: www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/juli/nehmt-sie-ernst-junge-menschen-wollen-gehoert-und-beteiligt-werden)

Was (nicht wirklich) überrascht, ist, dass die Schülerinnen und Schüler kaum über ihre Rechte Bescheid wissen und Mitbestimmung auch in der Schule offenbar nicht wahrnehmen. [Anmerkung: Korrekt ist: “Mitbestimmung” gibt es in der Schule nicht, aber “Mitwirkung” von Schülervertretungen ist ebenso verankert wie bei den Eltern].

MITBESTIMMEN:  ‘Die nehmen mich nicht ernst, weil ich in der Pubertät bin’
Nur knapp die Hälfte der befragten Schülerinnen und Schüler stimmt der Aussage, sie können in der Schule mitentscheiden, sehr oder voll zu. Bei den 14-Jährigen sind es nur 34 Prozent, bei den Achtjährigen ist es noch jeder zweite. Mit zunehmendem Alter finden Schüler zudem immer weniger, ihre Lehrer würden sie ernst nehmen.” (aus: www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/bertelsmann-studie-was-kindern-hierzulande-fehlt-und-was-nicht-a-1275328.html)

Vielleicht ist das ein Thema, bei dem Eltern UND Schülerinnen/Schüler noch viel lernen müssen…

Weitere Berichterstattung und ergänzende Informationen, z.B. unter www.general-anzeiger-bonn.de/news/thema/Kinder-f%C3%BChlen-sich-in-der-Schule-unsicher-article4138719.html